Der Film könnte ein richtiger Knaller sein das Potenzial dazu hat die Geschichte. Doch leider rollen sich dem Zuschauer schon in den ersten Minuten die Zehennägel hoch. Im Grunde genommen muss man sich nur klar machen, dass das alles bedeutungslos ist. Wir sind jung und uns ist krass langweilig. Uns ist total, verfickt langweilig.
Krampfhaft bemüht sich der Film um Authentizität und zieht sich dabei mit Hilfe der Dialoge permanent selbst ins Lächerliche. Da hilft auch der gute Soundtrack nicht mehr. Die schauspielerische Leistung ist ganz passabel, kann allerdings nicht auf der ganzen Linie überzeugen. Besondere Erwähnung sollte die Hauptdarstellerin Anne Hathaway finden. Sonst eher bekannt aus Produktionen wie Plötzlich Prinzessin 2, gibt sie sich redlich Mühe, ihre Rolle glaubhaft zu spielen. Jedoch sorgten die (relativ harmlosen) Sexszenen in den USA mehr für Gesprächsstoff als ihre schauspielerischen Qualitäten.
Die Story plätschert hanebüchen von einem vermeintlichen Höhepunkt zum nächsten, doch fragt man sich irgendwann nur noch, warum die Protagonisten zum zwanzigtausendsten Mal in das Ghetto fahren, um den super Kick zu finden ... Bisweilen fragt man sich auch, ob das Drehbuch auch eine Handlung vorsieht, denn augenscheinlich war es der Regisseurin wichtig, so viele Klischees wie möglich in den Film einzubringen da bleibt die Story schon mal auf der Strecke.
Fazit:
Eine Mischung aus vermeintlicher Milieustudie und Jugenddrama, wobei der Film beiden Kategorien nicht im Ansatz gerecht wird.