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Das Haus. House of Leaves
 
 
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Das Haus. House of Leaves [Gebundene Ausgabe]

Mark Z. Danielewski , Christa Schuenke
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 797 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1 (August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608937773
  • ISBN-13: 978-3608937770
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 18,2 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 145.940 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Mark Z. Danielewski
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Produktbeschreibungen

textico.de

Hin und weg zwischen Nano und Horror
Da heißt es doch immer wieder, die meisten Leser wollten nur leichten Stoff: vorgekaut, zum Abschalten und gleich wieder vergessen. Nun, vielleicht die meisten. Nicht alle. Denn nun erscheinen in einem Jahr gleich zwei massive Bücher, die mit diesem Vorurteil ein für allemal aufräumen: Da ist Das Haus von Mark Z. Danielewski: dunkel, düster und unwiderstehlich. Und da ist Vellum - das ewige Stundenbuch von Hal Duncan, dunkel, düster und unwiderstehlich. Unterschiedlicher könnten die zwei Bücher dennoch kaum sein, und trotzdem ist ihnen ihr Herausstechen aus dem sonstigen Druck-Overkill dank einer Handlung ohne anlegbare Maßstäbe und erzählerischem Neuland gemeinsam; "Das Haus" saugt den Leser zusätzlich durch seine typographischen Präsentation in sich auf und "Vellum" mittels der mehrfach in sich explodierenden facettenreichen Zeichnung der Hauptfiguren. Beide Romane sind Phantastik und entziehen sich dabei souverän allen Genreklischees.

Durch die auffällige Investition an Zeit, Arbeit, Geld und Engagement beider Verlage und Übersetzer in die jeweiligen Werke ist es ihnen auch in den deutschen Fassungen möglich, ihre radikale Energie beim Leser freizusetzen.

Nur wenige Autoren schaffen es, in einer derart komprimierten Form eine Geschichte zu erzählen, die den Leser in ihren Bann zieht und sich in seinem Kopf immer weiter ausbreitet und ihm dabei ein besonderes Gefühl vermittelt: hier geht es bei aller Verfremdung um aktuelle Themen.

Synapsenkino für den Neuronennachbrenner. --Frank Rodebusch

kulturnews.de

Sieben Jahre hat es gedauert, bis Mark Z. Danielewskis grandioser Debütroman ins Deutsche übersetzt wurde. Dabei avancierte "Das Haus" nach seiner Veröffentlichung in den USA innerhalb kürzester Zeit zum Kultbuch, brachte dem 41-jährigen Danielewski Vergleiche mit Nabokov und William S. Burroughs ein und inspirierte Bret Easton Ellis zu der Aussage, der Roman ließe so ziemlich alle anderen fiktionalen Werke bedeutungslos erscheinen. Vielleicht liegt es an der hochkomplexen, vor Verrätselungen, Fußnoten und Zitaten nur so wimmelnden Struktur des Werks, dass sich so lange kein deutscher Verlag an die Übersetzung traute? Danielewski präsentiert "Das Haus" als den Nachlass eines blinden Alten, der einen Dokumentarfilm namens "Navidson Record" analysiert hat. Der Film zeigt die physikalisch unmöglichen Veränderungen im Haus des Kriegsfotografen Will Navidson - Räume entstehen, wo keine sein dürften, Mauern verschieben sich, ganze Hallen öffnen sich hinter einer schnöden Wohnzimmerwand. Die Expeditionen in diese neuen Räume erweisen sich als Horrortrips. Nachdem der blinde Zampanò gestorben ist, findet der Tätowierer Johnny seine Notizen zum offensichtlich fiktiven "Navidson Record" und beschließt, sie als Buch zu veröffentlichen - nicht ohne sie vorher mit eigenen Anmerkungen zu versehen. Das wohl Spannendste an "Das Haus" ist Danielewskis Spiel mit der Erzählersperspektive: Zampanòs Aussagen, die die eigentliche Geschichte erzählen, werden von Johnny immer wieder in Frage gestellt, Johnny wiederum wird in weiteren Fußnoten von "den Herausgebern" korrigiert. Beim Lesen dieser nicht nur formal spannenden Geschichte wird deutlich, wie sehr man normalerweise dem Erzähler vertraut - und wie aufgeschmissen und verwirrt man ist, wenn diese Instanz wegbricht. (jul)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
74 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Danielewski hat mit seinem Erstling "Das Haus" ein Monster geschaffen.
Zehn Jahre Entstehungszeit, mehr als 800 Seiten lang, ein halbes Dutzend unterschiedlicher Schriftbilder, 450 Fußnoten, zwei Druckfarben, ein langes Register, eine Bibliografie, drei große Anhänge, Illustrationen, ein Index und ein Text-Layout, das dem englischen Dichter Edward E. Cummings (ebenfalls für seine typographischen Verzerrungen und Überraschungen bekannt) alle Ehre gemacht hätte, sind nicht unbedingt typisch für einen Debütroman. Auf den ersten Blick scheint es, David Foster Wallace hätte sich H.P Lovecrafts bedient, um ein literarisches Gegenstück zum Film "The Blair Witch Project" zu schaffen: Ein experimentelles Meisterstück.

Ein begabter, aber psychotischer junger Mann, der sich Johnny Truant nennt, stößt auf ein gewaltiges Manuskript ("Der Navidson Record") eines verstorbenen !!blinden!! Mannes mit Namen Zampano: eine wissenschaftliche, kritische Abhandlung eines gleichnamigen Dokumentarfilms. Er beginnt ihn zu redigieren. Dabei verliert er mehr und mehr die Trennung zwischen Wirklichkeit und Fiktion.
Der angebliche - aber nie gefundene - Dokumentarfilm betrifft ein Haus, was eigenwillige Raumveränderungen offenbart. In seinem Inneren ist ein riesiges kaltes, dunkles Labyrinth von Schwindel erregender Dimension verborgen und es lebt. ES LEBT! Die Berichte des eingesetzten Untersuchungstrupp sind haarsträubend, und nachdem sie ihren Weg verloren haben, verfallen sie nach und nach dem Wahnsinn.

Die Konfusion des Textes (manchmal wird er br_e__ i___t____e_____r, dann wieder zieht er sich z____u___s__a_mmen, von Zeit zu Zeit ist er durchgestrichen oder in Spiegelschrift geschrieben, manchmal muss man das Buch auf den Kopf drehen, einige Seiten vor- und dann wieder einige Seiten rückwärts lesen) überträgt die Verwirrung der Protagonisten linear auf den Leser. Wie es der englische Titel "House of Leaves" treffend bezeichnet, soll dem Leser suggeriert werden, dass das Buch selbst das gefährliche Haus ist: Ein Haus aus Blättern und Buchseiten, in dem er sich verlieren wird.

"Das Haus" überschattet andere berühmte Spukhäuser der Literatur. Danielewski verknüpft die furchterregenden Räume innerhalb des Hauses mit psychologischen Zuständen wie der Platzangst und geht sogar bis zur germanischen Legende von Yggdrasill: der Weltenbaum, die große Esche (Ash Tree) im Zentrum des Universums, die Himmel, Erde und ihre neun Welten miteinander verband. Was bei anderen Autoren nur eine "gewöhnliche" Erzählung eines spukenden Hauses sein würde, ist bei Danielewski eine wissenschaftliche Untersuchung der "psychologischen Dimensionen des Raums." Der Autor bringt Architektur und Mythos, Filmtheorie und Psychologie ein.
Der Roman sieht in seiner Patchwork-Konstruktion wie Frankensteins Monster aus, aber er lebt! Er lebt!

Besonders hervorzuheben ist die großartige Übersetzung durch Christa Schuenke, die den bockigen, rätselhaften Text, die Anagramme und die vielen anderen Verschlüsselungen in ein deutsches Lesevergnügen verwandelt hat.
Auch Lektor Hannes Riffel und Setzer Ronald Hoppe haben entscheidend dazu beigetragen, die deutschsprachige Ausgabe zu einem Gesamtkunstwerk zu machen: Zweifellos für alle Beteiligten eine ebensolch monströse Mühe und Arbeit.

Gleichwohl wird "Das Haus" aber sicher auch die bemerkenswerte Reihe der Bücher verlängern, die nie vollständig gelesen werden, alsbald im Bücherregal verschwinden und in der Reihe der großen literarischen Irrfahrten einen Ehrenplatz neben Joyces "Ulysses" finden.

Fazit:
"Das Haus" verbindet neben mehrtägiger harter Lesearbeit und außergewöhnlicher Konzentration auch echten Grusel und postmoderne Auflösungsfreude (nachgoogeln lohnt sich und ist immer für eine Überraschung gut). Das Pseudodokumentarische des Romans lädt zur Mitarbeit ein, zur eigenen Erforschung des fiktiven Phänomens. Empfehlenswert für alle Freunde anspruchsvoller Fantastik und moderner Literatur.

Und wer richtig hinschaut, wird irgendwo in seinem Leben auch solch eine Tür finden, die ins Dunkle führt: "Bleiben Sie nicht stehen, gehen Sie auch nicht langsamer, sondern laufen Sie einfach weiter. Da ist nichts. Seien Sie vorsichtig!"
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Warnung vorweg... 3. November 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Ganz klar, dieses Buch polarisiert, das sieht man schon an den bisherigen Rezensionen. Entweder, der Leser findet es einfach nur genial und hat es regelrecht verschlungen, oder aber, er kann absolut nichts damit anfangen.
Ich gebe zu, ich habe mir das Buch aus reiner Neugier gekauft weil ich mir einen außergewöhnlichen Roman erwartet hatte, der noch dazu auch spannend sein sollte. Allerdings war ich bereits enttäuscht, als ich es dann in Händen hielt und durchblätterte. Ich habe mich tapfer durchgekämpft, aber wirkliche Spannung wollte bei mir leider nicht aufkommen, weil ich mich ständig über das "Chaos" im Buch geärgert habe, und mich dadurch wahrscheinlich nur bedingt auf die komplexe und zweifellos sehr gut durchdachte Doppelhandlung einzulassen. Ich finde es nicht spannend, wenn ein aufregender Satz (der sogar recht kurz ist) sich über viele Seiten lang hinzieht, auf denen bestenfalls drei Wörter stehen. Es gibt z.B. auch eine Seite, die komplett leer ist, weil davor das Wort: "weiße", und danach das Wort: "Leinwand", steht. Mich nervt das, und ich halte das auch für Papierverschwendung, aber auch dies ist Ansichtssache.
Ich denke, der Autor wollte durch die abenteuerliche Textgestaltung auf die Struktur des Hauses hinweisen, die scheinbar keinen Regeln zu folgen scheint, und letzten Endes ist das Buch wohl Kunst, aber eben keine Kunst, die mir zusagt.

Ich möchte niemanden davon abhalten, das Buch zu lesen, das für ihn vielleicht ein wahres Meisterwerk sein könnte, ich möchte nur den wohlgemeinten Rat geben (vor allem in Anbetracht des Preises), das Buch vorher ein wenig durchzublättern und sich zu entscheiden, ob man selbst es lesen und sich auf die Handlung einlassen wird können.
Ich gebe drei Sterne, nicht weil mir das Buch gefallen hat, sondern weil ich durchaus anerkennen kann, welch enorme Arbeit dieser Roman den Autor gekostet haben muss.
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42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ist das wirklich fair? 19. Oktober 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Natz71 "NH" aus Freiburg gibt gleich zu, dass er noch ganz am Anfang ist mit diesem großartigen Buch, aber er macht es schon mal runter. Ist das wirklich fair, ist es seriös, eine negative Rezension zu schreiben zu einem Buch, das man noch gar nicht ausgelesen hat? Ich finde, nein.

Allen positiven Meinungen kann ich nur heftig zustimmen, und, um Denis Scheck zu zitieren: "Vertrauen Sie mir, ich weiß, wovon ich rede!" - ich habe "Das Haus" übersetzt, und ich finde es absolut phantastisch. Da hat jemand eine völlig neue Form des Geschichtenerzählens entwickelt, die ihre Wirkung auf andere Autoren nicht verfehlen wird. "Das Haus" ist das ungeheuer kühne Experiment eines bewundernswert mutigen Autors. Und, was das Beste ist: Das Experiment ist gelungen, es funktioniert!

Ich hatte das Glück, Mark Z. Danielewski auf einem Teil seiner soeben abgeschlossenen Lesereise durch mehrere deutsche Städte begleiten zu dürfen, ich habe erlebt, wie begeistert die Leser in Berlin, Göttingen und Stuttgart reagiert haben. Ich war beeindruckt davon, wie tief viele Leser bereits in das Buch eingedrungen waren, was für kluge Fragen nach den Lesungen gestellt wurden. Und meine Freunde, die die Lesungen in Hannover und Köln besucht haben, bestätigen mir, dass es dort genauso war.

Nein, dieses Buch fordert den Leser - es fordert ihn heraus, aber es fordert ihn auch dazu auf, aktiv zu lesen, gleichsam selber mitzumachen. Es bereitet uns eine ganz einmalige Lese-Erfahrung und bietet Stoff zu endlosem Nachdenken. Es wiegt 1,5 Kilo, und das ist nichts, wenn man bedenkt, dass darin mindestens sieben Bücher verborgen sind.
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Alles dabei ...
Auch ich habe dieses Buch gelesen und mich drauf eingelassen. Und das ist notwending, ansonsten hat man keine Chance es je zu 'bezwingen'. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Bleystift78 veröffentlicht
Die unergründliche Tiefe des eigenen Ichs
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, habe mitgefiebert und oftmals die Gänsehaut durch eine kurze Lesepause verklingen lassen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Moritz Naczenski veröffentlicht
Ungewöhnlich gut
"Das Haus" ist ein ungewöhnliches Buch. Als Roman würde ich es jedoch nicht bezeichnen, da es sich nicht wie ein solcher liest. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Torsten veröffentlicht
Ein sehr interessantes Leseerlebnis!
Mark Z. Danielewski hat mit diesem Debütroman, ein Werk geschaffen, das nicht nur aufgrund seiner Handlung, sondern auch dank seiner Gestaltung, etwas Besonderes ist und sich... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Michaela G. (Elas Büchertruhe) veröffentlicht
Viel zu langatmig...
- COVER UND LAYOUT -

Der Schutzumschlag gefällt mir richtig gut. Das Haus wird toll in Szene gesetzt und alles wirkt stark auf alt gemacht, was einfach nur stimmig... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Michael Schmid veröffentlicht
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Ich habe dieses Buch als Geschenk bekommen, las den Klappentext - und war voll freudiger Erwartung auf einen spannenden und unheimlichen Roman. Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von Microschaf
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Ich habe dieses Buch zu seinem Erscheinen vor über 2 Jahren gekauft und gelesen - doch bei der einen Lektüre blieb es nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. September 2009 von M. Philipps
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Veröffentlicht am 5. September 2009 von Markus Ertl
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