Nachdem bei Matt (Kyle Gallner) Krebs diagnostiziert worden ist, zieht er mit seiner Familie in ein altes Haus in der Nähe der Klinik, wo Matt sich einer langfristigen Behandlung unterziehen muss. Es dauert allerdings nicht lange und Matt hat wundersame, teils erschreckende Visionen, die seine Familie zunächst als Folgen der Medikamenten und der Krebstherapie sieht. Doch Matts Visionen werden immer schlimmer und spätestens als seine Geschwister ebenfalls von den Visionen verfolgt werden, wird allen Beteiligten schnell klar, dass dieses wunderschöne alte Haus ein schreckliches Geheimnis in sich birgt...
"Das Haus der Dämonen" ist einer der Filme, die nicht lange fackeln und bei denen man schnell ein wenig tiefer im Sofa sinkt. Langsam, aber konsequent dreht Regisseur Peter Cornwell an der Spannungsschraube und erschafft damit einen Film den man nicht zwingend im Dunkeln sehen muss. Auch die große Last, die durch die Krebserkrankung von Matt, auf der Familie lastet, wird gekonnt in die Story eingebaut, so dass stellenweise zwar ein Hauch von Melodramatik nicht ausbleibt, im Gesamtgefüge aber ein stimmiges Bild ergibt.
Vor allem durch gezielt gesetzte und gut-gemachte Schock- und Überraschungseffekte schafft es der Regisseur, dass der Zuschauer sich garantiert nicht langweilt. Zum Ende hin überschlagen sich für meinen Geschmack zwar ein wenig die Ereignisse und ich habe ein wenig das Schmankerl zum Schluss vermisst. Auch die Geschichte des Hauses wirkt stellenweise gut und glaubwürdig, aber nicht gänzlich ausgereift. Unterm Strich sollte dies aber, den guten Gesamteindruck nicht wirklich schmälern und wer Horror der Marke "Old School" gerne sieht, der ist mit "Das Haus der Dämonen" bestens bedient.
Die Blu-Ray liefert eine gute Bild- und Tonqualität ab. Auch die Extras lassen sich sehen (siehe Kurzbeschreibung) - von daher gibt es für den Film und die Blu-Ray-Version insgesamt gute 4 Sterne!