EUR 48,80 + EUR 3,00 Versandkosten
Auf Lager. Verkauft von thebookcommunity
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von ZOverstocksDE
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Vollstandig garantiert. Versand aus GroBbritannien. Bitte beachten Sie, dass die Lieferung bis zu 14 Arbeitstage dauern kann.
Möchten Sie verkaufen? Bei Amazon verkaufen

Bild nicht verfügbar

Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
  • Heart on [+1 Bonus]
  • Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
  • Keine Abbildung vorhanden
      

Heart on [+1 Bonus] Import


Preis: EUR 48,80
Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 1 auf Lager
Verkauf und Versand durch thebookcommunity. Für weitere Informationen, Impressum, AGB und Widerrufsrecht klicken Sie bitte auf den Verkäufernamen.
3 gebraucht ab EUR 9,99

Hinweise und Aktionen


Produktinformation


Produktbeschreibungen

motor.de

Die Eagles Of Deathmetal melden sich mit dem Album "Heart On" zurück. Mit reichlich Augenzwinkern präsentieren sie ihre Homage an die großen Dekaden der Rockmusik.

Dass bei dem Spaß-Projekt von Queens Of The Stoneage-Chef Josh Homme und seinem hier federführenden Co-Adler Jesse "The Devil" Hughes der Fokus stets auf ersterem Wörtchen lag, belegt das nunmehr dritte Album der beiden Brüder im Geiste. Dabei hatten die Eagles Of Death Metal nie zuvor so einen diebischen Spaß daran, das mächtige Rock'n'Roll-Vermächtnis der Spät-Sechziger und Siebziger derart zu fleddern.

Waren die Vorgängeralben schon stets mehr als nur die Garagen-induzierte fuzzy Verbeugung vor der einzigen Disco-Kugel inmitten der Wüste an einem fiebrigen Travolta-Travestie-Samstagabend, wird hier aus entferntem Stoner- endgültig Stones-Rock. Schleichend aber wahr. "Wannabe in L.A." ist noch ein leichtfüßiger swingender Schwoofer, "(I Used to Couldn't Dance) Tight Pants" der funky Falsett-Ausfallschritt und "High Voltage" noch am ehesten der alten Single-Kategorie vom Schlage "I Want You So Hard (Boy's Bad News)" zuzuordnen - wenn auch mit weniger Drive und dafür mehr Jive. Was sich zuvor also nur dezent angedeutet hat, kommt mit "Secret Plans" zum Soll: das T.Rex-Gesetz tritt in Kraft. Und spätestens bei "Now I'm a Fool", dieser perlenden Sixties-Pop-Blues-Ballade sind wir mit Josh und vor allem Jesse als Jaggers-Lippen dann beim erwähnten lustvollen Zungenspiel mit der größten Rock'n'Roll-Band der Geschichte angelangt.

Und von da an gibt es kein Halten mehr. Der Titeltrack setzt mit seinem rockenden Rudimentär-Riff weiteres Roll-Geröll in Gang, "Cheap Thrills" walzt mit Mott The Hoople-Glamour, Bolan-Boogie und "Beggars Banquet" um die Wette. "How Can a Man with So Many Friends Feel So Alone" könnte mit seiner bluesigen Jam-Gelage-Attitüde glatt als verschüttet gegangener Outtake erwähnten Album-Meilensteins durchgehen, was für das anschließende "Solo Flights" gleichermaßen, wenn nicht gar noch mehr gilt. Mit dem hypnotischen und psychedelischen Sixties-Mantra samt charmanter Stammes-Chants, "I'm Your Torpedo", beenden EODM dann ihren Reminiszenz-Reigen, der aufgrund genügend mutiger Eigenwilligkeit wie auch spinnerter Verschrobenheit niemals zur reinen Retro-Selbstzweck-Mimikry gerät, sondern vielmehr ehrfürchtig und gelegentlich auch augenzwinkernd die Hochachtung vor mittlerweile ergrauten Eminenzen und den Ursprüngen des Genres mit dem musikalischen Wissen von heute lustvoll und sexy ins hier und jetzt transportiert. Das ist Rock'n'Roll von schrägen Vögeln für schräge Vögel, genial und simpel. Aber wenigstens macht diese Art Rock-Postmoderne vor allem eins: Spaß. Und darum ging es doch schon immer, oder?

Frank Thiessies

Kundenrezensionen

Noch keine Kundenrezensionen vorhanden.
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen