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Der Hauptmann und sein Frauenbataillon Taschenbuch – 1993


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 6. (1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518374591
  • ISBN-13: 978-3518374597
  • Originaltitel: Pantaleón y las visitadores
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 1,7 x 17,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 211.726 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits während seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen, ehe 1963 sein erster Roman Die Stadt und die Hunde erschien. Der peruanische Romanautor und Essayist ist stets als politischer Autor aufgetreten und ist damit auch weit über die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Das grüne Haus, Das Fest des Ziegenbocks, Tante Julia und der Kunstschreiber und Das böse Mädchen.
Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard, Princeton und Oxford. 1990 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático (FREDEMO) bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag in der Stichwahl. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück.

Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis für Literatur. Heute lebt Mario Vargas Llosa in Madrid und Lima.


Foto: © Jerry Bauer

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Hauptmann und sein Frauenbataillon
OT Pantaleón y las visitadoras OA 1973 DE 1974Form Roman Epoche Gegenwart
In Der Hauptmann und sein Frauenbataillon erzählt Mario Vargas Llosa vom Erfolg und Scheitern des Soldaten Pantaleón Pantoja, des Organisators eines gut funktionierenden Prostituierten-»Services« in der peruanischen Armee. Anhand des Schicksals seines Protagonisten übt der Autor scharfe Kritik an den zu einer bloßen Farce verkommenen Wert- und Moralvorstellungen des peruanischen Militärs.
Inhalt: Hauptmann Pantaleón Pantoja erhält einen brisanten Geheimauftrag – er soll die peruanische Armee in einem abgelegenen Amazonasgebiet mit Prostituierten versorgen und so den bisherigen Schändungen und Vergewaltigungen durch Soldaten entgegenwirken. Gewohnt, Befehle loyal auszuführen, macht sich Pantaleón sogleich an die neue Aufgabe, obwohl sie ihn in seiner militärischen Ehre verletzt und ihn zwingt, Mutter und Ehefrau zu belügen. Bald ist er aufgrund seines organisatorischen Talents und seines Fleißes so erfolgreich, dass sich der »Frauen-Service« kaum noch länger geheim halten lässt und seinen Vorgesetzten, die um den guten Ruf der Armee bangen, mehr und mehr zur Last fällt. Als sich Pantaleón Pantoja dann auch noch in eine seiner »Betreuerinnen« verliebt und seine bislang streng geheime Aufgabe ausplaudert, wird er in eine andere Region versetzt und der »Versorgungsdienst« aufgelöst. Letztlich, und hier wird der komische Held zu einer zutiefst tragischen Figur, erlebt Pantaleón Pantoja am eigenen Leib den Gegenstand seines Auftrags: die Unterdrückung aller Leidenschaft durch bürokratisch-militärische Mittel.
Wie auch in anderen Romanen übt Vargas Llosa scharfzüngige Kritik an der peruanischen Armee, deren strikte militärische Hierarchie »jede Spontaneität tötet« und die den Anspruch erhebt, jede Sphäre der Gesellschaft zu regeln – selbst die Prostitution. Dadurch, dass Pantaleón Pantoja, der nach außen hin aufrechte, stolze Hauptmann, privat als von Mutter und Ehefrau umsorgtes Muttersöhnchen dargestellt wird, demontiert Vargas Llosa den durch den Soldatenberuf symbolisierten lateinamerikanischen Männlichkeitswahn. So erscheint ganz Peru als ein von Lächerlichkeit, Inkompetenz, absurden Moralvorstellungen, falschem Ehrgeiz und Korruption geprägtes Land.
Aufbau: Vargas Llosa situiert den Erzähler weit außerhalb des Geschehens, um den Leser weder zu Solidarität noch zu Sympathie zu veranlassen. Kunstvoll erscheint die Vermischung verschiedener Perspektiven, die den Protagonisten abwechselnd als lächerliche Figur und als tragisches Opfer der eigenen Aufgabe darstellen. Nicht das Erzählen ist jedoch das bevorzugte Darstellungsmittel, sondern das Zitieren von militärischen Berichten, Dekreten, Briefen, Radiosendungen oder Zeitungskommentaren. Daneben beschreibt Vargas Llosa das Innenleben seiner Hauptfigur in mehreren Albträumen.
Wirkung: Kritiker in aller Welt waren zunächst verunsichert über diesen Roman, der auf den ersten Blick ganz anders war als die bis zu diesem Zeitpunkt erschienenen Werke von Vargas Llosa. Doch hinter der spöttischen Komik übt der Autor auch mit Der Hauptmann und sein Frauenbataillon beißende Kritik an den Zuständen in der peruanischen Armee und vor allem an ihrem Anspruch, alle Sphären der Gesellschaft zu regeln, selbst die Prostituion. Gleichzeitig demontiert Vargas Llosa in der Figur des Pantaleón Pantoja den durch den Soldatenberuf symbolisierten lateinamerikanischen Männlichkeitswahn. A. He.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits während seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen, ehe 1963 sein erster Roman Die Stadt und die Hunde erschien. Der peruanische Romanautor und Essayist ist stets als politischer Autor aufgetreten und ist damit auch weit über die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Das grüne Haus, Das Fest des Ziegenbocks, Tante Julia und der Schreibkünstler und Das böse Mädchen.
Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard, Princeton und Oxford. 1990 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático (FREDEMO) bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag in der Stichwahl. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück.
Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis für Literatur. Heute lebt Mario Vargas Llosa in Madrid und Lima.

 

 


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Peter Joham am 28. August 2006
Format: Taschenbuch
Der biedere Versorgungsoffizier, Hauptmann der Intendantur Pantaleon Pantoja, wird vom Generalstab mit einer ebenso delikaten wie schwierigen und geheimen Aufgabe im Armeebereich V (Amazonien) betraut: Weil sexuelle Übergriffe gegenüber weiblichen Zivilistinnen über Hand nehmen, beschließt die Zentrale, diesem Übel durch die Einrichtung eines Truppenbetreuungsdienstes für Garnisonen, Grenzposten und andere Kommandos (TBDGGK) Herr zu werden. Pantaleon reist mit Gattin und Mutter ins schwüle Iquitos. Nach Analysen, Selbstversuchen und harter Planungsarbeit gelingt es dem Organisationsgenie mit Hilfe der von ihm aquirierten Puffmutter Chuchupe, dem Chino Porfirio Wong und dem zwergwüchsigen Faktotum Chupito sowie den zur Musterung antretenden Damen eine umfassende Versorgungseinrichtung zur sexuellen Entspannung der Truppen ins Leben zu rufen. Schon scheint Pantas Institution sich zur erfolgreichsten Offensive der peruanischen Armee zu entwickeln.....

Ein brilliantes Feuerwerk voll köstlicher Ideen und detailreicher Einfälle aus den 70-Jahren, bizarr und witzig in Situation und Sprache, blendend übersetzt von Heidrun Adler. Trockene Berichte, einschlägige organisatorische Maßnahmen, zustimmende Verfügungen der Generäle, Reklamationen der Heeresseelsorger, häusliche Szenen und die Aquirierung der Betreuerinnen wechseln einander farbig ab und treiben die Handlung dieser köstlichen Armeesatire voran. Konterkariert wird die Geschichte des TBDGGK durch die stilistisch genial eingeflochtene Parallelhandlung über die in Amazonien grassierende Kreuzigungsbewegung des "heiligen" Bruder Francisco. Wenn man für das Thema was übrig hat und etwa den Film M.A.S.H.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RaphaelSinclair am 25. Juni 2007
Format: Taschenbuch
Leicht verdaulicher, unterhaltsamer und skurriler Schwank aus der Amazonasregion um Iquitos.

Die Führung der peruanischen Armee hat im schwülen Amazonas-Gebiet damit zu kämpfen, dass ihr Ruf durch die massenhaften sexuellen Übergriffe der einfachen Soldaten auf die weibliche Zivilbevölkerung gefährdet ist. Auf oberster Ebene entwickelt man einen delikaten Plan: Eine "Spezialeinheit", der sogenannte "Truppenbetreuungsdienst" soll den scheinbar unzügelbaren Gelüsten Abhilfe schaffen. Mit der Durchführung dieser Aufgabe betraut man ausgerechnet den tadellosen und züchtigen Hauptmann Pantaléon Pantoja. Mit größter Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit führt dieser den ihm angetragenen Befehl aus. Der etwas steif wirkende Pantoja berechnet, kalkuliert und plant minutiös die Durchführung der Dienstleistungen, bezieht sogar sein eigenes Liebesleben in diese Kalkulationen mit ein - großartig grotesk!! Der Erfolg bleibt nicht aus: Der Truppenbetreuungsdienst wird zur am besten funktionierenden Einheit des peruanischen Heeres, der biedere Hauptmann zum größten Zuhälter des Amazonas-Gebietes. Doch daran droht seine Ehe und die Beziehung zu seiner Mutter zu zerbrechen, besonders als er sich in eine der Betreuerinnen verliebt...

Der Erzählstil ist sehr experimentell; erzählende Kapitel, in denen nahtlos drei Handlungsstränge verwebt sind, wechseln sich ab mit schriftlichen Rapports und Befehlen, Zeitungsartikeln, Radioansprachen und Briefen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klabaaz am 1. Februar 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Mit militärischer Präzision wird hier die Begünstigung von Prostitution beschrieben. Das hat eine sehr belustigende Wirkung, jedenfalls auf den ersten Blick, wenn der Beischlaf berechnet und die benötigte Anzahl von Mitarbeiterinnen durch Markterhebungen ermittelt wird. Besonders grotesk wirken die militärischen Raporte, die sich mit eben diesem Thema befassen. Auf den zweiten Blick ist das Buch beklemmend, da die "Betreuerinnen" lediglich auf ihren Zweck reduziert werden und nicht mehr als Menschen erscheinen. Auch das Ende der Geschichte macht betroffen. Die "Betreuerin", zu der sich Pantaleón hingezogen fühlt, wird getötet, sein Auftreten auf der Beerdigungsfeier, wo er sich hinter seine Betreuerinnen stellt, bedeutet für Pantaleón das Ende seiner militärischen Karriere
Ein zweiter Strang der Handlung, der sich erst allmählich mit dem ersten verwebt, ist das Auftreten des Bruder Francisco, der eine christliche Sekte begründet hat, die großen Zulauf unter den Menschen findet, jedoch aufgrund bestimmter Praktiken (Tiere, schließlich auch Menschen werden gekreuzigt) von öffentlicher Seite verfolgt wird. So wie am Ende die Organisation, die Pantaleón aufgebaut hat, zugrunde geht, geht auch Bruder Francisco und mit ihm seine Sekte zu Grunde.

Die Sprache ist manchmal anstrengend, vor allem die Personenbezeichnungen, die durch die spanischen Verkleinerungsformen sehr variantenreich sind. Außerdem ist in manchen Kapiteln nervenraubend, dass häufig Perspektivwechsel vorkommen, die nicht immer leicht nachzuvollziehen sind.
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