Rezension zu "Haus des Lebens" ( D 1952)
Zum Inhalt:
Dr. Peter Haidt (Gustav Fröhlich) ist Chefarzt einer Geburtsklinik und ein "Arzt aus Leidenschaft".
Dr. Haidt verliebt sich in die junge Assistenzärztin Dr. Elisabeth Keller (Cornell Borchers), die
davon allerdings nichts ahnt.
Unter dem Vorwand, eine ärztliche Fortbildung in Salzburg zu besuchen, bittet er die junge Ärztin,
ihn zu begleiten. Dr. Haidt nutzt diesen Tag aber, um Elisabeth endlich seine Liebe zu gestehen und
macht ihr einen Heiratsantrag, den Elisabeth annimmt.
Nach ihrer Rückkehr erzählt Elisabeth ihrer Freundin -der Oberschwester Hedwig (Edith Mill)- von dem
Heiratsantrag des Chefarztes. Christine ahnt aber nicht, dass Hedwig schon seit Jahren heimlich in Dr.
Haidt verliebt ist.
Aus Rache erzählt sie nun Elisabeth von einem Ereignis, das Elisabeth betrifft, bereits mehrere Jahre
zurückliegt und das Elisabeth bisher verdrängt hatte.
Elisabeth überprüft Hedwigs Aussage, die sich bestätigt, und sieht nun ihre gemeinsame Zukunft mit
Peter Haidt in Gefahr....
Bewertung:
Ein in schwarz-weiß gedrehter Spielfilm aus dem Jahre 1952 mit sehr vielen bekannten deutschen
Film-Stars der damaligen Zeit:
Gustav Fröhlich, Cornell Borchers, Edith Mill, Curd Jürgens, Hansi Knoteck, Victor Staal, Erich Ponto,
Karl-Heinz Böhm, Gertrud Kückelmann, Franz Muxeneder u.a.
Vorlage für die Verfilmung lieferte der gleichnamige Roman von Käthe Lambert aus dem Jahre 1939.
Die Bild- und Tonqualität ist gut.
Ein Film über den Alltag einer Geburtsklinik. Ein eher ruhiger Film, der aber dennoch sehenswert ist.
Man sollte auch honorieren, wenn Hersteller solche alte und eigentlich schon fast vergessene Filme
"ausgraben" und veröffentlichen. Leider gibt es noch sehr viele alte deutschsprachige Spielfime, die
noch immer nicht auf DVD veröffentlicht wurden.