Pressestimmen
"Mit dieser Geschichte über das Verderben eines Mannes, der den Verlockungen von Macht und Privilegien erliegt und hierfür sein Volk und schließlich sich selbst verrät, hat Pramoedya Ananta Toer einen aufschlußreichen, bewegenden Bericht über koloniale Psychosen geschaffen ... 'Haus aus Glas' ist auch eine denkwürdige Analyse der menschlichen Fähigkeit zur Selbstzerstörung, überall, zu jeder Zeit." (The New York Times Book Review)
Kurzbeschreibung
Der Polizeikommissar Pangemanann, der eine westliche Ausbildung genoss, im Regierungsdienst aufgestiegen ist und jetzt im Beraterstab der Regierung eine sehr hohe Position inne hat, verkörpert all die Konflikte, mit denen ein Einheimischer, der Anfang des 20. Jahrhunderts für die holländische Kolonialregierung arbeitet, konfrontiert wird. Er ist beauftragt, die Unabhängigkeitsbewegung und deren Anführer, darunter auch Minke, zu beobachten.
Das Haus aus Glas, die Transparenz, die Pangemanann für den von den Holländern kontrollierten Polizeistaat schaffen soll, wird zu seinem Verhängnis. In einem Haus aus Glas bleibt nichts verborgen - auch nicht die Fehler der "Freunde" und letztendlich auch nicht die eigenen.