Die Tradition des Hausbuches war schon fast vergessen, hätten sich der guten und schönen Sache, nicht einige Verlage, unter Ihnen der Coppenrath Verlag mit Anna de Riese, angenommen. In ein Hausbuch schreiben Freunde, Gäste und Familienmitglieder ihre Grüße und Wünsche nieder. Bei Familienfasten ist es ebenso willkommen, wie auch bei privaten Einladungen. Mit dem Hausbuch liegt man in jedem Fall voll im Trend.
Das Hausbuch des Coppenrath Verlags ist aufwendig im Einband gestaltet und die 80 Seiten bestehen aus großformatigem, goldbedrucktem und schwerem Papier.
Frühere Hausbücher besaßen zwar mehr Seiten, dafür waren dieser aber kleiner und man sollte mit einer alten, neu auflebenden Tradition immer erst einmal klein anfangen, bevor man seine Gäste vergrault. Denn die Überreichung des Hausbuches ist immer noch eine prekäre Sache, wie ich aus eigener Anschauung bei unserem Hausbuch weiß.
Viele Gäste wissen nicht was sie hinein schreiben sollen, wie sie sich ausdrücken können und zu alle Überfluß hat man da ja noch öfters ein Konzentrationsleck oder eine kreative Pause, wenn das Hausbuch auftaucht.
Nichts desto trotz finde ich die Errungenschaft des Hausbuches fantastisch, da es Gelegenheit gibt, einen persönlichen Dank oder ein paar Anmerkungen loszuwerden. Dennoch sind wir in unserem Freundeskreis seit Jahren die Einzigen, die ein solches Buch besitzen, wir werden es also selbst verschenken müssen, damit diese schöne Tradition wieder auflebt.
Das Hausbuch von Anna de Riese ist in jedem Fall ein großer Gewinn gewesen.