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Haus der Schildkröten
  
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Haus der Schildkröten [Unbekannter Einband]

Annette Pehnt
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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Piper TB, München 2008, 183 S., Okart., Einband leicht bestoßen, Seiten teils leicht verknickt (1111)
  • ASIN: B006XIMUY2
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Annette Pehnt
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Piper TB, München 2008, 183 S., Okart., Einband leicht bestoßen, Seiten teils leicht verknickt

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autorin Annette Pehnt, eine mehrfach preisgekrönte Schriftstellerin, behandelt in ihrem dritten Roman "Haus der Schildkröten", ein großes Unantastbarkeitsthema, nämlich das langsame Ende des Lebens und die Konfrontation mit dem Tod. Weite Strecken spielen im Altersheim "Haus Ulmen" und zeigen, wie schwer sich letztlich älter werdende Kinder mit ihren tatsächlich alt gewordenen Eltern tun. Es ist eine fiktive Reise, ein Roman und kein Tatsachenbericht.

Im Zentrum stehen vier Figuren, zwei Männer und zwei Frauen. Regina, die ihre Mutter regelmäßig im Altersheim besucht, lernt dort zufällig Ernst kennen, der dort seinen Demenz kranken Vater besucht.

Die eine Figur, der Professor, er arbeitet weiter, schreibt an einem vermeintlich bedeutenden Werk, bereitet Vorträge vor. Beim Lesen ist es recht schmerzhaft und gruselig, denn man merkt sehr schnell, dass er geistig doch schon sehr verwirrt ist. Und doch ist diese Figur eine der glücklichsten in dem Roman.

Der Grusel vor der körperlichen Liebe fängt bei der Autorin schon in der "Mittleren Generation" an, dann wenn sich die körperlichen Verwundungen und die erste Reparaturbedürftigkeit einstellen. Trotzdem spüren Regina und Ernst eine beträchtliche Lebenslust und fangen doch noch eine Art Liebesgeschichte an. Sie sind in den mittleren Jahren und haben ihre Probleme mit der physischen Liebe.

Jede der Figuren schafft sich innerhalb dieses Mikrokosmos des Alt seins" eigene Möglichkeiten des Überlebens. Auch im Alter wird die bisher gekannte Lebensstrategie fortgesetzt. Mit dem Verfall, der fortschreitenden Krankheit und dem langsamen Abschied nehmen, werden die Lebensläufe mit Ritualen zu Ende gebracht, die man anderswo nicht kennt.

Die Autorin will ganz konkret auf die Tatsache aufmerksam machen, dass das Leben verdammt kurz ist und sehr schnell zu Ende sein kann. Der zugespitzt gewählte Schauplatz lässt keine Auseichmöglichkeiten zu, es ist quasi eine Sackgasse, die das Alter treffend darstellt.

Gerätemedizin kommt in dem Buch nicht vor, aber Annette Pehnt zeigt sehr einfühlsam die Innenperspektive dieser behinderten, körperlich auf ein Minimum reduzierten Menschen. Und wenn Töchter, Söhne und Enkelkinder diesen sehr unterschiedlich behinderten Alten gegenübertreten, dann entsteht, gepaart mit Schuld, Schamgefühl, Fürsorglichkeit, und Sorgfältigkeit, je nachdem in welcher Familienkonstellation sie sich befinden, ein großer Sentimentalitätsfaktor.

Es ist trotz aller Schmerzhaftigkeit ein Buch das ausgesprochen atmosphärisch arbeitet. Es sind düstere Atmosphären und sehr viele unterschiedliche Reflektionsebenen und es zeigt, dass sich Kinder und sehr alte Menschen in der sprachlichen Kreativität doch begegnen können.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endstation 19. Oktober 2006
Von Beate
Format:Gebundene Ausgabe
In Haus Ulmen, einem renommierten Altersheim, scheint die Zeit stillzustehen.
Nur sonntags erwacht das Haus zum Leben und die in der Eingangshalle sitzenden "Immergleichen", die auf niemanden warten, beobachten neugierig und ein wenig neidvoll die regelmäßig einströmenden Besucher.
Nach zwei Stunden, so lange sollte man anstandshalber bleiben, wird es wieder ruhig. Mit entspannten Gesichtern und erleichtert, den Pflichtbesuch für diese Woche hinter sich zu haben, verlassen die Angehörigen das Altersheim. Die Immergleichen verfallen wieder in Lethargie und starren auf den sich leerenden Parkplatz.

Nur Frau Kanter und der Professor erhalten am Dienstag Besuch. Sie von ihrer Tochter Renate und er von seinem Sohn Ernst.
Die beiden begegnen sich und entdecken hier, umgeben von Krankheit, Siechtum und Tod, ihre Liebe.

Die sensiblen Beschreibungen der Charaktere aller Beteiligten, sowie die realistische Schilderung der Lebensumstände in einem Altersheim lassen auf eine gute Beobachtungsgabe der erst 39 Jahre alten Autorin schließen.

Pointiert, ohne Sentimentalität und dennoch einfühlsam berichtet Annette Pehnt über die kleinen Freuden, Sorgen, Probleme und zwischenmenschlichen Beziehungen von Bewohnern, Angehörigen und Personal.

Ein wenig geschmälert wird das Lesevergnügen dadurch, dass Frau Pehnt bis auf Punkte und Kommas keinerlei Satzzeichen verwendet.
Das macht das Lesen zwar anstrengend, ändert aber nichts an meinem Gesamturteil: Ein lesenswertes Buch!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderbar trist 30. Januar 2007
Von W70
Format:Gebundene Ausgabe
Mit diesem Buch kann man eine wundervolle Autorin mit einer ganz differenzierten und klugen Beobachtungsgabe entdecken. Die Schilderung der Zustände in einem Altersheim und die Lebensbedingungen der BewohnerInnen, die Beschreibung der Entwicklung einer "Liebesbeziehung" zwischen zwei gescheiterten Existenzen - die zu sich selber, dem jeweils anderen und zu ihren Eltern keinen echten Kontakt finden können - mag ja trist sein, das allseige Scheitern mag den Leser / die Leserin frustrieren, es mag keine Moral geben, aber doch: so ist das Leben wohl. Und die Autorin spürt dem auf den Grund. Und ja: das Buch liest sich nicht leicht. Es sperrt sich. Aber es ist gut. Weil es den Nagel auf den Kopf trifft.

Was will man mehr...
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WORUM GEHT ES?
Der Professor ist kein Professor mehr. Er ist dement und lebt in einem Alterspflegeheim. Jeden Dienstag besucht ihn sein Sohn Ernst - Lehrer, geschieden, ein Kind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2010 von Tom Kadi
Warten auf das Ende.... .
Mit Würde alt werden. Die Insassen des von A. Pehnt beschriebenen Altenheims können davon nur träumen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2008 von Holger Howe
Und wieder sind ihre Figuren beinahe greifbar...
Ich verrate natürlich nicht, was es mit dem Haus der Schildkröten so auf sich hat (ausser dass die Geschichte mehrheitlich in einem Altersheim spielt und die Hauptfigur... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2007 von variety
Liebe in bedrückender Umgebung
Die Autorin schildert den Alltag in einem Altenheim, und zwar vor allem die Innenansichten einiger Bewohner. Dazu passt, dass im ganzen Buch keine Anführungszeichen vorkommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2007 von Andrea Finja Groß
glänzend und blutleer
Haus der Schildkröten" beschreibt das Leben der Menschen in einem Altenheim. Pehnt erweitert das Thema um eine interessante Note: die Auswirkungen auf das Leben der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2007 von Frl. Brotmann
Zu flache Schildkröten
Um es vorweg zu nehmen: Das Buch hat nicht meinen Erwartungen entsprochen, obwohl es in einer Buchbesprechung einer renommierten Zeitschrift empfohlen wurde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2007 von Manfred Roth
sprachlich zu verwurschtelt
gerade fertig gelesen;

war es Belletristik oder Sachbuch------oder was? Viele Worte verpackt in langen Sätzen mit wenig Interpunktion, die wörtliche Rede... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2006 von schmali
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