Das Buch wird dem Ruf einer Familiensaga nicht gerecht, da man mit Ausnahme über die Hauptfigur Edward Deravenel so wie gut wie gar nichts über die anderen Familienmitglieder erfährt und diese eher beiläufig eine Rolle spielen. Nahezu alle Charaktere des Buches sind auffallend reich und gutaussehend, noch dazu fühlt sich Edward zu oft zu jungen Witwen hingezogen. Ich weiß nicht, was die Autorin damit beabsichtigt hat - mich hat es im Lauf der Geschichte aber ein wenig gestört. Doch ich kann nicht leugnen, dass Edward sehr charmant beschrieben wird und deswegen habe ich das Buch auch trotz einiger Längen zu Ende gelesen.
Ich hatte mir nach dem Anfang des Buches wirklich mehr von der Handlung versprochen, aber leider erfüllte die Geschichte diese Erwartungen nicht und ließ die ein oder andere Frage offen.
Das Buch wurde als Auftakt einer neuen großen Familiensaga der Autorin angekündigt, wobei man die Handlung auch durchaus so hätte enden lassen können wie es der Fall war, aber dennoch werde ich eine mögliche Fortsetzung dann wohl doch lesen, um zu erfahren, wie viele Herzen Edward noch brechen wird...