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Hatschepsut. Die Pharaonin
 
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Hatschepsut. Die Pharaonin [Gebundene Ausgabe]

Hanns Kneifel , Hans Kneifel
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 765 Seiten
  • Verlag: Schneekluth (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3795113237
  • ISBN-13: 978-3795113230
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,8 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 531.243 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hanns Kneifel
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Hatschepsut war die erste Frau auf dem Pharaonenthron des Alten Ägyptens. Sie folgt den alten Riten, aber ihre Politik setzt auf Veränderung: Nicht Kriegszüge, sondern Handelsexpeditionen sollen Ägypten groß machen. Ihre Zweifel und geheimen Gefühle kennt nur ihr Berater Senenmut, dessen Aufstieg Neid erregt. Die Priester mißtrauen der Frau auf dem Thron und setzen auf einen männlichen Regenten. Dramatisch spitzt sich der Machtkampf zu...

Auszug

ZEICHEN ÜBER MENNEFER UND WASET

Im Jahr Acht des Herrschers, am dritten Tag des Erntemondes Payni, trieb die Rê-Harachtes Strahlen, gefolgt von zwei Dutzend anderer Schiffe, in weitem Bogen auf die Anlegestelle zu. jenseits der Ebene aus Wasser, Schwemmland und Schilf erhoben sich Sandschleier, der Tageswind aus Nord blähte das große Rahsegel. Auf den Schiffen funkelten Schmuck und Waffen, im Takt hoben und senkten sich die Riemen; am Hafenbecken schienen alle Bewohner der Stadt zusammengekommen zu sein. An den bunten Häuserfronten, die mit Palmwedeln und Lotosgirlanden geschmückt waren, brachen sich Trommelschläge und der Jubel der Wartenden. Als der Bug des königlichen Schiffes herumschwenkte und der Lotse den Peilstab über dem Kopf schwang, dröhnten und schmetterten Trompetenstöße übers Wasser. Im Deckshaus der Rê-Harachte stand der Goldhorus, Herr beider Lande, Aacheperka-Rê auf, breitete die Arme aus, und wieder jubelte das Volk.

An der Kante des steinernen Kais standen zwei Pferdegespanne. Bogenschützen und Schildträger bildeten einen Halbkreis und hielten das Volk zurück. Neben dem Gespannführer, einem älteren Mann mit großer Perücke, stand ein schlankes Mädchen, vielleicht sieben, acht Jahre alt. Die Umstehenden klatschten und riefen; sie mußte schreien, damit der Lenker sie verstand.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Hans Kneifel ist mit "Hatschepsut. Die Pharaonin" ein wirklich spannendes historisches Werk gelungen. Für Leser die die Geschichte des alten Ägypten, insbesondere die Geschichte des Beginns der 18. Dynastie interessiert und auch bereit sind, sich mit den altägyptischen Bezeichnungen auseinanderzusetzen (bis zu ca. Seite 100 sehr anstrengend und verwirrend!) eine köstliche Lektüre. Der Autor hat offensichtlich sehr exakt recherchiert und hält sich streng an alle bekannten Details der Regentschaft der Pharaonin Hatschepsut. Gegen Ende der über 700 Seiten entstehen - vielleicht zwangsläufig - einige Längen, die aber vom Rezensenten vielleicht nur subjektiv so empfunden wurden, weil man halt nach 722 Seiten Romantext und ständigem Nachblättern im Anhang (Erklärungen, Stammbäume, historische Karten) trotz spannender, auch mit Sex und Crime gepflasterter Handlung schon etwas müde ist. Jedenfalls kann man - einmal begonnen - kaum mehr mit dem Lesen aufhören und ist nach der Lektüre sicher ein Kenner des Lebens im Lande der alten Ägypter, der "Romet", und, vor allem ein Bewunderer der Pharaonin Hatschepsut. So wie es geschildert wurde könnte es - vielleicht - gewesen sein!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Etikettenschwindel 6. Juli 2000
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Dieses Buch dürfte als die Nummer eins aller Hatschepsut-Romane gelten. Warum? Weil es das umfangreichste ist? Oder das am besten recherchierte? Wenn Hanns Kneifel "das Ka" schreibt, obwohl es lt. Brockhaus eigentlich "der Ka" heißen muss, ist man trotzdem geneigt, ihm zu glauben. Wer außer ihm kennt schon vier andere Namen für die Stadt Byblos? Und wer außer ihm verwendet sie auch alle? Eine so gewissenhafte Arbeit sollte mit zwei Sternen belohnt werden. Da es sich bei diesem Werk aber um einen Roman handelt, bleibt es auch bei zweien. Zugegeben, sein Stil ist sehr schön, und die handelnden Personen wirklichkeitsnah. Aber für einen Roman langt das doch wohl nicht. Herr Kneifel hätte etwas mehr Zeit für das Knüpfen eines roten Handlungsfadens verwenden sollen, anstatt mit ägyptischen Begriffen und Namen um sich zu werfen. So aber ist dieser langweilige Roman eigentlich ein Sachbuch mit falschem Etikett.
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Von Ernst Günther VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Auf dieses Buch habe ich mich echt gefreut - wenn es auch ein "Wälzer" ist. Nach zwei Romanen über die Pharaonin, die die Historie trivial-kolportagehaft zurecht bogen (in einem wurden ihre Obelisken gar als Phallussymbole gedeutet!), war mir eine Romanbiographie sehr willkommen. Ein Jahrzehnt, so liest man im Klappentext, recherchierte der Autor und konsultiere renommierte Ägyptologen, um so genau wie möglich zu sein. Das machte mich neugierig.
Eine Romanbiographie ist jedoch zu allererst ein Roman, der ein Faktengerüst üerzeugend ausfüllt. Von einem historischen Roman erwarte ich, dass er die jeweilige Zeit spiegelt, dabei vielleicht sogar bislang Unbekanntes bringt, ohne Geschichtsunterricht zu erteilen, das Sujet mit Phantasie und Spannung "farbig ausmalt" und so den Leser gut unterhält.
Alles das fand ich in diesem Buch. Der Autor hat einen eigenen Erzählstil, flüssig und gelegentlich poetisch. Die Hauptlinie umgibt er mit (nicht zu vielen) Handlungssträngen, die in sich spannend sind und zur rechten Zeit kulminieren. Seine Protagonisten stattet er mit keineswegs oberflächlichen Charakteren aus, die das Machtstreben, den Stolz auf die Erfolge, aber auch die innere Zurissenheit und letztlich das Scheitern bewegend miterleben lassen. Der Spannungsbogen wird nicht vordergründig herausgearbeitet, nur um den Leser zittern zu lassen, sondern fügt sich quasi en passant (Priesterverschwörung, Auslandsspionage).
Wer sich ein wenig auskennt mit der Hatschepsut-Geschichte, ist besonders gespannt darauf, wie der Autor das nach Quellenlage plötzliche Verschwinden der Helden lösen wird. Nur soviel: Es ist ihm meisterhaft gelungen.
Immer wieder bewundert beim Lesen habe ich Kneifels überschäumende Phantasie und seine Detailversessenheit - bis hin zur Beschreibung einer Blume oder den Flügeln eines Insekts. Dabei fällt zugleich seine bewundernswerte Sachkunde in allen tangierten Bereichen auf; ich nenne als Beispiel nur den nautischen.
Am meisten faszinierte mich seine historische Authentizität, wiederum bis in die Einzelheiten. Doch gerade daraus erwächst die "Achillesferse" des Buches. Offenbar verliebte sich der Autor derart in die Zeit, dass er vergaß, einen Großteil der Leser mitzunehmen. Ich meine die häufige Verwendung der Altägyptischen Sprache - wie bei noch keinem Roman erlebt. So originell das sein mag: Wenn nicht einmal Hobby-Ägyptologen die Begriffe verstehen, verpufft viel an Wirkung. Und wenn dann noch viele Wörter nicht im Glossar auftauchen, ist Ärger vorprogrammiert.
Ich kann dem Leser nur empfehlen, wenigstens Erklärungen und Glossar vom Ende zuerst zu lesen. Bei einer Neuauflage sollte der Verlag darauf achten, dass alle altägyptischen Begriffe ins Glossar kommen. Ideal wäre es, wenn das Glossar als Beilage erscheinen könnte, damit man nicht ständig bis Seite 755 blättern muss.
Das Buch verdient diesen Aufwand.
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