Die Psychologin Margaret behandelt den Patienten Billy Hahn, der von sich behauptet Spielschulden bei "Mike" zu haben und sie abtragen zu müssen, allenfalls würde er ermordet. Margaret lässt sich in das Milieu Billys und Mikes herab und wird ganz unfreiwillig zur Komplizin von Mike. Sie lernt von ihm gaunerische Tricks und fühlt sich zugleich zu ihm hingezogen. Letztendlich wird sie von ihm aufgefordert 80.000 Dollar von ihrem Geld abzugeben, ansonsten würde sie in Lebensgefahr schweben. Margaret bemerkt jedoch zu spät, dass Mike sie auf dreisteste Art und Weise belogen und betrogen hat...
"Haus der Spiele" ist ein sehr gut inszenierter 80er-Jahre Thriller, der keinesfalls staubig, sondern sehr aktuell wirkt. Die Handlung trägt mafia-artige Züge an sich und zieht den Zuschauer zweifellos in ihren Bann. Es werden immer wieder neue Tricks der Gauner ausgebreitet, dies vermittelt dem Betrachter offenkundig einen Blick hinter die Kulissen der Welt der Korruption und des Geldes. Joe Mantegna und Lindsay Crouse harmonieren perfekt in dieser Kombination; er als allwissender, nicht aufzuhaltender und zu beirrender Ganove und sie als unwissende, blinde, leichtgläubige Psychologin, die sich in eine für sie bisher ganz ungewohnte Atmosphäre begibt, nämlich in die Unterwelt der korrupten Pokerfreunde. Ein wirklich empfehlenswerter Thriller, dem die passende Note des schwarzen Humors nicht abzuerkennen ist.
Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.