Aus der Amazon.de-Redaktion
Es ist schon klassisches Ruhrgebiets-Kabarett in der Reihe Tegtmeier -- Piet Klocke -- Herbert Knebel, was der Doktor Stratmann da macht -- wobei ich die Genannten sicher nicht in einen Topf werfen möchte. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den Ruhrgebiets-Laberköppen, nur irgendwie isset dann -- allein durch die Sprache und einen ganz bestimmten Humor -- doch eine Soße. Aber die ist sicher nicht schlecht. Und der Doktor, der ja auch wirklich einer ist und somit weiß, wovon er redet, hat sein Hauptthema gefunden: die Krankheiten.
Mal geht es um den Karl, dessen Granatenkugeln aus 'em Krieg sich vom Allerwertesten in alle möglichen Körperteile verteilt haben, der es schließlich vom vielen Stehen noch am Herzen gekriegt hat (was ihm endlich 80% Behinderung einbrachte) und der schließlich noch Parkinson bekam. Jetzt hat er 180% Behinderung, da hätte er sich die ersten beiden Krankheiten auch sparen können. Manchmal bleibt einem das Lachen dann doch im Hals stecken. Meist aber geht es gut. Insbesondere, wenn das gar nicht so neue Thema "Diäten" dann doch ein paar neue Aspekte erhält und die Inge 'nen genitalen Pilz hat, für den er dann noch mit zum Frauenarzt soll. Innen Stuhl. Weil er möglicherweise den Pilz gezüchtet hätte.
Überhaupt: Die Inge, dem Stratmann seine Frau, bekommt schon verdammt ihr Fett weg bei Hauptsache nich fettich.... Aber irgendwo hat er se doch gerne. Trotz "dreifaches Doppelkinn und Pölsterkes". --Anja Buchmann