Nach 271 Seiten Schilderung des Dilemmas, in dem berufstätige Familienväter zwischen Beruf und Familie gefangen sind, gibt es keinen Silberstreif am Horizont. Der Ausblick am Ende des Buches beschränkt sich leider auf 10 Seiten allgemeiner Forderungen nach neuen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und ein bißchen mehr Mut bei den Vätern. Vorschläge, beispielsweise mit reduzierter Arbeitszeit ein besseres Verhältnis zwischen Beruf und Familie zu erreichen, werden aufgrund der herrschenden Verhältnisse als nicht besonders realistisch eingeschätzt.
Leider ist das Buch für die "Opfer" in dieser Falle nicht besonders aufbauend, sondern eher für Soziologen und kritische Mitglieder der Gesellschaft verfasst - nach dem Motto: schön, daß wir mal darüber gesprochen haben.