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Hausers Zimmer [Gebundene Ausgabe]

Tanja Dückers
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

15. Februar 2011
Berlin 1982: Das Ende des Kalten Kriegs und die Wiedervereinigung schier undenkbar, die geteilte Stadt im Niemandsland immer noch mit Einschusslöchern und Ruinen, Insel und Frontstadt, eingeschlossen und kalt, ihre Bewohner verkrochen in die Höhlen ihrer Hinterhofwinkel und Altbauwohnungen. Alltag in einer gegensätzlichen Weltordnung mit Poppern und Punks, Bürgerlichkeit und Anarchie. In Mietshaus, Schulhof und Straße prallen Lebenswelten aufeinander und werden ebenso wie die Ideale und Widersprüche der Achtundsechziger aus heutiger Sicht mit doppelbödigem Humor geschildert. Die Erzählerin Julika Zürn träumt sich hinaus in die weite Welt, nach Patagonien - und mindestens ebenso sehnsüchtig in das Zimmer des Motorradrockers Peter Hauser von gegenüber. Tagsüber bahnt sich die Tochter eines Sammlers ihren Weg durch wuchernde Kunstwerke, markiert ihre Lieblingsorte und macht sich ihren Reim auf die Welt. Während ihrer schlaflosen Nächte zieht Hausers orange leuchtendes Fenster sie in Bann.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Schöffling (15. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895610100
  • ISBN-13: 978-3895610103
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,8 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.427 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Tanja Dückers hat in diesem Bücherfrühjahr mit HAUSERS ZIMMER einen ultimativen Berlin-Roman vorgelegt und erzählt darin charmant, locker und nachdenklich vom West-Berlin des Jahres 1982.« (Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel)

»Tanja Dückers schreibt witzig und temperamentvoll über den Blues in der Mauerstadt anno 1982. (...) Spannend, heutig und intelligent.« (Welt Kompakt)

»Wie schön, dass diese Prosa in keine der üblichen Schubladen passen will. Und sich in einem Fluss lesen lässt, ohne dass man jemals entmutigt oder gar ermüdet von der Lektüre wäre. (...) Scharfsichtig, doch liebevoll breitet Tanja Dückers ihr Tableau aus, das im Quartier um den Bahnhof Zoo, die Ruine der Gedächtniskirche und den Kurfürstendamm sein Zentrum hat. (...) In Sven Regeners HERR LEHMANN hat das Mädchen freilich noch einen Bruder im Geiste, die Szene aber wirkt bei Dückers, die mit den Augen eines Teenagers darauf sieht, noch differenzierter und subtiler. (...) Leichtfüßig und mit feiner Ironie erzählt Dückers die Geschichte Julikas. Es könnte ihre eigene sein.« (Andreas Montag, Frankfurter Rundschau)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tanja Dückers, Jahrgang 1968, Germanistin, Kunsthistorikerin, Autorin von Gedichten, Essays, Romanen und Erzählungen, Kolumnistin der FRANKFURTER RUNDSCHAU, der ZEIT und des Magazins BÜCHER, ist eine von Deutschlands prominentesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Preise und wurde 2006 vom Deutschen Historischen Museum zu den zehn wichtigsten Schriftstellern unter 40 und den 100 kreativsten Köpfen Deutschlands gewählt. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

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2.0 von 5 Sternen Brillante Milieubeschreibung? 14. Januar 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Zumindest mit der Recherche kann es nicht weit her sein. Der U-Bahnhof "Weberwiese" hieß in den 1980-er Jahren "Marchlewskistraße" und vom Alexanderplatz konnte man in den 1980-er Jahren auch nicht mit der U-Bahn zum S und U-Bahnhof Friedrichstraße fahren. Solche gravierenden Ungenauigkeiten verleiden mir die Lektüre außerordentlich. Sollte hier nur schnell etwas zusammengeschustert werden?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berlin 1982 - brilliante Milieuschilderung 4. Mai 2011
Von Milchbart VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Das ist Lesevergnügen pur. Habe das Buch Seite für Seite genossen. Ich kenne Berlin persönlich 1982 - das macht das Buch natürlich extra interessant und eine persönliche Zeitreise zurück in das Berlin der Hausbesetzer, der Mauer, der Inselstadt, der Bundeswehrflüchtlinge, der alternativen Szene, der Hinterhöfe, der Altbauten ...

Ich liebe den Stil der Autorin, ihre genauen Milieu- und Stimmungsbeschreibungen, oft mit wenigen Worten. Hier lässt sie alles aus dem Blickwinkel einer 14jährigen erzählen, das ist sehr amüsant und hat noch mal einen besonderen Pfiff und Frische.

Für jeden Berlinfan kann ich das Buch empfehlen, aber auch für Leute, die mehr über das Berlin der 80er Jahre erfahren möchten oder über das Familienleben aus Sicht eines Teenagers. Gefühle voller Sehnsucht und Träumereien, kritischen Blickwinkel auf Familie und Welt, Schule und Stadt.

Der Erzählstil ist so lebendig, dass alles wie ein Film vor dem inneren Auge abläuft. Mehr davon!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen West-Berlin 1982: Julika und der Rest der Welt 25. März 2011
Von Tanja Heckendorn TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Später grübelte ich wieder, anstatt zu schlafen. Mir ging die Frau durch den Kopf. Kaputte Typen - das war so ein Ausdruck von Falk. Der Ausdruck war nicht eindeutig negativ belegt. Es schwang auch etwas von Hochachtung dabei mit. Wer kaputt war, hatte viel erlebt. Nicht nur beim Anblick der Einschusslöcher an unserer Hausfassade oder im Rattenloch spürte ich die Kaputtheit dieser Stadt. Diese mal sichtbare, mal nur spürbare Kaputtheit war immer da...ein gedanklicher Virus, eine chronische Sepsis...Mal fühlte der Patient sich schwach, mal war es gerade diese Schwäche, die ganz eigene Kräfte freisetzte. Die sich selbst verzehrende, schlaflose Stadt...Ich kann nicht schlafen! I`m so tired. Toda la noche sin dormir.
(Hausers Zimmer, Seite 115, 116)

Es ist Winter im Jahre 1982 in West-Berlin und eben hat ein neues Jahr begonnen. Ja, auch in der Altbausiedlung, in der die 14jährige Julika Zürn mit ihren Eltern und ihrem Bruder wohnt. Wie die Ich-Erzählerin dieser Geschichte ist die Autorin, Tanja Dückers, geboren 1968, in dieser Stadt aufgewachsen. Wahrscheinlich wirkt ihr Roman deshalb so authentisch und echt. Die bildhafte Sprache der Erzählung wirkt nie aufgesetzt, sondern wird der Entwicklung der jugendlichen Protagonistin angepasst. Der Leser sieht die Welt durch die Augen des nachdenklichen Mädchens, die für ihre Träume von Freiheit und für ihren Wissensdrang ein Ventil sucht. Dabei projiziert sie einige ihrer Wünsche auf ihren neuen Nachbarn, den unangepassten Hauser, den sie nachts heimlich vom Fenster aus beobachtet. Wenn sie ihn nackt vor seiner Hawaiitapete tanzen sieht oder er ganz in sich versunken eine Party feiert, geht ihre Vorstellungskraft mit ihr durch.
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5.0 von 5 Sternen ganz ausgezeichnet! 14. Dezember 2013
Format:Gebundene Ausgabe
wir erleben rund ein jahr jugend aus julikas sicht, einer nach den worten ihrer großmutter "sehr lieben, ernsthaften jungen frau", die im westberlin der achtziger jahre in einer semi-liberalen familie in einer von stets wieder abzustaubenden kunstwerken verstellten altbauwohnung heranwächst.

julika beobachtet - vor allem ihren nachbarn, den herrlich proletarischen hauser, die anderen familien im haus, die mitschülerinnen, von den damaligen it-girls bis zu den weit spannenderen außenseitern, zu denen sie sich selber zählt, den aus südamerika geflohenen apothekergehilfen, die klugen töchter der gastarbeiter, die spießige restfamilie in "restdeutschland", sich selbst und damit auch höchst unterschiedliche lebenskonzepte mit viel ironischem humor und noch mehr zuneigung.

berlin kenne ich nur ganz oberflächlich und auch erst lang nach 1989, mir hat die schilderung der stimmung davor sehr gefallen. die achtziger waren bei uns auch nicht viel anders, scheidungen der eltern waren noch nicht selbstverständlich, die modischen verirrungen sind genauso in meinem gedächtnis wie die musik.

tanja dückers ist mit hausers zimmer ein langes, ausgezeichnetes, ausgesprochen anregendes buch gelungen, bei dem man auf der letzten seite richtig traurig ist, dass es nicht weiter geht.
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