Wie das Vorwort verrät, ist Nigel Findley im Alter von nur 35 Jahren, an einem Herzinfarkt gestorben, kurz bevor er dieses Buch fertig stellen konnte. Mit ihm ging einer der begabtesten SF/Fantasy-Autoren, deren Bücher ich je die Ehre hatte lesen zu dürfen. Warum müssen immer die Guten so früh sterben? Dieser Roman wurde also von anderen vollendet, was der Grund sein dürfte, warum das Ende so merkwürdig geworden ist. Und auch ich finde, dass das Buch ein sehr gelungenes und hochspannendes Finale findet, aber der Epilog sehr eigenartig rüberkommt. Der Hauptcharakter der ganzen Geschichte ist wieder Dirk "Derek" Montgomery, welcher schon im ersten Shadowrunroman von Findley die Hauptrolle inne hatte. Die Story spielt fast gänzlich auf Hawaii und es macht richtig Spaß die irre Geschichte mit ihren abgedrehten Charakteren zu verfolgen. Action gibts auch genug und der typ. Findley-Humor schlägt wieder voll zu. Alles zusammen kann ich diesen Roman vollstens empfehlen. Schade nur, dass er einen so bitteren Nachgeschmack hinterlässt.