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Haus der 1000 Leichen
 
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Haus der 1000 Leichen

Sid Haig , Bill Moseley    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
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Haus der 1000 Leichen + The Devil's Rejects (Director's Cut) + Rob Zombies Halloween
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Produktinformation

  • Darsteller: Sid Haig, Bill Moseley, Sheri Moon
  • Komponist: Rob Zombie, Scott Humphrey
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 17. November 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 83 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000493UPO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.858 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Rob Zombies Debüt strotzt nur so von selbstverliebter und verspielter Inszenierung, dass man meinen könnte, er wollte ausschließlich sich und seinen Zombiefans einen Gefallen tun.
Der Mann, der bis dato nur seine eigenen Musikclips entwarf, dehnt seinen visuellen Stil auf über 80 Minuten aus und bewirkt dabei eine absolute Reizüberflutung.
Die Handlung lassen wir fast außen vor, das ist das allseits beliebte Kettensägenmassaker mit ein paar minimalen Änderungen.

Wahrscheinlich hätte ich Zombies "Haus der 1000 Leichen" doch vor der Fortsetzung sehen sollen, denn im Vergleich zu "Devil´s Rejects" schneidet sein Erstlingswerk deutlich schwächer ab, zudem kommt der kleine Plot-Twist gegen Ende überhaupt nicht mehr überraschend, denn durch "TDR" weiß man bereits Bescheid.

Angesiedelt hat Zombie das Geschehen im Herbst 1977, so gegen Halloween.
Vier Teenager wollen nach dem Besuch in einem Horrorkabinett die Wirkungsstätte des Serienkillers Dr.Satan finden und landen in der Gewalt der degenerierten Familie Firefly.

Mit Dramaturgie hat Zombie es hier noch nicht so, anders als in seiner weitaus besseren Fortsetzung.
Die Protagonisten sind ihm egal, das sind nur gesichtslose Folteropfer. Somit wird das Publikum mit charakterlosen Figuren konfrontiert, die zwar, zugegebenermaßen, recht hart terrorisiert und gefoltert werden, doch Mitleid wird nicht hervorgerufen.

Auf der anderen Seite bewirken die Rednecks aber auch keine Furcht, sie sind halt allesamt durchgeknallt, wild und rücksichtslos, liefern jedoch kein Motiv für ihr grausames Handeln. So wird keine Geschichte erzählt, sondern lediglich eine Abfolge von kunstvoll verpackten Bildern geliefert.

Diese sind teilweise durchaus ansprechend, vor allem das Einstreuen von Szenen diverser Klassiker gibt Anlass zum munteren Entschlüssen dieser.
Man merkt, dass Zombie Spaß an Horrorfilmen hat, zitiert er hier doch etliche, von "Frankenstein" bis "Zombie".

Zudem reicht die Palette an Stilmitteln von Split-Screen über Negativfilter, von Distortion bishin zu einer fast quälenden langen Zeitlupe, in der einige Cops dran glauben müssen.
Besonders diese Szene ist gelungen und trifft den Nerv des Betrachters, was leider an vielen anderen Stellen ausbleibt. Zu überfrachtet ist Zombies Erstling und zu wenig Substanz an menschlichem Handeln präsentiert er.

Auch wenn der von ihm eigens produzierte Soundtrack ein paar zynische Momente liefert, etwa wenn ein Opfer gnadenlos leidet und im Hintergrund fröhlichste Feiermusik dudelt.
Andere Stücke treiben recht gut an, wieder andere machen Dampf, wo inhaltlich keiner herrscht.
Wie gesagt, Terror ohne Möglichkeit zur Anteilnahme.
Sicher, es ist schon fies, den Vater eines Opfers die Gesichtshaut abzuziehen und Töchterchen daraufhin mit der Maske im Gesicht zu erschrecken oder ein Opfer einfach mal als Fischmann umzugestalten. Aber es säße besser, wenn eine Nähe zu den Handelnden entstünde.
Denn, kaum glaubt man, durch das Erscheinen von zwei, drei Cops einen Helden gefunden zu haben, sind diese bereits nach wenigen Momenten durch Mord aus dem Drehbuch gestrichen.

Einen Pluspunkt liefern dann noch die Darsteller, Sid Haig ist als Besitzer des Horrorkabinetts mit Clownsmaske herrlich diabolisch, Karen Black als Mutter Firefly immerhin brauchbar und Robs Zombiebraut Sheri Moon so abgelichtet, wie Gatte sie offenbar am liebsten sieht, - knapp bekleidet, etwas doof, aber durchaus verführerisch.
Die Opfer spielen zumindest ihre Verzweiflung und ihr Leid glaubwürdig.

Aber mögen noch so viele Szenen kunstvoll aneinandergereiht sein, es fehlt an fesselnder Handlung, an Sympathiefiguren und neuen Ideen. Da kann auch Dr. Satan mit seiner Kreatur in einem unterirdischen Gewölbe nichts mehr ausrichten. Es bleibt leidlich unterhaltsam, zu Beginn sogar stärker als nach etwa einer Stunde, nachdem man sich an den hektischen Bildern bereits etwas überfressen hat.

Ich hätte es kaum vermutet, aber nachdem ich "TDR" einige Zeit zuvor sah, bin ich mit Zombies Debüt einigermaßen enttäuscht.
Wer beide Teile noch nicht kennt, sollte auf diesen verzichten und gleich zur Fortsetzung schreiten.
Nur wer sämtliche Plagiate des Kettensägenterrors benötigt und einem visuellen Overkill nicht abgeneigt ist, kann einen Blick riskieren.

--- Maichklang

Produktbeschreibungen

Terror total in Texas. Vier junge Leute erfahren auf grausamste Weise, dass es im heißen US-Bundesstaat nicht nur schießwütige Cowboys, sondern auch blutrünstige Zombies gibt. Weil dem Quartett das Benzin ausgeht, landen sie an der abgelegenen Tankstelle des schrillen Captain Spauldings. Dessen Erzählungen über den lokalen Serienkiller Dr. Satan weckt die Neugier der Teenager. Auf der Suche nach seinem Grab landen die Jugendlichen im Haus eines blutrünstigen Psychopathen-Clans. Die Horrorfamilie fackelt nicht lange und bittet zum Halloween-Blutgericht. Auf dem Speiseplan Folter, Qual, Gemetzel...

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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen überflüssig, 19. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Haus der 1000 Leichen [Blu-ray] (Blu-ray)
Tja,der Kauf dieser Blu-Ray war leider verschwendetes Geld!

Wer nur Wert auf Top Qualität des Bildes und des Tons legt wird sicherlich voll auf seine Kosten kommen,da gibt es bei der Umsetzung dieser Blu-Ray nichts zu beanstanden.

Wer aber außerdem Wert auf den Film legt,so wie auch ich,wird sehr sehr enttäuscht sein!!!

Ganz klar: der Film ist übelst geschnitten!!!

Da hilft dann leider auch kein Wendecover mehr...

Daß das von der DVD bekannte geniale Menü lediglich als Bonus enthalten ist (und nichtmal synchron läuft) war schon die erste Enttäuschung,daß dann aber auch noch wichtige Szenen des Films fehlten...ne ne,das geht nun wirklich nicht!

Diese Blu-Ray möchte ich nicht in meiner Sammlung behalten und zusehen,daß ich sie schnellstmöglich wieder loswerde!
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen schriller geht's nicht!, 20. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Haus der 1000 Leichen (DVD)
Vier Jugendliche landen auf ihrer Reise durchs Land in einem verschlafenen Nest und erfahren hier von Dr. Satan, der vor Jahren sein Unwesen getrieben haben soll. Auf den Spuren von Dr. Satan stoßen sie auf ein merkwürdiges Haus - mit merkwürdigen Bewohnern...

Dieser kultige Streifen des Regisseurs Rob Zombie (The Devil's Rejects, House Of The Dead 2) ist einfach nur schrill. Das Kuriositätenkabinett, aufgebaut wie eine Geisterbahn, mit dem seltsamen Clown als Inhaber, ist mehr als nur skurril.

Auch die Bewohner, die im "Haus der 1000 Leichen" wohnen sind einfach nur schräg.

Es gibt wirklich viele lustige Momente, etliche gruselige bzw. shockige Szenen. Und paar Szenen, die sich einfach nicht deuten lassen. Kurzum: all das, was ein Kultfilm wirklich braucht.

Ich fand ihn klasse! Kein billiger Splatter oder Low-Budget-Mist, bei dem man noch nicht mal einen guten Willen erkennen kann.

In meinen Augen absolut empfehlenswert - und nicht nur aufgrund des richtig coolen DVD-Menüs. Hier führen nämlich die Hauptfiguren selbst durch das Menü und geben ihre Kommentare zu gewählten Optionen ab.

Fazit: super Film, gute Unterhaltung, nicht allzu blutig, schrill, bunt, kultig! Empfehlenswert!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen ...seht's als das was's ist - Spaß !, 15. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Haus der 1000 Leichen (DVD)
Also, werte Gemeinde, wenn ich die tw. recht vernichtenden Kritiken lese, denke ich das diese Leute den Sinn dieses Films nicht verstanden haben !?

Er ist, gewollt oder nicht, eine gut gelungene Persiflage auf Horror-Klassiker aller Art ( Texas-Chainsaw, etc. ). Rob Zombie kann sich da nicht zu ernst genommen haben, als der Film abgedreht wurde. Szenen wie der MOrd an dem bebrillten Teenie, zu dem Song "Brickhouse" ( Hot Chocolate ? ) und dem abgrooven der Tochter Firefly hat Kultverdacht ! ...oder der Headshot an dem Polizisten zu diesem 40er-Jahre Schnulzensong ! Wo gab's denn sowas schon mal, frag' ich euch ?!! Das Ende war auch nicht hundert Pro meins, aber Captain Spaulding ( Clown ) legt am Anfang doch 'nen Bombenshow hin, oder ?! Nicht zu ernst nehmen, genießen und gut.

4 Sterne sind durchaus angebracht, aufgrund vieler kleiner und kultiger Details ( eben die Songs zu den entsprechenden Szenen, etc. ). Wird nie ein cineasthischer Klassiker werden, aber eben ein kleiner, feiner Kultfilm.
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