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Haus der Schildkröten: Roman
 
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Haus der Schildkröten: Roman [Gebundene Ausgabe]

Annette Pehnt
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 3 (September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492049389
  • ISBN-13: 978-3492049382
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 487.924 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Annette Pehnt
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

“Sie schauen sich an, verblüfft, dass sie nicht allein sind in ihrer Not.“ Regelmäßig dienstags besuchen Regina ihre Mutter und Ernst seinen Vater im Altersheim Haus Ulmen. Mitten zwischen Trauer und Liebe, dem drohenden Verlust eines Elternteils und seiner Endgültigkeit, lernen die beiden sich kennen und lieben. Eine Liebe, nicht frei von Zwängen.

Die Lektüre dieses Buches ist schmerzhaft; viele Bücher berühren, gehen nahe, sind ergreifend, dieses ist darüber hinaus auch schmerzhaft. Schließlich ist es die Konfrontation mit dem Tod und dem häufig so tabuisierten Kapitel davor: dem Verfall, der Krankheit, dem langsamen Abschied nehmen. Reginas Mutter denkt gewohnt klug und haarscharf, registriert alles um sich herum, ist aber gelähmt und kann sich nicht artikulieren. Regina kauft ihr ein Vogelhaus. „Da hast du was zu gucken, Mama. Du machst ein paar Sonnenblumenkerne rein, und schon hast du das reinste Theater.“ Guter Wille verbirgt Hilflosigkeit, ein erwachsener Mensch, der stolz, eigenständig und selbstbewusst sein Leben lebte, wird zum Kleinkind. Erichs gestammelte Versuche, seinen alten Herrn, der an Demenz leidet, aufzumuntern, bleiben ungehört: „...das ist nicht das Ende, Papa ... du kannst hier arbeiten, wie zu Hause, besser sogar.“

Annette Pehnt erschüttert mit ihrem Buch auf mehreren Ebenen: da ist der Alltag in Haus Ulmen. „Durch die Drehtür fädeln sich Ströme gut frisierter Töchter und Söhne, Schwiegertöchter und Enkel mit geputzten Schuhen“, Besuche sind Termine im Kalender derer dort draußen und rasch wird noch mal ein Blick auf die Uhr geworfen, „damit sie wissen ,wann sie wieder gehen dürfen.“ Wann sie sich brav von den „Immergleichen“ verabschieden dürfen. Beobachtungen und Umstände, die eben so sind und doch tun sie weh bis ins Mark. Da ist das Pflegepersonal mit wenig Zeit und einem despektierlichen Umgang mit einst Erwachsenen. “Wollen wir noch mal für kleine Mädchen ... sonst muss ich gleich wieder rennen oder es gibt ein Unglück.“

Und mitten drin Regina und Erich: so verloren wirken sie, klammern sich in ihrer Einsamkeit und ihrer Trauer aneinander, spüren gleichzeitig eine starke Lebenslust, die sie aufgrund von Erziehung, Leben und der jetzigen Verantwortung so gar nicht ausleben mögen. Und immer wieder ist da das Bild der Schildkröten in einem malaysischen Tempel, das Erich als bedrohliches Souvenir aus dem gemeinsamen Urlaub mit Regina mit nimmt. „Es müssen Hunderte sein, niemand sieht sie. Er steht allein am Geländer und starrt auf das langsame Brodeln im Schlick.“ Annette Pehnt hat so ganz reale Fakten und vorstellbare Gegebenheiten zu einer bitter-süßen Geschichte verwoben, ohne große Worte, aber mit den richtigen Worten. --Barbara Wegmann

Pressestimmen

»Annette Pehnts Stil ist bestimmt von einer geduldigen, unerbittlichen Genauigkeit, die alle Trostlosigkeit aufsaugt wie Herr Lukan den Butterkuchengeruch. Eine Genauigkeit, die ohne jene makabren Pointen auskommt, mit denen sich viele über die menschliche Hinfälligkeit hinweghelfen, solange sie selbst noch genügend Distanz dazu haben.« Frankfurter Allgemeine Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Man ist nicht allein in seiner Not - Konfrontation mit dem Tod, 5. Februar 2007
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Haus der Schildkröten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Autorin Annette Pehnt, eine mehrfach preisgekrönte Schriftstellerin, behandelt in ihrem dritten Roman "Haus der Schildkröten", ein großes Unantastbarkeitsthema, nämlich das langsame Ende des Lebens und die Konfrontation mit dem Tod. Weite Strecken spielen im Altersheim "Haus Ulmen" und zeigen, wie schwer sich letztlich älter werdende Kinder mit ihren tatsächlich alt gewordenen Eltern tun. Es ist eine fiktive Reise, ein Roman und kein Tatsachenbericht.

Im Zentrum stehen vier Figuren, zwei Männer und zwei Frauen. Regina, die ihre Mutter regelmäßig im Altersheim besucht, lernt dort zufällig Ernst kennen, der dort seinen Demenz kranken Vater besucht.

Die eine Figur, der Professor, er arbeitet weiter, schreibt an einem vermeintlich bedeutenden Werk, bereitet Vorträge vor. Beim Lesen ist es recht schmerzhaft und gruselig, denn man merkt sehr schnell, dass er geistig doch schon sehr verwirrt ist. Und doch ist diese Figur eine der glücklichsten in dem Roman.

Der Grusel vor der körperlichen Liebe fängt bei der Autorin schon in der "Mittleren Generation" an, dann wenn sich die körperlichen Verwundungen und die erste Reparaturbedürftigkeit einstellen. Trotzdem spüren Regina und Ernst eine beträchtliche Lebenslust und fangen doch noch eine Art Liebesgeschichte an. Sie sind in den mittleren Jahren und haben ihre Probleme mit der physischen Liebe.

Jede der Figuren schafft sich innerhalb dieses Mikrokosmos des Alt seins" eigene Möglichkeiten des Überlebens. Auch im Alter wird die bisher gekannte Lebensstrategie fortgesetzt. Mit dem Verfall, der fortschreitenden Krankheit und dem langsamen Abschied nehmen, werden die Lebensläufe mit Ritualen zu Ende gebracht, die man anderswo nicht kennt.

Die Autorin will ganz konkret auf die Tatsache aufmerksam machen, dass das Leben verdammt kurz ist und sehr schnell zu Ende sein kann. Der zugespitzt gewählte Schauplatz lässt keine Auseichmöglichkeiten zu, es ist quasi eine Sackgasse, die das Alter treffend darstellt.

Gerätemedizin kommt in dem Buch nicht vor, aber Annette Pehnt zeigt sehr einfühlsam die Innenperspektive dieser behinderten, körperlich auf ein Minimum reduzierten Menschen. Und wenn Töchter, Söhne und Enkelkinder diesen sehr unterschiedlich behinderten Alten gegenübertreten, dann entsteht, gepaart mit Schuld, Schamgefühl, Fürsorglichkeit, und Sorgfältigkeit, je nachdem in welcher Familienkonstellation sie sich befinden, ein großer Sentimentalitätsfaktor.

Es ist trotz aller Schmerzhaftigkeit ein Buch das ausgesprochen atmosphärisch arbeitet. Es sind düstere Atmosphären und sehr viele unterschiedliche Reflektionsebenen und es zeigt, dass sich Kinder und sehr alte Menschen in der sprachlichen Kreativität doch begegnen können.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Endstation, 19. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Haus der Schildkröten: Roman (Gebundene Ausgabe)
In Haus Ulmen, einem renommierten Altersheim, scheint die Zeit stillzustehen.
Nur sonntags erwacht das Haus zum Leben und die in der Eingangshalle sitzenden "Immergleichen", die auf niemanden warten, beobachten neugierig und ein wenig neidvoll die regelmäßig einströmenden Besucher.
Nach zwei Stunden, so lange sollte man anstandshalber bleiben, wird es wieder ruhig. Mit entspannten Gesichtern und erleichtert, den Pflichtbesuch für diese Woche hinter sich zu haben, verlassen die Angehörigen das Altersheim. Die Immergleichen verfallen wieder in Lethargie und starren auf den sich leerenden Parkplatz.

Nur Frau Kanter und der Professor erhalten am Dienstag Besuch. Sie von ihrer Tochter Renate und er von seinem Sohn Ernst.
Die beiden begegnen sich und entdecken hier, umgeben von Krankheit, Siechtum und Tod, ihre Liebe.

Die sensiblen Beschreibungen der Charaktere aller Beteiligten, sowie die realistische Schilderung der Lebensumstände in einem Altersheim lassen auf eine gute Beobachtungsgabe der erst 39 Jahre alten Autorin schließen.

Pointiert, ohne Sentimentalität und dennoch einfühlsam berichtet Annette Pehnt über die kleinen Freuden, Sorgen, Probleme und zwischenmenschlichen Beziehungen von Bewohnern, Angehörigen und Personal.

Ein wenig geschmälert wird das Lesevergnügen dadurch, dass Frau Pehnt bis auf Punkte und Kommas keinerlei Satzzeichen verwendet.
Das macht das Lesen zwar anstrengend, ändert aber nichts an meinem Gesamturteil: Ein lesenswertes Buch!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wunderbar trist, 30. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Haus der Schildkröten: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Buch kann man eine wundervolle Autorin mit einer ganz differenzierten und klugen Beobachtungsgabe entdecken. Die Schilderung der Zustände in einem Altersheim und die Lebensbedingungen der BewohnerInnen, die Beschreibung der Entwicklung einer "Liebesbeziehung" zwischen zwei gescheiterten Existenzen - die zu sich selber, dem jeweils anderen und zu ihren Eltern keinen echten Kontakt finden können - mag ja trist sein, das allseige Scheitern mag den Leser / die Leserin frustrieren, es mag keine Moral geben, aber doch: so ist das Leben wohl. Und die Autorin spürt dem auf den Grund. Und ja: das Buch liest sich nicht leicht. Es sperrt sich. Aber es ist gut. Weil es den Nagel auf den Kopf trifft.

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