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Havanna
 
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Havanna

Robert Redford , Lena Olin , Sydney Pollack    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Robert Redford, Lena Olin, Alan Arkin
  • Regisseur(e): Sydney Pollack
  • Komponist: Dave Grusin
  • Format: Farbe, Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 2.0), Spanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Tschechisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 15. Mai 2003
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 138 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008XFAJ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.143 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

Der Berufsspieler Jack Weil lernt 1958 auf dem Weg nach Havanna die hübsche Roberta Duran kennen. Es gibt nichts, was den abgebrühten, nur auf seinen eigenen Vorteil bedachten Spieler mit der idealistischen Kämpferin gegen die Armut verbindet - außer der Liebe. In den Wirren der kubanischen Revolution gegen General Batista entscheidet sich das Schicksal zweier Menschen, die verschiedener nicht sein könnten.

Produktbeschreibungen

Dezember 1958. Der Spieler Jack wird auf Kuba durch die attraktive Roberta in die politischen Wirren vor der Machtübernahme Castros verwickelt. Eigentlich nur auf der Suche nach einem "großen Spiel" lernt er ihren Mann Arturo, einen der Führer der Revolution, kennen. Als beide verhaftet werden, hat Jack gerade sein Spiel arrangiert. Hin- und hergerissen zwischen Profession und der Zuneigung zu Roberta, entscheidet er sich für die Frau. Er holt sie aus dem Gefängnis, Arturo gilt als tot. Jack und Roberta beginnen ein Verhältnis, doch als die Nachricht eintrifft, dass Arturo lebt, verzichtet Jack auf die Liebe seines Lebens. Als Castro am Neujahrstag die Macht übernimmt, kehrt Jack in die

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51 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Scheinbar kaltschnäuziger, nur auf seinen Vorteil bedachter Amerikaner, in einer exotischen Stadt inmitten einer Zeit politischer Unruhen heimisch, verliebt sich in eine schöne Frau, die mit einem Widerstandskämpfer verheiratet ist, und riskiert alles für sie. Klingt bekannt, oder? Allerdings wird man weder "Casablanca" noch "Havanna" gerecht, wenn man die beiden Filme vergleichen will. Ok, ok... "Havanna" ist ebenfalls gespickt mit zitier-reifen, bedeutungsschwangeren Sätzen, Redford's Schlußsatz hätte auch "Uns bleibt immer noch Havanna!" sein können und Lena Olin ist Schwedin wie Ingrid Bergman, ABER:

"Havanna" ist kein zeitgenössischer Film ("Casablanca" wurde 1942 gedreht und spielt auch in genau der Zeit), sondern ist von 1990 und beschränkt sich auf den kurzen Zeitraum vom 24.12.1958 bis zum 1.1.1959 als General Batista von Kuba floh und Fidel Castro die Macht übernahm. Vor diesem Hintergrund mit all seinen Wirren und dem gefährlichen Tanz auf dem Vulkan spielt die Liebesgeschichte, die uns von dem kongenialen Regisseur/Schauspieler-Team Sydney Pollack/Robert Redford (u. a. "So wie wir waren", "Der elektrische Reiter", "Jenseits von Afrika") zusammen mit der geheimnisvollen Schönheit Lena Olin erzählt wird.

Die Kritiker waren zum großen Teil begeistert, aber warum der Film beim Publikum durchgefallen ist, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben: Wen interessiert es schon, ob Robert Redford jung oder alt aussieht? Hey! Es ist Robert Redford! - Und genau das muß auch Lena Olin gedacht haben, als sie sich ihn aussuchte, um ihm den Autotausch auf der Fähre von Key West nach Havanna anzubieten.

Eigentlich hat der der Film das Zeug zum Klassiker. Dem Detail-versessenen Regisseur Sydney Pollack ist es wieder einmal (wie in "Jenseits von Afrika" und "So wie wir waren") gelungen, die Atmosphäre einer längst vergangenen Zeit lebendig werden zu lassen und "nebenbei" eine bewegende, aber nie ins Kitschige abgleitende Liebesgeschichte zu erzählen. Man hat übrigens genügend Zeit, sich auf die Geschichte(n) einzulassen: Der Film dauert 139 min.

Wann immer Redford und Olin zusammen auf der Leinwand/dem Bildschirm zu sehen sind, knistert es gewaltig! Die weitere Besetzung ist ebenfalls makellos. Erwähnt seien hier besonders Alan Arkin als fatalistischer Casino-Besitzer und Raul Julia als Lena Olin's charismatischer Mann. Bevor ich's vergesse: Der Soundtrack ist mindestens so bemerkenswert wie die Besetzung!

Die DVD hat zwar ein Making-of als Zusatzausstattung, dieses ist aber leider viel zu kurz und die anderen Boni sind nicht wirklich erwähnenswert.

Der Film ist absolut sehenswert und wird hier wärmstens empfohlen!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Welch eine Kulisse! Das brodelnde Havanna, Spielplatz und Sündenbabel der USA, kurz vor der Revolution und dem Rausschmiss der Besatzungsmacht. Sydney Pollack war genau der Richtige, um hier mit einem 54-jährigen Robert Redford als ausgefuchstem Spieler und Lebemann mit dem riskanten Luxus einer eigenen Moral, dem 50-jährigen Raúl Juliá als revolutionärem Moralisten und der atemberaubenden 35-jährigen Schwedin Lena Olin im Spannungsfeld dieser großer Männer eine große Geschichte umzusetzen.

Worum geht es? Ein Pokerspieler aus den USA kommt - zu ausgeschlafen für politische Ambitionen - im Winter 58/59, zum Ende des US-hörigen Batista-Regimes, nach Havanna. Die große Liebe zur Frau eines einheimischen Arztes, einer wichtigen Figur der revolutionären Bewegung, bringt ihn in Kontakt mit den Aufständigen und in einen tragischen Konflikt zwischen Liebe und Loyalität.

Für Schnell-Leser vorab: Dieser Film gehört zu den ganz Großen, hatte aber das Handicap, ewig von kleinkarierten Kritikern mit Casablanca verglichen zu werden, was stets einen schwarzweißen Schatten aus der fast 50 Jahre zurückliegenden Vergangenheit auf den farbenreichsten Politthriller und die ergreifendste Liebesgeschichte des ausgehenden 20. Jahrhunderts warf. Als gäben thematische Ähnlichkeiten zu einem hervorragenden alten Film einen vernünftigen Grund ab, einen hervorragenden neuen Film nicht zu lieben!

Allerdings - wie man leicht nachvollziehen kann - hatten viele selbsternannte "Verteidiger" der "freien Welt" nicht nur in den USA auch Bauchkrümmen angesichts der kommunistischen kubanischen Revolution, die in diesem Film durchaus geschichtlich angemessen, also ohne US-Propaganda, dargestellt wird - "Havana" liegt daher speziell unseren Freunden jenseits des Ozeans schon erkennbar quer im Magen. Da ging man eben auch emsig auf die Suche nach Pferdefüßen - und ließ den berüchtigten "langen Arm" spielen: die europäische Presse kuschte, und auf eine Blu-ray dieses keineswegs erfolglosen Films wartet man bisher vergebens. Havanna ist tatsächlich noch heute einer der am schlechtesten beurteilten Filme überhaupt - was erschreckend zeigt, wozu bezahlte Kritik fähig ist.

Dabei hätte es über Havanna auch ohne ebenso triviale wie nutzlose Vergleiche viel zu schreiben gegeben.

Zunächst mal wäre da das meisterhafte Casting: Pollack hat wirklich ideal besetzt, die passendsten Persönlichkeiten und die attraktivsten Gesichter, die man sich für diese Rollen zu dieser Zeit denken konnte. Olin wie Redford verfügen in diesem Alter, präzise auf der Höhe ihrer Entwicklung, zudem über eine schon einzigartige erotische Anziehungskraft. Aber nach einer kurzen Rundfrage würden viele Frauen auch mit Raúl Juliá jederzeit gerne ein paar Worte wechseln.

Ebenfalls bemerkenswert ist der Soundtrack von Dave Crusin, dem so viele vorzügliche Filme wie "Die Reifeprüfung", "Tequila Sunrise", "Die fabelhaften Baker-Boys" oder "Die Firma" ihre markante und hochklassige Musik verdanken.

Manche scheinen ungeachtet jeder Politik einfach Schwierigkeiten damit zu haben, die Motive von Jacks Handeln nachzuvollziehen. Das ist das ewige Dilemma kleiner Geister - sie brauchen große Schubladen: "Ein smarter Spieler muss Egoist sein und kann nicht wirklich lieben. Ein Mann mit gutem Verstand kann keine Seele besitzen." Wer mit solchen Vorurteilen vor der Stirn blind durch die Menschheit taumelt, wird natürlich auch mit der Figur Jacks nicht klarkommen - aber es gibt für solche Gemüter ja immer noch "Stirb langsam" - mit besten Wünschen von hier. Wer lieber mitdenkt, darf aber auch hier gerne über die US-Befindlichkeiten grübeln: "I feel more honest playing cards than trying to make believe these mountains are mine," sagt Redford zu Olin. [1]

Die Bilder des dekadenten Havanna beeindrucken in ihrer Pracht. Aber natürlich war auch 1990 für US-Amerikaner in Cuba kein Blumentopf zu gewinnen - die Aufnahmen entstanden daher in Key West und in Santo Domingo.

Eigentlich hätte man diesen bemerkenswerten und weit unterschätzen Film für die tausendste Rezension aufbewahren sollen - aber es wäre doch einfach zu schade, noch zu warten.

film-jury 5* A0690 28.7.2011e 10A 1F 1E Genre: Drama | Romanze | Krieg

[1] Sinngemäß: "Ich finde es ehrlicher, Karten zu spielen, als jemandem vorzumachen, diese Berge würden mir gehören."

Sydney Irwin Pollack (* 1. Juli 1934 in Lafayette, Indiana)
---------------------- ---------------------- ----------------------
1969 -* A0000 Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss
....... R: Sydney Pollack D: Jane Fonda, Susannah York, Gig Young (AA)
1975 -* A0000 Die drei Tage des Condor
....... R: Sydney Pollack D: Robert Redford, Faye Dunaway
1985 5* A0000 Jenseits von Afrika (AA)(GG)
....... R: Sydney Pollack (AA) D: Meryl Streep, Robert Redford, Klaus Maria Brandauer
1990 5* A0690 Havanna
....... R: Sydney Pollack D: Lena Olin, Robert Redford, Raúl Juliá
1993 5* A0000 Die Firma
....... R: Sydney Pollack D: Tom Cruise, Jeanne Tripplehorn, Gene Hackman
1995 5* A0116 Sabrina
....... R: Sydney Pollack D: Harrison Ford, Julia Ormond, Greg Kinnear
2005 5* A0010 Die Dolmetscherin [Blu-ray]
....... R: Sydney Pollack D: Nicole Kidman, Sean Penn

Der Raucher Sydney Pollack starb am 26. Mai 2008 an Magenkrebs.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Wer seinen Lebensunterhalt mit Pokern verdient, kann nicht so denken und handeln wie alle. Jack Weil ist ein solcher Mensch. Wie immer kommt er auch in der letzten Woche des Jahres 1958 nach Cuba um dort sein Spiel zu suchen. Doch diesmal ist vieles anders als sonst.

Bereits auf der Autofähre von Key West nach Havanna holt ihn die Agonie des korrupten Batista-Regimes ein. Er lernt Roberta kennen und schmuggelt deren Auto und die darin versteckten Funkgeräte für Castros Rebellen durch die Kontrollen. Was zunächst wie ein Geschäft mit kalkuliertem Risiko aussieht, wird ein Hinweis auf Jacks Zuneigung für Roberta. Doch Roberta ist mit einem von Castros Kameraden verheiratet und schwärmt für dessen Ziele. Ihr Mann findet später im Gespräch mit Jack heraus, dass dieser keine geschäftlichen oder politischen Motive für seine Hilfe hatte. Bald darauf meldet eine Zeitung die Ermordung des aus reichem Hause stammenden Revoluzzers. Roberta, die stets Halt bei Männern gesucht hatte, fällt in Jacks Arme, nachdem er sie aus den Händen von Batistas Geheimpolizei freigekauft hatte. Er will sie nach Florida bringen. Doch dann erfährt er, dass ihr Mann noch lebt, kauft auch diesen frei und stellt seine Geliebte damit vor eine Entscheidung.

Ohne Zweifel ist "Havanna" ein schöner Film, wenngleich die Vorlage nicht zu übersehen ist. Sydney Pollack ist es gelungen, die Atmosphäre eines untergehenden Regimes und den Zeitgeist eindrucksvoll darzustellen. Und natürlich begeistert Robert Redford wie immer durch sein überragendes Spiel. Redford kann spielen, was er will, es wird immer würdevoll und männlich aussehen. Man kann allerdings in diesem Fall nicht übersehen, dass der Film im Grunde auf ihn zugeschnitten ist und von ihm lebt. Redfords Stärke ist eine Schwäche dieses Films, denn sie verwirrt.

Schließlich bietet dieser Film auch den Romantikern unter uns genügend Platz um Träume und Phantasien in ihn hineinzuprojizieren. Besonders Frauen glauben gerne, dass Jack, nicht zuletzt wegen Redfords Interpretation dieser Rolle, aus selbstloser Liebe zu Roberta ihren Mann wieder ins Spiel gebracht hat.

Doch das widerspricht der inneren Logik dieser Figur. Jack wäre nicht erfolgreich in seinem Spiel, wenn er nicht mehr über Menschen wüsste als andere. Pokerspieler, die die Welt nicht so sehen wie sie ist, können kaum vom Pokern leben. Vielleicht pokerte er auch hier einfach und spielte dabei selbstehrlich wie immer. Sein Einsatz war hoch, und er wollte sehen, was der Gegenspieler für ein Blatt hat. Er hat nichts erzwungen, sondern gehorchte der Realität, eben so, wie gute Pokerspieler handeln. Übrigens ganz im Gegensatz zu dem Bild, das das breite Publikum von ihnen besitzt.

Fazit.
Ein sehr schöner und romantischer Film, der zudem die Zeit der Wende auf Cuba gut dokumentiert und dabei eine für 1990 merkwürdig schwärmerische Sympathie für Castros Leute offenbart. Leider lebt der Film zu sehr von Robert Redford, der mit seiner oder Pollacks Interpretation des Jack Weil dessen Handlungsmotive im Dunklen lässt.
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Spannend
Nicht schlecht. Spannend, glaubhaft, von den Darstellern gut gespielt und von der Ausstattung sehr detailgetreu. Die Handlung ist so etwas wie ein freies Remake von "Casablanca". Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Herbert W. Remsek veröffentlicht
sehenswert
Sehr sehenswerter Film mit einem phantastischen Robert Redford und einer ebenbürtigen Lena Olin.
Cuba, Intrigen, Kampf um Macht und Ränkespiele. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Andreas Hoffmann veröffentlicht
Ergreifendes Hollywood-Liebesdrama mit edler Besetzung
Lena Olin als dunkeläugige Schwedin Bobby Duran, Frau des reichen Arturo Duran, und Robert Redford als Berufsspieler Jack Weil, der regelmäßig im Havanna der 50er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2010 von Kuni Kurzschluss
Der Pokerspieler und die Revolutionärin
Vor dem Hintergrund der kubanischen Revolution 1959 spielt Robert Redford einen amerikanischen Glücksspieler, der eigentlich nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2009 von K. Preuß
Redford mal wieder zum Seufzen nett
Ein schöner ruhiger Film vor den Wirren des Putschs in Havanna. Schön, nett, zum Seufzen aber auch spannend!
Veröffentlicht am 23. Juli 2009 von socken69
Mein Lieblingsfilm!
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Veröffentlicht am 12. März 2008 von Helga König
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