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am 23. Februar 2011
Zuletzt habe ich ihn beim jährlichen Clapton Crossroads Festival 2010 zwischen mindestens zehn weiteren Wundergitarristen wahrgenommen. Da flitzten seine Finger so dermaßen geschmeidig und elegant über das Griffbrett, dass ich dachte: nun doch! Jetzt legst Du Dir endlich eine eigene Aufnahme von ihm zu, warum ist Dir der eigentlich bislang durch die Lappen gegangen?! Das umso mehr als Du doch hunderte Aufnahmen von ihm hast - eben immer als Begleiter solcher Größen wie vor allem Emmylou Harris oder....

Das Durch-die-Lappen-Gehen hatte drei simple Gründe: erstens war er der Schreiber und Musiker von "Country Boy", und "Country Boy" repräsentierte immer die Hälfte von Heads Hands & Feet, die ich nicht mochte. Ich liebte - heimlich - die Tony Colton Schmalz Seite, und rechtfertigte das mit dem zeitweisen Einsatz von Elton Dean. Welcher Art Rock Afficionado der frühen und mittleren King Crimson Jahre konnte sich schon eingestehen ein heimliches Faible für Country Picking zu haben?! Völlig ausgeschlossen! Obwohl ich der einzige war, der die erste H H & F als amerikanisches Doppel - auch heut noch - besaß (die mit dem Elton Dean Sax Solo! ach ja....). Zweitens war er lange Jahre der Gitarrist und die zweite Stimme hinter Clapton - wieder mit "Country Boy". Somit zwei Gründe auf einmal: Clapton zwischen Layla und 2000 ging gar nicht - plus "Country Boy". Drittens verschwand er, der Engländer, zwischen 1975 und heute fast vollständig in der Nashville Country Szene, spielte auf unendlich vielen Aufnahmen irgendwelcher amerikanischer Countrystars, veredelte mit seinen Gitarrenläufen und versilberte mit seine Altsilberstimme. Seine Soloaufnahmen, die gibt's reichlich, waren was für Countryinsider.

Doch dann eben Emmylou! Durch deren Warner Jahre war er eigentlich immer präsent. Und dann die 1990er und 2000er. Americana, dass bis dahin jeder irgendwo in Nashville angesiedelt hätte, fand auf einmal in Austin, Seattle, Montreal und Memphis satt (okay, manche sagen auch Oslo und Beverungen). Countryklänge, von Jon Langford gespielt, (übrigens auch ein Engländer) klangen unglaublich unverschämt, bei Steve Earl krachten die Eric Roscoe Ambel Gitarren, Emmylou spielte "Wrecking Ball" ein, und Townes van Zandt gab, fast schon nicht mehr existent, auf einmal die Grundstimmung vor.

Und da sind wir beim eigentlichen Thema: "Heartbreak Hill" von Albert Lee. Jetzt war er dran, nach 45 Jahren die erste Soloaufnahme, die ich mir bestellte. Dann auch noch lauter Fremdkompositionen, u.a. mit Parsons "Luxury Liner" als Instrumental und mit dem so sehr geliebten "If I needed you" von Townes - was gibts davon für herrliche Coverversionen! (Man denke nur an Lyle Lovett!)
Rein in den Player. Alles wie erwartet. Die Mehrzahl der Kompositionen sind gediegene Paul Kennerly Arbeiten. Alles tiptop eingespielt. Selbst eine Neufassung von "CB" hätt ich ertragen, blieb mir aber erspart, weil: kein Cover. Als zweiten Gitarristen hat er tatsächlich Buddy Emmons dabei, da kann nix schiefgehen. Rückt allerdings die Gitarrenarbeit sehr ins Zentrum. Und leider steht damit die inzwischen wirklich bewunderte und geliebte silbermetallene Stimme Lees etwas im Hintergrund, sehr bedauerlich. Etwas weniger Gitarrengefummel hätte der Aufnahme wirklich gut getan. Und dann...dann endlich "If I needed you"....

...und was ist? Abgesoffen! Was für eine ungebührlich überkandidelte Schmalz-Version dieses eigentlich kargen Townes Klassikers. Nichts braucht man dafür, eine Gitarre, eine Steel vielleicht, das reicht völlig aus! Und dann verändert er auch noch die Melodieführung zum Grässlichen, sprich Süßlichen - buaahhhh!
Ist der Rest, ansonsten wirklich gediegene Country Kunst von Könnern produziert, allemal vier Sterne wert, ziehts der eine Song tatsächlich runter! Drei Sterne, höchstens. Strafe muss sein.
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