mit "das haus des grauens" ( "paranoiac" ) aus dem jahre 1963 beweist das legendäre hammer studio das es nicht nur im gothic horror bereich zu hause ist , sondern sich auch im psychothrillergenre zu behaupten vermag.
freddie francis , der im zuge seiner tätigkeit als kameramann bereits zweimal den oscar gewonnen hat ( 1961 für "sons and lovers" und 1990 für "glory" ) beweist hier das er auch als regisseur zu großem fähig ist.
"das haus des grauens" war sein erster hammer film , weitere sollten folgen - "nightmare" ( "der satan mit den langen wimpern" 1964 ) - "hysteria" ( 1965 ) - "frankensteins ungeheuer" ( 1964 ) und letztmals 1968 "draculas rückkehr" .
jimmy sangster der für hammer zahlreiche gothic horror grehbücher verfasste , machte nie einen hehl daraus das sein herz eigentlich dem psychothriller gehört - und so entstand nach dessen script mit "paranoiac" eine kleine perle des klassischen thrillers , der neben unerwarteten wendungen , dichter atmosphäre und spannung auch mit einer herrlichen gruselstimmung aufwarten kann.
der streifen erinnert an hitchcock`s "psycho" und an clouzot`s "die teuflischen" - ok , zugegeben die klasse der beiden erreicht er nicht ganz , aber trotzdem ist dem studio ein film geglückt der in meinen augen weit über dem durchschnitt liegt und von der ersten bis zur letzten minute zu gefallen weiß.
fazit: klasse gemacht.