"We Have the Facts and We're Voting Yes" kann als loses Konzeptalbum bezeichnet werden - liegt jedem Lied doch das Ende einer langen Beziehung zugrunde. Dementsprechend traurig und schwermütig ist ein Großteil der Musik.
Ab und zu blitzt etwas vorsichtiger Optimismus durch Ben Gibbards klare Stimme, doch als Feel-Good-Album kann man dieses kleine Meisterwerk keinesfalls bezeichnen.
Die düstere Grundstimmung soll jedoch nicht vom Kauf abhalten: Hat man nach wenigen Durchläufen den Zugang einmal gefunden, wird man mit unzähligen wunderschönen unaufdringlichen Melodien belohnt.
Die 10 Songs sind sich, wie es bei brillanten Alben häufig der Fall ist, ähnlich, aber keineswegs gleich. Man kann "We Have..." sehr gut an einem Stück durchhören, es ist in sich stimmig.
Dieses Album gehört in jede gute Plattensammlung, ist es doch das beste aller Death Cab-Alben (wenngleich die anderen ebenfalls nicht zu verarchten sind) und vielleicht sogar eines der besten des letzten Jahrzehnts.