Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Breitwand-Drama, 10. Februar 2000
Von Ein Kunde
Von dem Briten Paul Kearney können sich selbst die erprobtesten Fantasy-Verehrer auf eine Reise in die Verdammnis mitnehmen lassen. Kearneys "Königreiche Gottes"-Serie ist im Grunde ihres Wesens Historische Fantasy, die sich der Zeit der Inquisition und der spanisch-portugiesischen Entdeckungsfahrten annimmt. Anders als viele Autoren dieses Sub-Genres jedoch verzerrt Kearney die Vorgaben stärker und nutzt die Strukturen und die Ästhetik der Zeit, um eine vollkommen eigene, von den historischen Konflikten bestenfalls inspirierte Version dieser Epoche vorzulegen. Kommerzielle Interessen, Abenteuerlust, eine nahezu mystische Sehnsucht nach fremden Gestaden und die Flucht vor dem diktatorisch anmutenden Terror-Regime der frühen Neuzeit - all dies motiviert die Figuren zu ihrer Fahrt übers große Wasser, um dann am Ziel eine viel bedrohlichere Welt vorzufinden als die, der sie entkommen sind. Kearney hat sicher etwas von David Gemmell, ist jedoch viel pittoresker und aufwendiger im Ausmalen von Kulissen. Das Quasi-Europa, das Held Hawkwood und seine Gefährten verlassen, ist ein dunkles Höllenloch, aus dem praktisch permanent die Flammen zum Himmel lodern. Ein Ort des Schreckens, durch den starke, zerrissene Figuren taumeln, während unter ihren Füßen die Knochen der verwesten Opfer dieser Epoche knirschen. Die Brutalität der Schlachtszenen ist enorm und stellt sogar Gemmell in den Schatten: frühneuzeitliche Kriegsführung ohne Wenn und Aber - und ohne Mitleid mit irgendwem. Eine sehr aufwendige Breitwand-Fantasy mit der richtigen Dosierung aus Elend und Pracht, aus Terror und Gefühl, aus Blut und Liebe. Die bestialische, düstere Horror-Komponente ist so stark, daß man ruhigen Gewissens von Dark Fantasy sprechen kann. Für anspruchsvolleres Fantasy-Publikum, das zudem über starke Magenschleimhäute verfügt, eine echte Reise mitten ins Herz der Finsternis. Tolle Sache!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Entdeckung einer Neuen Welt voller Schrecken..., 5. Januar 2003
Hawkwoods Reise beginnt vielversprechend und macht Lust auf mehr, aber um wirklich in den vollen Genuß der sich entfaltenden Intrigen und Geschichte zu kommen, muß man sich auch die Folgebände gönnen, denn das Buch ist nicht ganz in sich abgeschlossen.
Dennoch ist das Buch eine Empfehlung wert, die Handlung trödelt hier nicht wie in moderneren Reihen endlos auf der Stelle sondern schreitet mitunter sogar rasant voran. Im Gegensatz zu Endlos-Werken wie dem Rad der Zeit oder alten Schinken wie dem Herrn der Ringe sind die Königreiche Gottes bereits abgeschlossen. Leider sind erst drei der fünf Bände ins Deutsche übersetzt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überraschend, 25. Juli 2007
Also,mich hat dieses Buch wirklich überrascht (im positiven Sinn)!!!
Paul Kearny schreibt sehr gut und zielgerichtet,so das nicht eine Sekunde Langeweile aufkommt.
Die Geschichte ist spannend,mit mehreren unvorsehbaren Wendungen und vereint historische Begebenheiten mit fiktiven und fantastischen Elementen,wobei diese nicht zu kurz kommen!
Einzig die für mich etwas zu komplexe Beschreibung der Seefahrer und der Schiffe mit all ihren Masten und Segeln trübt meinen ansonsten sehr guten Eindruck dieses Buches.
Bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band,und hoffe,der Autor lässt nicht nach.
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