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Haunted: A Novel [Englisch] [Taschenbuch]

Chuck Palahniuk
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

11. April 2006
Haunted is a novel made up of twenty-three horrifying, hilarious, and stomach-churning stories. They’re told by people who have answered an ad for a writer’s retreat and unwittingly joined a “Survivor”-like scenario where the host withholds heat, power, and food. As the storytellers grow more desperate, their tales become more extreme, and they ruthlessly plot to make themselves the hero of the reality show that will surely be made from their plight. This is one of the most disturbing and outrageous books you’ll ever read, one that could only come from the mind of Chuck Palahniuk.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Anchor; Auflage: Reprint (11. April 2006)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1400032822
  • ISBN-13: 978-1400032822
  • Größe und/oder Gewicht: 13,2 x 2,3 x 20,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 491.579 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

“Reading a Palahniuk novel is like getting zipped inside a boxer’s heavy bag while the author goes to work on you, pounding you until there is nothing left but a big bag of bones and blood and pain.”
The Miami Herald

“To Palahniuk’s credit, there is something here to appall almost every sensibility. The author has a singular knack for coming up with inventive new ways to shock and degrade.”
The New York Post

“Frequently entertaining [and] often appalling. . . . There are paragraphs here—entire pages, in fact—that are as disgusting as anything I’ve ever read. Truly vivid and harrowing (and often quite funny).”
Minneapolis Star Tribune

“Summer reading for people who like their lit doused in bodily fluids.. . . Haunted has an anarchic sensibility that hurdles over the top.”—Time Out New York

“Chuck Palahniuk is one of the most intriguing writers of our time. [Haunted ] is a blend of stories that are among the most horrifying, stomach-churning and mind-blowing tales ever encountered.” —Tucson Citizen

“Chuck Palahniuk’s rightful place is among literary giants. He combines the masculinity of Ernest Hemingway, the satirical bent of Juvenal and the attitude of Lenny Bruce.” —Greensboro News & Record

“To Palahniuk’s credit, there is something here to appall almost every sensibility. The author has a singular knack for coming up with inventive new ways to shock and degrade.” —New York Post

“Funny, always on the edge of reality and bloodied by the profound horror of narcissism.” —Playboy

“Place this bet in your time capsule: Chuck Palahniuk’s novels will be required reading in American literature classes 100 years from now.” —The Fort Myers News-Press

“Palahniuk is as unique and colorful as ever.” —The Onion

“Searing and honest. ...His nasty detail and unimaginably horrible scenarios will give some people nightmares. This creepy ?ction masterpiece could be the de?nitive novel of our time for its genre.” —The Cincinnati News Record

“Chuck Palahniuk appears to be going around the bend. ...A satire of reality television–an effective one–but also an homage to horror stories and a meditation on pop culture.” —The Seattle Times

“The most original work of ?ction this year.” —The Guardian (London)

“Chuck Palahniuk is up to his old tricks. ...His prose is, as always, gorgeous.” —Entertainment Weekly

“One part Canterbury Tales, one part Lord of the Flies, and 100 percent classic Palahniuk. ...[His] grisliest book yet.” —Broward—Palm Beach New Times

Werbetext

Definitely not for the faint hearted. This short story collection has been described as 'the most original work of fiction this year' Guardian -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komplex und brillant 6. Januar 2007
Format:Taschenbuch
9 Möchtegern-Autoren verschwinden in einem «Writers’ Retreat», lassen sich einsperren, um frei von der Umwelt «ihre» definitive Geschichte zu schreiben. Alle sind in mehrere Hinsicht auf der Flucht, sie geben sich seltsame Pseudonyme – Saint Gut-Free, Miss America, The Earl of Slander – und im weiteren Verlauf der Geschichte werden sie sich verstümmeln und gegenseitig umbringen, um die Geschichte ihrer Entführung durch Mr. Whittier, dem Minderjährigen im Körper eines alten Mannes, telegener, kommerziell ausschlachtbarer zu machen. Sie hacken sich die Finger, Zehen und Geschlechtsteile ab, demontieren ihr an sich erträgliches Domizil (ein altes Kino), bis es bitterkalt ist, bis die Fertignahrung verdorben ist, bis sie frierende und abgemagerte, eben telegene, «Opfer» geworden sind.

Um dieses Grundgerüst herum entstehen 23 Kurzgeschichten der verschiedenen Figuren, die nicht freistehend sind (obwohl sie stand-alone funktionieren würden), sondern das Buch als Ganzes vorantreiben, die Charaktere definieren, die Handlung determinieren. Die Grenze zwischen Rahmenhandlung und Short Prose fällt auf mehrfach verschachtelte Art und Weise, in einer seltsamen Moebius-Umarmung der verschiedenen Ebenen von Rahmenhandlung, Gedichten und Short Stories. Und was für Kurzgeschichten das sind…

Die Geschichte von dem Jungen, der sich, im elterlichen Swimming-Pool onanierend, den gesamten Darm von einer Vakuumpumpe rausreißt.

Die Geschichte von der Fußmasseurin, mit ihren Kunden nicht nur als Prostituierte den besten Orgasmus schlechthin verpaßt, sondern die auch zur Auftragskillerin wird. Fußmassage, Aromatherapie, Feng Shui, Kristallauflegen – alles, was uns gut tut, kann uns auch umbringen.

Die Geschichte von den Super-Neu-Reichen, deren neuester Kick es ist, als Bettler auf der Straße zu leben. Bis sie als Zeugen einen Auftragsmord mitkriegen – und nach und nach immer mehr Vorstandsvorsitzende, Ärzte und andere Superreiche verschwinden.

Die Geschichte von dem Yellow-Press-Reporter, der dringend eine tragische Geschiche eines Ex-Kinderstars braucht… auch wenn er den KInderstar dafür selbst umbringen muß.

Die Geschichte von dem Anti-Kunstdieb, der als Prankster zum nächsten großen Star der Kunstszene wird, bis er das düstere Geheimnis hinter dem Ruhm erfährt.

Das Ehepaar, daß mit Heimporno-Filmen Geld machen will, nur um festzustellen, wie abstoßend sie sich gegenseitig finden, nachdem sie sich selbst auf dem Videoband im Bett gesehen haben.

Die Geschichte von der Erste-Hilfe-Torso-Puppe, die randvoll mit Sperma ist. Von den allzu lebensechten Kinder-Puppen, die eigentlich für vergewaltigte Kinder zum Nachspielen des Mißbrauchs gedacht waren, die jetzt aber immer öfter von Polizisten für «besondere Einsätze» übernacht ausgeliehen werden. Und die auffällige Piercings, Samenflecke und Vergewaltigungsspuren aufweisen…

Die Geschichte von den Ex-Soldaten, die als Crossdresser in einem Privatjet auf den Vatikan und auf Mekka zufliegen, um ein für allemal ein Ende aller religiösen Kriege einzuleiten…

Die Geschichte von dem Koch, der als Serienkiller gemeine Restaurant-Kritiker umbringt und einen Fanbrief an den Messerhersteller seiner Wahl schickt, mit einem ganz besonderen Angebot…

Und so weiter… Geschichten, die in ihrer zynischen Boshaftigkeit in den Händen eines schlechteren Autors zu Stephen-King-Schmonzetten geraten wären, sind bei Palahniuk keine Horrorgeschichten, sondern eher eine Art Raymond-Carver-on-Acid. Palahniuk schreibt in einer hypnotischen Rhythmik aus wiederholten Phrasen,aus leichten Verschiebungen, aus Andeutungen, aus minimalistischen Gesten. Das Endergebnis ist eine klare, moderne Prosa, die an Amy Hempel erinnert, an Bret Easton Ellis, an Arthur Miller, an Beckett, dabei aber eine ganz eigene Handschrift behält.

Palahniuk ist ein Meister der abstrusen, der widerlichen, der soziopathischen Grundidee. Jedes seiner sechs Werke bisher erzählt von extremen Außenseitern, von Sonderlingen. Selbst sein bisher kommerziellster Versuch, Lullaby, ist noch meilenweit von einem reinen flachen Horror-Niveau entfernt, und Survivor, Diary, Choke und Inivisible Monsters sind Bücher, wie sie in der Mischung aus exzellenter, unübersetzbarer Schreibe (auf Deutsch ist Palahniuk nahezu ungenießbar, aus seinem literarischen AlternativeRock wird irgendwie nur allzuschnell deutscher Schlager gemacht) und abstrusen, surrealen Ideen, kein zweiter liefern kann. Wie ein roter Faden zieht sich die Liebe zum Morbiden durch Palahniuks Bücher, die aber niemals in die Horror-Sackgasse führt, sondern in eine Art Tim-Burtonesquer Schattenwelt, die unsere Realität verzerrt, aber dafür umso treffender in Parabelform gießt. Dieser Ansatz, bereits in Fight Club, Palahniuks Debut, komplett ausgereift und makellos in Form gebracht, durchdringt alle seine Bücher, in denen er sich treu bleibt und sich zugleich thematisch/stilistisch stets weiterentwickelt. Die extrem neurotische Schattenwelt, die er uns in Haunted bietet, in der er das Horrorgenre gegen sich selbst wendet und mit federnder Leichtigkeit transzendiert, spricht gegen jede Vernunft, erfordert vom Leser quasi, daß er jede Logik, jeden Sinn fahren läßt.. und in jeder Zeile, in jedem Satz, in jedem Beat verführt und Palahniuk in diese Welt paranoiden modernen Wahnsinns, der in der Überzeichnung mit jeder Seite viel realer und sinnvoller zu wirken beginnt, so viel mehr in Touch mit der postmodernen Welt, als unser gesunder Menschenverstand.

Nicht zuletzt ist Haunted als ein auf vielen Ebenen zugleich funktionierendes Buch (das man eigentlich erst beim zweiten Lesen wirklich voll genießen wird) auch eine Farce auf die Reality-TV-Welt, auf eine Gesellschaft der Selbsterniedrigung und Selbst-Entmenschlichung für die berühmten 15 Minutes of Fame in einer Doku-Soap, in den Nachrichten, in der Gosse des Boulevard. Der Sprung von den Big-Brother-Insassen, die einander in immer neuen Skandalen und Events beim Pulikum übertrumpfen wollen, zu Palahniuks Would-be-Autoren, die sich die Finger abhacken, um einander mit immer größeren Leidensgeschichte auszustechen, bei denen jeder Tote nur ein Protagonist ihrer Story wird, jede Leiche nur ein bißchen weniger geteilte Royalities, ist so groß, so unglaubwürdig nicht. Das inszenierte Elend, das die Mediengesellschaft fordert, ist hier nur konsequent weitergedacht.

Auf einer anderen Ebene ist Haunted tatsächlich, wie der Titel verspricht, eine Geistergeschichte, wenn auch nicht im herkömmlichen Sinne. Palahniuk zitiert wiederholt das Zusammensein von Wollstonecraft, Shelley, Byron und Polidori in der Villa Diodati in 1816, bei dem die Grundlage vieler moderner Horrormythen gelegt wurde (eine Urform des Vampirmythos, der Frankenstein-Prometheus). Der Unterschied ist, daß die Wiedergänger dieser Mitbegründer des «Gothic» talentfrei sind, selbst zu Geistern werden, keine Geschichten zu erzählen haben (außer ihrer eigenen TV-reifen Schicksalsinzenierung eben) und stattdessen immer wieder nur sich selbst verklären,verstümmeln können, am Ende in ihrer Unkreativität gar nicht mehr in der Lage sind, das selbstgeschaffenen Gefängnis zu verlassen.

Haunted, das kaum minder surreale Diary und die Artikelsammlung Stranger than Fiction machen das enttäuschende kommerzielle Lullaby mehr als wett und definieren Palahniuk erneut als ernstzunehmenden Autor mit einer ganz individuellen Narration, die nach wenigen Worten unverkennbar ist. Viel in seiner Schreibe rührt von Rhythmus, Alliteration, Klang und Groove der Wort her, bis er seinen leser ineinen fast Erikssonschen Trancezustand schreibt – komplett unübersetzbar, wie gesagt. Jedes Wort ist wohl gewägt, skulptural geformt, und wirkt doch selbstverständlich, hektisch, flirrend, ultrabeschleunigt, getrieben, gehetzt, atemlos. In meisterhafter Phrasierung steuert Palahniuk so die Wahrnehmung des Leser, schreibt Zooms und Cinemascope mit wenigen dürftigen Phrasen, erzeugt CGI-artige Impressionen mit der chirurgischer Präsizion seiner Wortwahl, wiederholt magnetische Motive immer und immer wieder, bis ihr Kontext sich wie ein langsam wirkendes im Gesamtkontext entfaltet hat.

Haunted ist ambitioniert, vielleicht überambitioniert, in der Verschachtelung, in der der Iteration von Themen und Metathemen, und nie versucht Palhniuk wirklich, den einzelnen Protagonisten wirklich individuelle Stimmen oder Schreibstile zu geben, wer auch immer schreibt, man liest Palahniuk. Das ist letztlich klug, der Versuch, rund 19 komplett erfundene Figuren glaubhaft eigenständige Prosa verfassen zu lassen, wäre unbezwingbar… und nicht zuletzt lösen sich die Kurzgeschichten im Buch immer weiter auf,verschmelzen nahtlos, manchmal auch widersprüchlich mit dem Hauptstrang, werden eins mit der Rahmenhandlung, bis am Ende ein David-Lynch-Feeling bleibt, ein exegetischer Freiraum, ein Kosmos möglicher Interpretationen… was schließlich die beste Basis ist, ein Werk immer und immer wieder zur Hand zu nehmen und neu zu entdecken.
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5.0 von 5 Sternen Einzigartige Kurzgeschichtensammlung 7. Mai 2011
Format:Taschenbuch
Hallo zusammen,

die Kurzgeschichten, die mittels einer Story miteinander verknüpft sind, haben es in sich.

Die Geschichten basieren auf sehr unterschiedliche Ideen und so schmeckt auch jede Geschichte anders.

Satire ist in Massen vorhanden, wobei sich Palahniuk an so mancher Stelle sehr stark aus dem Fenster gelehnt hat.
Er kann es nicht einfach belassen, die Oberfläche einer .. Feststellung bzw. Wahrheit über uns und die Gesellschaft anzukratzen. Nein, er muss sie in der Luft zerreissen.

Und er tut es viele Male und jedes Mal ist man als Leser gespannt, wie weit man mit der eigenen Vorstellungskraft gehen kann.

Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben meine Rezension zu lesen.
Vielleicht werden Sie auch irgendwann eines meiner Romane in den Händen halten.
Man weiß nie, wie es kommt. Und das ist auch gut so.
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4.0 von 5 Sternen Entertaining Short Stories, Exhausting Frame Story 13. April 2011
Von David
Format:Taschenbuch
Content: 17 individuals participate in a secret writing course which takes place in an abandoned theater where they are locked-in for three months. Though they live under harmless conditions at first, they decide to torture themselves in order to sell their story as soon as the experiment is over.
The story alternates between the frame story and a short story by one of the participants.

The atmosphere in the theater is well described. The reader can constantly suffer with the participants and feel the solitude and the frowst of the location. But that is also the reason why I missed some tension from time to time. The short stories on the other hand were always a pleasure to read because they are so different (not only the topics but also their genres) but still have the special style that I expect from something that was written by Chuck Palahniuk. I'm sure that I wont read the whole book again in the next years but I may have a look at some of the short stories again from time to time.

This was the second book by Chuck Palahnkiuk that I have read and it definetely whet my appetite for his other writings.
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