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Amy Heckerling teilt das Schicksal vieler alleinerziehender Mütter. Sie hat ihre Erfahrungen mit ihrer Tochter in das Drehbuch einfliessen lassen und entstanden ist ein doch recht persönlicher Hollywoodstreifen. Entscheidenden Anteil an der Entstehung hatte nicht zuletzt Michelle Pfeiffer, die dem Projekt die notwendige Starpower verlieh. Ironie am Rande: die scheinbar ewig junggebliebene Pfeiffer spielt die weibliche Hauptrolle in einem Film in dem es im Kern um die Probleme des Älterwerdens geht. An der Stelle ist der Film "as Hollywood as Hollywood can be".
Michelle Pfeiffer spielt Rosie, eine kürzlich geschiedene Frau Anfang 40, die für einen Fernsehsender das Highschool-Drama "You Go Girl" produziert. Den Stoff für die Show liefert ihr die eigene Tochter, Izzie, ein 14-jähriges Mädchen an der Schwelle zur jungen Frau. Während um Rosie herum der Jugendwahn regiert, abgebrühte junge Dinger sich bis in die Chefetagen hindurchflirten und Rosies Ex mit einem blutjungen Model an seiner Seite auftrumpfen kann, fällt ihr der 11 Jahre jüngere Adam (Paul Rudd) vor die Füsse. Was zunächst nach einer leidenschaftlichen sexuellen Affäre aussieht, wird bald ernster als Rosie anfangs vermutet.
Die Haltung des Films zu seinem Sujet ist in sich paradox. Alles dreht sich um die Problematik des Älterwerdens und die Konsequenzen die das für das Individuum in einer Gesellschaft hat, die geradezu von der Idee der ewigen Jugend besessen ist. Gleichzeitig will man uns erzählen, wie schizophren eben diese Besessenheit ist, an der sich der Film letztendlich abarbeitet. Die Tatsache dass gerade Michelle Pfeiffer die Hauptrolle spielt setzt dem Ganzen die Krone auf. Aber irgendwie passt das dann auch wieder zu Amy Heckerlings leicht schrägem Verständnis wie eine Romantic Comedy auszusehen hat. Während man Pfeiffer und Rudd ihre Liebesbeziehung problemlos abnimmt, ist der wahre Star des Films die junge irische Schauspielerin Saoirse Ronan in der Rolle der Izzy. Es ist beinahe tragisch, dass dem Film aus unterschiedlichen Gründen der Start auf der großen Leinwand versagt blieb. Alleine der brillianten Ronan hätte man es aus tiefsten Herzen gewünscht. Jedoch...auch wenn es zu keiner Kinoauswertung kam, Hauptsache verliebt ist für einen "Straight-to-DVD"-Film eine kleine Sensation.--Thomas Reuthebuch
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sonnenschein für Gutmenschen-Seelen,
Von Daniel Dilly - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Hauptsache verliebt (DVD)
Rosie (Michelle Pfeiffer) ist alleinerziehende Mutter einer Teenagertochter, Produzentin einer Jugendfernsehserie und verliebt sich in den neuen Star Adam (Paul Rudd) ihrer Sendung. Alles könnte so schön sein, wären da nicht über 10 Jahre Altersunterschied, die Rosie schwer zu schaffen machen und erheblich an ihrem Selbstwertgefühl nagen. Da hilft es nicht wirklich, dass ihre bösartige Sekretärin alles tut, um die beiden auseinander zu bringen und Rosis geisterhafte imaginäre Freundin (Tracy Ullman) ihr ständig erzählt, sie solle lieber die Finger von dem jungen Kerl lassen, sie würde eh schon anfangen zu vertrocknen. Wäre all das nicht schon genug, kämpft ihre Serie mit schlechten Quoten und sie muss sich auch noch um das erste zarte Liebesglück ihrer Tochter kümmern."Hauptsache verliebt" ist eine gelungene Komödie, ein wunderbare Romanze, eine einfühlsame Mutter-Tochter-Geschichte und sogar eine witzige Mediensatire. Grandiose Darsteller bis in die Nebenrollen hinein und zwei Hauptdarsteller zum verlieben, runden das gelungene Bild ab. Wenn man dem Film überhaupt etwas vorwerfen will, dann dass er etwa zu sehr ins Hollywood typische rosarot getaucht ist, um tatsächlich wie echtes Leben zu wirken. Wer sich aber darauf einlässt, bekommt 90 Minütigen Sonnenschein für seine Seele, der auch noch für den restlichen Tag nachwirkt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein herrlicher Film...,
Von Herr Witt "Herr Witt" (im hohen Norden) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hauptsache verliebt (DVD)
"Hauptsache verliebt" ist ein wirklich kurzweiliger, perfekter Film, der vor allem durch die grandiose Michelle Pfeiffer gewinnt. Nicht nur, dass sie auch heute noch sehr gut aussieht, sie verkörpert die Rolle der mit sich hadernden Mittvierzigerin (obwohl Frau Pfeiffer eigentlich schon 50 ist) auf so wundervolle Weise, dass einem das Herz übergeht. Auch die Nebenrollen sind prima, insbesondere Michelle Pfeiffers Filmtochter, die auch noch zwei Gesang- und Tanzeinlagen präsentieren kann, ist von der Art, die man öfter in Filmen sehen will. Und Paul Rudd als männliche Hauptrolle verbreitet - nicht nur in seiner irrer Tanzshow - ebenfalls gute Laune. Was für mich aber das Tüpfelchen auf dem I war, ist die hervorragende Musikauswahl, wobei ich mit The Cure und Gilbert O Sullivan nur zwei Namen verraten möchte. Also: Lustig, unterhaltsam, ein Gute-Laune-Film mit Wohlfühl-Garantie. Kann ich wirklich nur empfehlen!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Für den Preis unschlagbar,
Rezension bezieht sich auf: Hauptsache verliebt (DVD)
Mir hat der Film gefallen. Ja, es ist ein Familienfilm ab 6 Jahren. Dafür fand ich ihn erstaunlich romantisch und nicht zu albern oder kitschig. Für einen netten DVD-Abend wirklich zu empfehlen.
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