Zu Paul: Paul ist auf den Kopf gefallen, im wahrsten Sinne des Wortes. Na Gott sei dank nicht auf seinen gut ausgestatteten ...! Dadurch hat er sein Gedächtnis verloren. Und landet unversehens vor der Tür von Claudia.
Zu Claudia: Seit einigen Monaten verwitwet, öffnet sie Paul Tür und Angel. Und nicht nur dem. Oh je!
Zu Melody: Verbandelt mit dem ehemaligen Geschäftskollegen von Claudias Mann. Hat ein Auge auf Claudia geworfen. Hat ein Auge auf Paul geworfen.
Zu Beatrice: Scharf auf Paul. Scharf auf Claudia. Scharf auf Melody.
Zu ...: Da war doch noch ein Mann, aber bei dem ganzen wer-wann-mit-wem-wo, habe ich doch glatt seinen Namen vergessen.
Meines Erachtens ist durch das Mann mit Frau, Frau mit Mann, Frau mit Frau, Mann mit Frau-Frau, die Geschichte auf der Strecke geblieben. Ich bin bekennender Erotik-Literatur-Fan. Habe auch schon einiges gelesen - man kann mich also nicht mehr als Lehrling dieses Genres bezeichnen: Doch dieses Hin und Her war mir persönlich etwas zu bunt. Es wäre schön gewesen, hätte sich am Ende einer Erzählung das "Hauptpaar" eher der Zweisamkeit gewidmen. Aus mir spricht die Romantikerin, ich weiß!
Der einzige Protagonist, der in diesem erotischen Roman glaubhaft Gefühl gezeigt hat, war Paul. Sogar sehr viel Gefühl, sonst hätte er sich Claudias Stelldicheins mit den anderen nicht so einfach bieten lassen. Na ja, er hat ja auch teilweise mitgemischt. ;·)
Wer es gerne sehr freizügig und offenherzig mag, sollte zugreifen - aber es wird sehr heiß, aufgepaßt. Für diejenigen: Viel Spaß beim Kopfkino! Von mir gibt es - zwecks Mangel an Geschichte - nur 2 Punkte. Und die "Zwei" gehen an Paul und die teils sehr erotischen Sequenzen von Portia da Costa.