Aus der Amazon.de-Redaktion
Haunted Hill gehört zu jener neuen Art von Filmen, bei denen Action und Thrill Schlag auf Schlag folgen -- wie etwa auch
Deep Blue Sea -- und er ist zudem ein besonders wirkungsvolles Beispiel dieses Genres. Die Handlung ist reine Konstruktion: Als Anlass für eine sensationelle Party bietet ein reicher Freizeitpark-Entwickler (Geoffrey Rush,
Shine,
Elizabeth) fünf Personen eine Million Dollar Preisgeld, wenn sie die Nacht in jener ehemaligen Irrenanstalt verbringen, in der einst die Patienten ihre sadistischen Pfleger ermordet haben. Doch es stellt sich heraus, dass nicht die fünf Personen erscheinen, die er eingeladen hat. Hat etwa seine Frau (Famke Janssen,
Octalus,
GoldenEye), die ihn hasst und verabscheut, den Tausch vorgenommen?
Die Ereignisse entwickeln sich von nun an mit einer ausgeklügelten Kombination aus menschlichem Ränkespiel und übernatürlichen Machenschaften. Schockmomente gibt es in schönster, wenn auch nicht immer vorhersehbarer Regelmäßigkeit. Die optischen Effekte stehen in tiefer Schuld bei Jacob's Ladder -- In der Gewalt des Jenseits, der allerdings ein wesentlich anspruchsvollerer Film war. Haunted Hill will einfach nur unter die Haut gehen, und das gelingt ihm besser, als man erwartet hätte. Geoffrey Rush spielt sich auf höchst unterhaltsame und überzogene Weise selbst, während Famke Janssen, Taye Diggs (Stella's Groove: Männer sind die halbe Miete), Ali Larter (Final Destination) und Bridgette Wilson (Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast, Last Action Hero) optisch attraktiv sind und alles mit einigermaßen ernster Miene durchstehen. Chris Kattan (aus der amerikanischen Comedy-Serie Saturday Night Live) ist in seiner Rolle als neurotischer Hausbesitzer wirklich amüsant.
Es scheint zwar so, als seien einige Teile der Handlung im Schneideraum verloren gegangen, doch das stört im Grunde nur wenig. Wesentlich ärgerlicher ist die Tatsache, dass die Angstmomente abflachen, wenn gegen Ende verstärkt auf Computereffekte gesetzt wird -- die digitalen Bilder sind eben nicht so unheimlich wie die suggestiven Szenen zuvor. Doch dies trifft nur auf das Ende zu, der Rest des Films hat eine Menge Schwung. Übrigens sollte man den Abspann bis zum Ende anschauen, um auch das letzte bisschen Grusel nicht zu verpassen. --Bret Fetzer
Amazon.de DVD-Bewertung
Das sehr erfreuliche Bonusmaterial von
Haunted Hill beginnt mit einem animierten Menü, das sich an den trickreichen Vorspann des Filmes anlehnt. Das Segment "Terror Incognita" enthält sechs kurze Blicke hinter die Kulissen der Effekte und Ausstattung. In den rund zwölf Minuten Laufzeit erläutert Regisseur Malone anhand von Filmausschnitten die Entstehung der einen oder anderen Sequenz. Es folgen drei aus dem Film entfernte Szenen (ebenfalls circa zwölf Minuten), die zunächst per Text, dann wiederum durch den Regisseur erläutert werden. Sehr interessant ist hier der Vergleich zweier textidentischer, aber an verschiedenen Orten gedrehter Dialoge. Zwei weitere entfallene Szenen werden kurz im Text erwähnt. In ausführlichen Texttafeln werden die Bio- und Filmografien der Darsteller, des Regisseurs sowie der Produzenten und des Drehbuchautors vorgestellt. Die so genannten "Sound Highlights" bestehen aus fünf kurzen Filmausschnitten, in denen es besonders eindrucksvoll kracht und rumpelt. Mit ihnen kann man das häusliche Klangsystem wahlweise in dts 5.1 oder Dolby Digital 5.1 auf seine Leistungsfähigkeit testen.
Im Segment "Vannacutts Archiv" gibt es die sehr amüsante und informative Dokumentation "Tale of Two Houses", in der 19 Minuten lang Haunted Hill mit seinem Vorbild von William Castle aus dem Jahr 1959 The House on Haunted Hill (auf deutsch Das Haus auf dem Geisterhügel) verglichen wird. Regisseur Malone lässt sich anhand direkter Szenenvergleiche über Inhalt und Besetzung beider Streifen aus. Neben vielen Ausschnitten aus dem Original gibt es auch ein wenig zeitgenössisches Interviewmaterial. Ein "William Castle Special" widmet sich dem Mann, der Gruselfilm-Legende Vincent Price zum Star machte und Horrorkino-Vorstellungen mit solchen Gimmicks wie summenden Sitzen und Geld-zurück-Gutscheinen für Angsthasen revolutionierte.
In Texttafeln gibt es Informationen zu Person und Werk sowie ein Interview und den Kino-Trailer von 1959. Wiederum zum vorliegenden Film enthält das Bonusmaterial Texte zur Produktion, Triviales und Kuriosa, den deutschen und den US-Trailer. Als ein besonderes Bonbon ist auch der Teaser zu William Malones Weltraum-Schocker und Alien-Abklatsch aus dem Jahr 1985, Creature, zu sehen. Neben dem Audiokommentar des Regisseurs gibt es eine reine Tonspur, allerdings nur in Dolby Digital 2.0. Diese macht jedoch weder Filmmusikfans noch Toneffektfreaks richtig glücklich, da sie eben nur den Mix des Soundtracks wiedergibt und nicht etwa beide Teile isoliert. Der Film selbst tönt auf Deutsch in dts 5.1 oder Dolby Digital 5.1 sowie auf Englisch in 5.1. Untertitel gibt es ebenfalls in diesen Sprachen. --Alexander Röder
Video Jakob Kurzinhalt
Steve Price ist ein millionenschwerer Exzentriker, der nicht nur in seinen Themenparks mit der Todesangst der Menschen seine Scherze treibt. Sein neuester Coup: Jedes Mitglied einer Gruppe von Fremden erhält eine Million Dollar - wenn sie eine ganz Nacht mit ihm und seiner Frau in dem berüchtigten Art-Deco-Geisterpalast aushalten. Die einstige Anstalt für Geisteskranke hatte 1931 entsetzliche Berühmtheit erlangt, als die dort gefolterten und gequälten Patienten aufbegehrten und ein Massaker anrichteten. Weder Ärzte, Pflegerinnen, noch die Insassen überlebten diese Nacht des Horrors. Price Gäste merken schnell, dass sie sich auf einen bizarren Alptraum eingelassen haben, dem sie wahrscheinlich nicht lebend entkommen. Und auch Price darf sehr bald feststellen, dass sich die von ihm geschaffene labyrinthische Hölle seiner Kontrolle entzieht... und die Geister der Toten rachlüsternd nach den Lebenden greifen!
VideoMarkt
Der exzentrische Freizeitpark-Imperator Stephen Price gibt zu Ehren des Geburtstages seiner ungeliebten Gattin ein höchst spezielles Fest: Fünf junge Leute, die dem Ehepaar bisher nie begegneten, werden von Price inkognito zur Feier in das feudale Anwesen Haunted Hill gebeten, wo der Hausherr dann eine Million Dollar für jedermann auslobt, der die folgende Nacht im Gebäude verbringt und überlebt. Was keiner der Gäste weiß: Haunted Hill war früher eine Klinik für kriminelle Geisteskranke und führt ein filigranes Eigenleben.
Video.de
Die Horrorwelle gebiert ihre Spukhausfilme, und nach Jan De Bonts "Das Geisterschloss" bzw. vor dem aktuell im Kino stattfindenden "Schatten der Wahrheit" rückt nun der deutlich anspruchsloser lackierte, dafür aber rundum unterhaltsame "Haunted Hill" von Genreroutinier William Malone ("Creature") ins Horrorregal. Gutgelaunte Darsteller von Shakespeare-Mime Geoffrey Rush über "X-Men"-Girl Famke Janssen bis zu "Re-Animator" Jeffrey Combs geben ihr bestes, gegen Effekte und Achterbahnphotografie nicht zu verblassen.
Blickpunkt: Film
In sein Anwesen Hauted Hill lädt der Exzentriker Stephen Price fünf junge Leute ein. Eine Million Dollar winkt demjenigen, der die Nacht im Gebäude verbringt und überlebt. Nicht zu viel Geld, denn Haunted Hill war früher eine Klinik für Geisteskranke. Gute Effekte und gutgelaunte Darsteller ergeben nette Horror-Unterhaltung.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Schwarzhumoriges Remake des Horrorcampklassikers, in dem eine bunt zusammengewürfelte Truppe eine Nacht in einem Spukhaus überleben muß.
Kurzbeschreibung
Steve Price ist ein millionenschwerer Exzentriker, der nicht nur in seinen Themenparks mit der Todesangst der Menschen seine Scherze treibt. Sein neuester Coup: Jedes Mitglied einer Gruppe von Fremden erhält eine Million Dollar - wenn sie eine ganz Nacht mit ihm und seiner Frau in dem berüchtigten Art-Deco-Geisterpalast aushalten. Die einstige Anstalt für Geisteskranke hatte 1931 entsetzliche Berühmtheit erlangt, als die dort gefolterten und gequälten Patienten aufbegehrten und ein Massaker anrichteten. Weder Ärzte, Pflegerinnen, noch die Insassen überlebten diese Nacht des Horrors. Price Gäste merken schnell, dass sie sich auf einen bizarren Alptraum eingelassen haben, dem sie wahrscheinlich nicht lebend entkommen. Und auch Price darf sehr bald feststellen, dass sich die von ihm geschaffene labyrinthische Hölle seiner Kontrolle entzieht... und die Geister der Toten rachlüsternd nach den Lebenden greifen!
Produktbeschreibungen
Sein neuster Coup Jedes Mitglied einer Gruppe von Fremden erhält eine Million Dollar - wenn sie eine ganze Nacht mit ihm und seiner Frau in dem berüchtigten Art-Deco-Geisterpalast aushalten. Die einstige Anstalt für Geistekranke hatte 1931 entsetzliche Berühmtheit erlangt, als die dort gefolterten und gequälten Patienten aufbegehrten und ein Massaker anrichteten. Weder Ärzte, Pflegerinnen, noch die Insassen überlebten diese Nacht des Horrors. Price Gäste merken schnell, dass sie sich auf einen bizarren Alptraum eingelassen haben, dem sie wahrscheinlich nicht lebend entkommen. Und auch Price darf sehr bald feststellen, dass sich die von ihm geschaffene labyrinthische Hölle seiner Kontrolle entzieht... und die Geister der Toten rachelüstern nach den Lebenden greifen! Extras Making Of, Entfallene Szenen, Trailer, Filmografien, AudiokommentarVideo Format Widescreen 185.1, Anamorph, Audio Format Deutsch DTS, Englisch Dolby Digital 5.1, Deutsch Dolby Digital 5.1, Untertitel Englisch, Deutsch, Prod Jahr 1999 DVD Jahr 2001 Land USARegional Code 2 Laufzeit 89 Min Typ DVD-9 Dual Verpackung Amaray Box