es passiert mir nicht oft, dass ich mich von einer cd dermassen fesseln lasse... ich glaube, das ist mir das letzte mal mit "a perfect circle" passiert!
und nun kommen hier drei jungs aus der schweiz, die mit ihrem debutalbum "headroom of conscience" meiner meinung nach einen senkrechtstart hinlegen!
die athmosphäre der 10 songs schwankt zwischen depression und hoffnung und lässt einen nicht los, bis "forgot how to win" ausgefadet ist.
das rezept ist bestimmt nicht neu, aber die umsetzung ist phantastisch: der bass schiebt und powert ohne unterlass, die drums sind aufs (perfekte) minimum reduziert, die gitarren krachen und die stimme klingt leidend, hasserfüllt und sehnsüchtig zugleich. dazu kommt das sehr gute songwriting.
schon mit dem ersten song "painkiller" wird klar, dass "coma star" hier keine gefangenen machen, aber auch die ruhigeren stücke wie "give yourself away" überzeugen durch starke refrains!
...und was mir am besten gefällt ist, dass mir diese cd bei jedem mal anhören besser gefällt!
meine anspieltipps: give yourself away, take me over und painkiller