Was zunächst als ein Spaß beginnt wird bitterer Ernst für die
Abenteuerlustigen, die versuchen eine Nacht im Haus von
"Haunted Hill" zu verbringen.
Denn im Haus von "Haunted Hill" spuckt es, und nicht nur das,
das Haus ist lebendig...
Zugegeben etwas merkwürdig hört sich die Story von "Haunted
Hill" schon an, und auch ist die Geschichte, die erzählt wird,
teilweise echt komisch.
Trotzdem schafft es der Horrorfilm eine unglaubliche Spannung
zu erzeugen, die einen vor den Bildschirm fesselt.
Auch wenn leichte Logiklücken und auch der horrorfilmtypische
Ausruf beim Zuschauer, "Warum muss der jetzt alleine dort lang
laufen?!", häufiger vorkommen, so schafft es Regisseur William
Malone die bedrückende Stimmung des Hauses perfekt einzufangen.
Darstellertechnisch darf man allerdings nicht zu viel erwarten.
Auch wenn einige Namen wohl dem ein oder anderen bekannt
vorkommen, so kann das Gesamtpaket der Darsteller nicht wirklich
überzeugen.
Doch was braucht ein Horrorfilm auch Charakterrollen, hauptsache
die Darsteller können schön schreien, und das funktioniert doch ganz
gut.
Bei aller Spannung die im Film erzeugt wird, wirkt leider das Ende
etwas schwach und übertrieben, und lässt den Zuschauer wohl mit
einigen Fragen zurück.
Der aufgebaute Spannungsbogen zerfällt gegen Ende einfach in pures
Chaos.
Insgesamt ist "Haunted Hill" kein Meilenstein des Genres, überzeugt
jedoch mit irrsinniger Spannung, die sich leider gegen Ende in Luft
auflöst.