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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Titel ist unpassend - Hauptinhalt ist das Verlassenwerden,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Taschenbuch)
Maeve Binchy ist in meinen Kreisen als 2. Schnulzenautorin hinter R. Pilcher verschrien. Es heißt, ihre Inhalte seien nicht tiefgründig, sondern durchschaubar und einfach. Dem kann ich nach dem Lesen dieses Buches nicht mehr zustimmen. "ein Haus in Irland" handelt darüber, dass eine junge Frau ihren Traummann heiratet, mit ihm so manchen Traum (z. B. großes Haus, Kinder, gemütliches Miteinander) erlebt/erfüllt und zum schluß, mit ca. 40 Jahren, erfahren muß, dass alles, wofür sie gelebt hat, zunichte ist, alles war nur Schein - sie ist darum betrogen worden. Danach versucht sie auf ihre Weise mit dem Schmerz fertigzuwerden, indem sie mit ener wildfremden Frau das Haus tauscht, für 2 Monate. Das geschieht nicht ohne Turbulenzen/Intrigen, aber zum Schluß sind alle innerlich gereift und wissen was sie wollen, wie sie selbstbestimmt ihr Leben weiterleben möchten - oder es jetzt erst beginnen möchten. Maeve Binchy schafft es sehr einfühlsam und intensiv über ein sehr aktuelles und sehr schmerzhaftes Erlebnis/Thema zu erzählen: das Verlassenwerden und die Gefühle dabei. Ich hab' selbst nach dem Fertiglesen noch stundenlang darüber nachdenken müssen, denn das ist doch das, wovor man in einer Beziehung am meisten Angst hat. Man lebt jahrelang mit seinem lieben Mann zusammen, stellt oft seine Bedürfnisse zugunsten des Mannes oder der familie allgemein zurück, und zum Schluß kriegt man das noch nicht mal gedankt, weil man nicht sexy, gepflegt, hübsch gekleidet und nicht beruflich erfolgreich genug ist. Damit soll dann jegliches Fehlverhalten rechtfertigt werden. Maeve Binchy setzt die Thematik sehr gut um, und das Ende ist zum Glück auch nicht einfach nur ein "Happy end" - damit hätte sie das ganze wunderbar geschriebene Buch qualitativ sinken lasse. Ich empfehle das Buch all denen, die gerne Bücher über zwischenmenschliche Probleme und Konfliktsituationen lesen, genauso wie denen, die glauben, dass sie in einer perfekten Beziehung stecken, denn es zwingt zum Nachdenken, und gerade das macht ein guts Buch doch aus!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schönes Buch zum Schökern,
Von Lynn (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Taschenbuch)
Ich kann mir schon vorstellen, dass viele dieses Buch recht langatmig und die Charaktere etwas oberflächlich dargestellt finden. Immerhin beginnt die eigentliche, im Unschlagtext beschriebene Handlung erst ab Seite 285, dass nämlich zwei Frauen, die sich noch nie im Leben begegnet sind, ihre Häuser tauschen. Aber es folgen noch knapp 400 Seiten, die dann das Leben und die Gefühlswelt der beiden Frauen sehr einfühlsam schildern. Ich selber schwankte auch zwischen dem Gefühl "Wann geht es denn endlich los?" und der starken Anziehungskraft, die das Buch auf mich ausübte, die mich intensiv in die Welt dieser kleinen Straße in Dublin eintauchen ließ. Als Leser wartet man quasi darauf, dass die wunderbare, perfekte Welt der Ria Lynch wie ein Kartenhaus in sich zusammen bricht, da es einfach zu schön, um wahr zu sein ist. Als es dann passiert, leidet man jedoch mit ihr zusammen und ist gespannt darauf wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommt. Insgesamt ein schönes Buch, wenngleich es sicherlich eher leichte Kost und somit gehobeneren Ansprüchen nicht genügen wird, aber diese Leute werden wohl auch nicht zu Maeve Binchy greifen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
auf einmal für immer verloren,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein Haus in Irland (Taschenbuch)
"Ein Haus in Irland" war das erste Buch von Maeve Binchy, das ich gelesen habe, aber sobald ich begonnen hatte, war ich für immer verloren. Niemand anderer als Maeve Binchy ist in der Lage, so fesselnd vom Leben in Irland zu erzählen, so dass man sich mitten in das Leben der Personen im Buch katapultiert fühlt.Man erlebt hautnah die Freuden und Schmerzen mit und wer nicht bereit ist, ein Teile seines Herzblutes beim Lesen ihrer Bücher zu vergießen, sollte die Finger davon lassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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