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Vor Hausfreunden wird gewarnt
 
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Vor Hausfreunden wird gewarnt

Cary Grant , Deborah Kerr , Stanley Donen    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Cary Grant, Deborah Kerr, Robert Mitchum
  • Regisseur(e): Stanley Donen
  • Komponist: Sir Noel Coward
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 22. März 2005
  • Produktionsjahr: 1960
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007GDU9A
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.250 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

Auf einem mehrere Jahrhunderte alten britischen Landsitz residieren trotz moderater Kassenebbe glücklich und zufrieden die Eheleute Hilary und victor Rhyall (Deborah Kerr und Cary Grant). Mit der angenehmen Ruhe ist es jedoch vorbei, als man, um dem chronischen Loch in der Haushaltskasse abzuhelfen, beschließt, hinfort Touristen auf dem historischen Familiensitz zu empfangen und sich selbst sozusagen zu beseelten Ausstellungsstücken zu degradieren. Ein Gast namens Charles Delacro (Robert Mitchum), seines Zeichens texanischer Öl-Imperator, nimmt das Angebot dankend an und macht der schönen Hilary in einer Dreistigkeit den Hof, die dem indignierten Victor, ganz Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle, zunächst schlicht die Sprache verschlägt. Dann aber entschließt sich der Kulturmensch, mit allen Mitteln um sein Glück zu kämpfen, wobei ihm Hattie (Jean Simmons), die beste Freundin seiner Gemahlin, mit allerlei unkonventionellem Rat und Tat zur Seite steht. Ein heftiger Kampf der Balzhähne, aber auch der unterschiedlichen Kulturen entbrennt...

Produktbeschreibungen

Lord Victor Rhyall und seine Frau Hilary bewohnen ein schmuckes, englisches Anwesen samt Schloss - aber eigentlich sind sie pleite. Notgedrungen müssen sie in Kauf nehmen, dass Touristenherden für eine halbe Krone pro Nase durch ihr Heim laufen. Bei einer dieser Führungen verirrt sich der US-Ölmillionär Charles Delacro in die Privatgemächer von Hilary, wo er ihr bereits nach wenigen Minuten seine Liebe gesteht. Hilary zeigt sich durchaus empfänglich für die Umwerbungen des Amerikaners und lässt sich auf eine Romanze ein. Das bleibt auch ihrem Gatten nicht lange verborgen. Victor beschließt, zum Gegenangriff überzugehen und lädt seinen Widersacher ins Schloss ein...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"The Grass is greener"... 12. November 2007
Format:DVD
...ist der Originaltitel dieses Films, der der Handlung gerechter wird, als die etwas unglückliche deutsche Übersetzung.
Cary Grant und Deborah Kerr haben hier Gelegenheit, ihr Image als romantisches Traumpaar zu persiflieren. Wenn der Gipfel der "perfekten Ehe" im gemeinsamen Lesen der Sonntagsausgabe der "Times" besteht und das Familieneinkommen durch Touristenführungen im eigenen Haus und Champignonzucht im Keller aufgebessert werden muß, ist es irgendwie kein Wunder, wenn Robert Mitchum als amerikanischer Millionär nur zur Tür reinkommen muß, um die Dame des Hauses zu verführen.
Amüsant wird es dann, wenn der angegraute Ehemann (Grant war seit "Bringing up Baby" nicht mehr so schusselig) versucht, die Gattin zurück zu gewinnen - fröhlich sabotiert von seiner alten Flamme, die brilliant von Jean Simmons als überkandidelte High Society Schönheit verkörpert wird. Das Ganze gipfelt in einem Duell um die Hand Kerrs - ausgetragen im Flur (schlechtes Wetter) von zwei nicht mehr ganz frischen Helden (mit Lesebrille).
"Vor Hausfreunden wird gewarnt" ist albern und heute sicherlich auch etwas angestaubt. Andererseits bietet dieser Film vier großartige Schauspieler in Bestlaune, die sichtlich Spass daran haben, das klassische Hollywood Glamour-Kino zu parodieren.
(Abgesehen davon ist es für Fans auch ganz nett, Deborah Kerr und Jean Simmons fast zwanzig Jahre nach "Black Narcissus" wieder gemeinsam in einem Film zu sehen.)
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich auf DVD 4. April 2005
Format:DVD
Lange habe ich vergeblich gewartet, diesen Film einmal wieder im Fernsehn sehen zu können. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass er nun endlich auf DVD zu haben ist.
Cary Grant als englischen Lord zu sehen ist wirklich ein Vergnügen, und die Kombination Grant / Kerr ist wie in "An affair to remember" einfach perfekt. Robert Mitchum ist vielleicht nicht der klassische Typ eines Nebenbuhlers, kommt aber trotzdem als amerikanischer Ölmillionär, der die Dame des Hauses völlig aus der Bahn ihres geregelten Lebens wirft, gut rüber.
Die Qualität der DVD läßt nichts zu wünschen übrig, auch wenn die Extras nicht zu üppig ausfallen.
Der Film ist für Cary-Grant-Fans ein Muß, aber auch für alle anderen sehr zu empfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sechs Sterne 12. Dezember 2009
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
"Vor Hausfreunden wird gewarnt" ist ein Glücksgriff sondergleichen. Es handelt sich um eine gewitzte, erkennbar auf einem Theaterstück basierende Komödie mit ein bißchen Ehebruchdrama am Rande, die unter im wesentlichen zwei distinguierten Herren, einer ebensolchen Dame und einem etwas flippigeren, extravaganten weiblichen Sidekick spielt. "Dialogfilm" ist hier definitiv kein Schimpfwort, es wird viel geredet - aber mit Aplomb! Cary Grant und Deborah Kerr geben ein Ehepaar in einer Eigentlich-nicht-Krise, Robert Mitchum ist der Nebenbuhler, Jean Simmons eine in ziemlich extravagante und farbensprühende Dior-Roben gehüllte Freundin. Ein blendend aufgelegtes Quartett, Simmons und Mitchum gegen den Strich, die beiden anderen entsprechend den Erwartungen besetzt, und alle vier gehen in ihren Rollen auf, spielen sie aber dennoch erstaunlich nuanciert (außer die hochverehrte Simmons vielleicht, aber das liegt nicht an ihr, sie ist ein Kontrast und darin perfekt, bis hin zur fein modellierten, diesmal offensichtlich bewusst ein bißchen höheren, schrilleren Stimme, aber kombiniert mit diesem Rest von britisch distinguierter Aussprache). Es gibt ein exzellentes Drehbuch, an dem man sieht, was eine glänzende gehobene Boulevardkomödie ausmacht. Ein bißchen ist das mit geistreichen, witzig-distinguierten Wortkünstlern wie Noel Coward, Billy Wilder und Joseph L. Mankiewicz zu vergleichen. Es gibt Anspielungen, Wortspiele, Doppeldeutigkeiten, gegenseitiges Abtasten auf höchstem Niveau, Sottisen, Wortverdrehungen, Anspielungen auf Klassiker (z.B. Shakespeare) und "klassische" Lebensweise (Mitchum und Grant wollen um die Kerr im Pistolenduell kämpfen), fein modellierte Sätze und Wörter im britisch-amerikanischen Gekabbel (allein diese Diskussionen um Unterschiede zwischen Haus und Heim und um verschiedene Bezeichnungen für Dinge rund um Drinks, köstlich). Hinzu kommen ein ausdrucksstarkes Minenspiel und eine kongeniale Einbeziehung der Örtlichkeiten, zu denen die Personen in Bezug gesetzt werden. Dies sieht man insbesondere am Anfang - nicht dass es danach schwächer wird, aber am Anfang ist es am Wichtigsten: Cary Grant und Deborah Kerr sind ein Ehepaar, das in einem unglaublich prunkvollen Schloss lebt (Regisseur Donen frönt seiner Neigung zu luxuriöser Eleganz und einem tiefen Griff in den Farbtopf). Aber - ein ironisch-süffisantes Lied von Noel Coward hat es bereits gesagt - der Glanz der alten englischen Königsschlösser ist passé. Die beiden verwalten das Haus für die Krone, lassen Touristen hindurchspazieren und benötigen den Butler nur des schönen Scheins willen. Kerr verdient sich ein bißchen was durch die als eher dröge dargestellte Arbeit des Züchtens und Verpackens von Pilzen. Wie die beiden in diesem Luxus leben, von dem sie doch so wenig haben, spiegelt den Zustand ihrer Ehe wider: Sie behandeln sich gut und lieben sich definitiv noch, aber sie wissen letzteres vielleicht nicht mehr so genau, denn sie sind einander genauso selbstverständliche Ausstattungsstücke geworden wie alles in dem Schloss - also Fassade! Man muss nur einmal darauf achten, wie gelangweilt Cary Grant guckt, wenn die Kerr ein Frühlingsgedicht (Achtung, Frühlingserwachen!!!) rezitiert, dann ist alles klar. Und genau das ist der Grund, weswegen ich in einem Punkte einem anderen Rezensenten widersprechen möchte. Er hat es dem Plot nicht abgenommen, dass sich die Kerr in dreißig Minuten in einen US-Ölmillionär verliebt, den sie noch nie zuvor gesehen hat. Man darf gerne verschiedener Ansicht sein, aber ich habe es dem Film jede Sekunde geglaubt und bewundere ihn dafür, wie geschickt er den Boden bereitet hat für diese sicherlich ungewöhnliche Entwicklung.

Es wird dann zu einem Ehebruch kommen, der hübsch ironisch gezeigt wird: Man beschließt, sich besser NICHT mehr zusammen zu zeigen, und eine Montage zeigt, was Mitchum und Kerr den lieben langen Tag NICHT machen, und dass sie am Ende NICHT in dem Schlafzimmer sind, dessen Tür sich sanft schließt. Ziemlich schnell wissen alle alles, und was echte Gentlemen sind, die machen das unter sich aus, und zwar nicht mit Fäusten, Wut und Verzweiflung, sondern sehr distinguiert, oftmals zur schieren Freude des Zuschauers, aber auch mit großer Würde und echten Gefühlen hinter den ganzen Dialogkunststückchen. Sogar eine gewisse Freizügigkeit in den damals möglichen Maßen gönnt er sich: Der Ami Mitchum meint, die Engländer hätten ihre eigene Statue of Liberty verdient, und Grant entgegnet, Mitchum meine vielleicht eher eine Statue of Libertine. Wenn das 08/15 der Eheberatung herausgekramt wird und es heißt, die Zuneigung lasse nach, wenn das sexuelle Feuer abgeklungen sei, machen Grant und Kerr klar, dass Letzteres bei ihnen definitiv nicht der Fall sei. Dieser Film ist durch die Bank sowas von witty, dass es eine Freude ist. Geistreiche Komik, geschliffene Texte, elegante Settings, ebensolche (und noch dazu hervorragend spielende) Darsteller. Und obwohl das nicht gerade eine Slapstickklamotte ist, gibt es einige wirklich saukomische Highlights. Vor diesem Film wird nicht gewarnt. Nur davor, ihn sich entgehen zu lassen.
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wie ich diesen Film liebe :-)
Es gibt Filme die sind so einzigartig und genial, daß man sie niemals neu verfilmen darf. Dieser gehört dazu. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von pan_natur veröffentlicht
Ganz großes Theater
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Stilvolle Komödie
Für mich DIE beste Komödie aller Zeiten. Gerade weil der Witz nicht (!) mit dem Holzhammer daherkommt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2009 von Lennox
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Man nehme vier profilierte Darsteller, konstruiere eine Ehekrise à la "ein Dritter kommt hinzu" u. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2007 von Sina Gerritsen
Weia!
Auch für ausgemachte Cary-Grant- und Klassiker-Fans nur schwer zu ertragender Streifen, in dem sich unmotivierte Dialoge mit ebensolchen Schnitten und vollkommen unwirklichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2007 von Vergil
Wunderbar
Am Anfang hatte ich Probleme damit, das die Dame des Hauses gleich dem Amerikaner, der zu Besuch kommt, nach London folgt und ihr altes Leben verlassen will. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2006 von Christine
Schnarch!!
Sicher nur für Fans von Cary Grant interessant. Die Geschichte selbst ist ermüdend und zäh, das Ambiente absolut unenglisch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2006 von Marczinowski, Marius
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