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Hat der Weltraum eine Tür?: Die Kinder-Uni erklärt die Geheimnisse des Universums
 
 
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Hat der Weltraum eine Tür?: Die Kinder-Uni erklärt die Geheimnisse des Universums [Gebundene Ausgabe]

Ulrich Janßen , Klaus Werner , Klaus Ensikat
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421059306
  • ISBN-13: 978-3421059307
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 16,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 192.052 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dieser Band aus der Kinder-Uni-Buchreihe beweist erneut, dass selbst schwierige Themen kindgemäß dargestellt werden können." (Südwest Presse )

"Dieser Band der Kinder-Uni ist so anspruchsvoll wie anschaulich: Wenn Kinder ernst genommen werden, entstehen Bücher, die auch den Horizont der Erwachsenen erweitern, und dieses Buch möchte man gar nicht mehr aus der Hand legen. Zumal sich in den Bildern von Klaus Ensikat eine ganz eigene visuelle Welt des Denkens auftut." (Neue Zürcher Zeitung )

„In acht Kapiteln vollführt das Buch einen Rundumschlag durch die moderne Weltraumforschung. Die Autoren schaffen die Gratwanderung ohne Probleme, weder trocken noch künstlich locker zu schreiben.“ (Astronomie.de )

Kurzbeschreibung

Von Sternen und Kometen, Teleskopen und Raketen

Wie sieht es am Ende des Universums aus? Warum stoßen wir mit dunkler Materie nicht zusammen? Was braucht man, um den Raum zu krümmen? Und warum landen amerikanische Astronauten eigentlich auf dem Wasser und russische auf dem Land?
Wer würde nicht gern einmal durch das Universum reisen? Fremde Sterne und Planeten erforschen? Die Geheimnisse von Schwarzen Löchern und dunkler Materie enträtseln?
Leider ist es gar nicht so einfach, die Gesetze des Weltraums zu verstehen, vor allem wenn man nicht so klug ist wie Stephen Hawking. Das neue Kinder-Uni-Buch erklärt das Universum endlich so, daß Kinder (und Erwachsene) etwas damit anfangen können: anschaulich, mit Sinn für Unsinn und trotzdem auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.t


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ulrich Janßen Klaus Werner Hat der Weltraum eine Tür?
DVA ISBN 3421059306

Wer wüsste nicht gerne, ob der Weltraum eine Tür hat?

Ob groß oder klein: jeder Mensch erlebt die Fragen nach der Entstehung und den Tiefen des Universums mit Neugierde und doch als unergründlich und schwer erklärbar.

Die Größten in Wissenschaft und Forschung haben sich mit diesen Fragen befasst. Ob Galiläi, Newton oder Einstein: Fragen gab es viele, Antworten auch, aber sie sind schwer erklärbar und nur schwer verständlich.
Ulrich Janssen und Prof. Klaus Werner, Direktor des Instituts für Astronomie und Astrophysik der Universität Tübingen, haben sich die Mühe gemacht, aufgrund der Arbeit für die Kinder - Uni auf Fragen, die alle Menschen von klein auf bewegen, verständliche Erklärungen zu finden und zu formulieren.
Warum ist der Weltraum so unvorstellbar groß?
Warum fällt der Weltraum nicht auseinander?
Warum leuchtet das Universum?
Die Geheimnisse von Zeit und Raum?
Huhu, ist da sonst noch wer?
Viele lustige und anspruchsvolle Fragen werden angerissen und mit Beispielen aus dem ganz normalen Leben versinnbildlicht.
Ob es der Kuchenteich ist, anhand dessen Zusammensetzung Materie erklärt wird oder, ob der Weltraum mit dem Kinderzimmer eines zehnjährigen Kindes verglichen wird: es werden Parallelen aufgezeigt und Unterschiede festgestellt.
Z. B., dass es auch in der Unordnung des Kinderzimmers ein System gibt , das dem des Weltraums gleicht. Im Unterschied zum Weltraum aber sind die Gegenstände in das Kinderzimmer erst transportiert worden, während im Weltraum die Materie immer schon war,--und dort ist
viel, viel mehr Platz, als in einem gefüllten Kinderzimmer!

Wie ein Stern in der Ferne aussieht macht einen großen Unterschied zu dem Eindruck, den wir in seiner Nähe gewinnen würden: einem riesigen, feurigen Höllenschlund gleich, dem wie aus einem brodelnder Glutofen schwarze Flecken erwachsen. Heiße und feurige Gasschwaden bläst er Hundertausende von Kilometern in seine Umgebung.

Was es mit der Schwer - und Fliehkraft auf sich hat, und wie Materie sich zusammensetzt: für alles versuchen die Wissenschaftler die passenden Antworten zu finden.

Am schwierigsten ist das Kapitel über Raum und Zeit mit Einsteins Relativitätstheorie. Amüsant dagegen die Frage: wie ist die Welt entstanden?
Schließlich wird die unbeantwortete Frage nach der Entstehung der Welt verlassen.
Man wendet sich den Naturgesetzten zu, die < alle Kinder so lieben, weil sie so oft in Klassenarbeiten auftauchen>? Auf die Naturgesetze sind die Wissenschaftler, die sie entdeckt und aufgeschrieben haben, sehr stolz, denn sie scheinen unwandelbar, es sei denn.........

Bei allen Themen werden Kinder so angesprochen, dass sie sich ernst genommen fühlen. Vielleicht wird auch das eine oder andere Kind begreifen, dass es Dinge gibt, die kaum vorstellbar sind und, dass es Grenzen für Erkenntnisse gibt. Nie aber wird die Neugier des Menschen enden, weiter und weiter zu forschen, um zu immer neuen Entdeckungen zu gelangen.

Mit einfallsreichen Beispielen ausgestattet, begnadet mit der Fähigkeit zur Vereinfachung, haben die beiden Autoren eine verständliche Fassung zu einer Reihe von Fragen gegeben, die sowohl kleine als auch große Menschen durchaus interessieren werden.
Da alle Beispiele und Gegenüberstellungen des Weltalls mit dem Leben auf der Erde auch noch mit einem gewissen Humor vorgetragen werden, ist es ein Riesenspaß, sich mit den angesprochenen Fragen und Antworten zu beschäftigen.

Klaus Ensikat hat das Buch mit vielen reizvollen Bildern und Zeichnungen versehen.
So möchte man das Buch wärmstens empfehlen. Sind doch viele Fragen auch für Erwachsene durch die interessanten Erklärungen zur Bereicherung des Laienwissens sehr geeignet.

Im Anhang sind schwierige Wörter und Ausdrücke aus der Astronomie und Astrophysik in Kurzfassung erklärt.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von John Doe
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch zu lesen hat mir sehr viel Vergnügen bereitet. Sowohl Jugendliche als auch Erwachsene dürften ihre Freude an der lockeren und sehr anschaulichen Darstellung wissenschaftlicher Sachverhalte haben. Den Autoren gelingt es in hervorragender Weise, zahllose Naturphänomene und manchmal sogar komplizierte Themen der Relativitätstheorie unterhaltsam zu erläutern. Erfrischend jung und modern ist die Sprache, welcher sich die Autoren bedienen. Dadurch kommt niemals Langeweile auf. Hier und da lassen die Autoren eine Affinität zu den Werken des britischen Kult-Autors Douglas Adams erkennen. So ähnlich könnten jedenfalls die Einträge im legendären "Anhalter durch die Galaxis" aussehen, wenn es ihn tatsächliche gäbe.

Kritisieren möchte ich nur wenige Marginalien und einen allgemeinen Gesichtspunkt. Die Marginalien bestehen aus kleinen Schwachpunkten in den Erläuterungen. Zum Beispiel gehört die Behauptung auf Seite 17/18, im Mittelalter hätten die Menschen noch an eine flache Erde geglaubt, zu den populären kulturhistorischen Legenden der Neuzeit.
Dass Galileo Galilei mit seinen Fernrohrbeobachtungen den Beweis für das heliozentrische Weltbild lieferte, wie auf Seite 23 behauptet wird, ist eine unzulässige Verkürzung eines langwierigen Erkenntnisprozesses, der von Copernicus über Bruno und Brahe bis zu Kepler ging und nicht ausschließlich am Namen Galilei festgemacht werden kann.
Den Superstern Eta Carinae auf Seite 88 als hellsten Stern am Himmel zu bezeichnen, kann Enttäuschungen auslösen, da dieser Stern für das bloße Auge praktisch unsichtbar ist.
Unnötig enttäuschend ist auch die Aussage auf Seite 49, man habe nicht besonders viel Neues durch die Untersuchung von Mondgestein erfahren. Da sind eine Menge von Planetologen ganz anderer Meinung, denn diese Gesteinsproben lieferten den sog. "ground truth" ohne den keine fundierte Aussage über die Entstehung des Mondes möglich gewesen wäre.

Das sind aber nur Kleinigkeiten. Etwas ganz anderes stört mich mehr, und zwar der Versuch, unterschwellig ideologische Gesichtspunkte in eine Erläuterung einzubinden, um den Lesern eine bestimmte Bewertung unterzuschieben. Wenn die Autoren ihre kritische Haltung gegenüber der bemannten Raumfahrt so platzieren, dass subjektive Meinung und objektive Beschreibung ineinander verschmelzen, ist das kritikwürdig. So meinen die Autoren auf Seite 47, es sei sehr fraglich, ob Astronauten auf dem Mars mehr herausfinden, als unbemannte Sonden schon gefunden haben. Anschließend wird noch Medienkritik nachgeschoben, weil auch das Fernsehen lieber Menschen bei einem "sinnlosen" Spaziergang über den Mars zeigen würde als Wissenschaftler bei der "sinnvollen" Auswertung einer Hubble-Aufnahme. Wer, so frage ich mich, bestimmt in diesen Fällen, was sinnvoll und sinnlos ist? Ist die Bewältigung einer großen technischen Leistung weniger sinnvoll als die Untersuchung irgendwelcher Galaxien?
Mich stört das deshalb, weil damit die Technikfeindlichkeit gefördert und der Eindruck erweckt wird, man könne unterscheiden zwischen einer sauberen, sinnstiftenden Weltraumforschung im stillen Kämmerlein am Computer und einer "schmutzigen", verschwenderischen und zum Selbstzweck verkommenen Erkundung des Weltalls in Form von bemannten Raumflügen. Warum sollen wir unseren Kindern nicht die Freiheit einräumen, unbefangen zu träumen, Visionen zu entwickeln und technologische Herausforderungen anzunehmen, wie sie uns die bemannte Raumfahrt bietet?

Ungeachtet dieser Kritikpunkte kann ich das Buch durchweg weiterempfehlen. Und noch ein Tipp: Das Hörbuch dazu ist ebenso originell gemacht!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geheimnisse des Universums 6. Oktober 2010
Von Klemens Taplan TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Warum ist der Weltraum so unvorstellbar groß? Gibt es in den Weiten des Universums Aliens? Das sind Fragen, wie sie nicht nur von Kindern gestellt werden. Erwachsene begeistern sich gleichermaßen für die Geheimnisse des Universums.

Antworten finden neugierige Menschen in naturwissenschaftlichen Fachbüchern, die jedoch für ein Fachpublikum geschrieben wurden und den nach einfachen Erklärungen suchenden Laien überfordern. Dieser bedient sich populärwissenschaftlicher Bücher, deren Autoren es sich zum Ziel gesetzt haben, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Alltagssprache zu übersetzen.

"Hat der Weltraum eine Tür?" ist ein solches Buch. Es ist im Nachgang zu einer Kinder-Uni-Vorlesung entstanden, angeregt durch Fragen eines elfjährigen Mädchens. Es wird von der Vision getragen, sowohl fachlich korrekte als auch kindgerechte Antworten auf die großen Fragen der Menschheit zu liefern.

Auf acht Kapitel verteilt erläutern die Autoren den Aufbau des Universums, die rätselhafte dunkle Materie, die Geheimnisse von Zeit und Raum und Entstehungstheorien für das Universum. Auch erwachsene Leser kommen auf ihre Kosten, da das Buch dem neusten Stand der Wissenschaft entspricht. Die Leser lernen das Antriebsprinzip von Raketen kennen und erfahren, welche körperlichen Veränderungen die Schwerelosigkeit mit sich bringt. Für Fachleute und Laien ist es gleichermaßen unfassbar, dass sich der Weltraum mit einer Geschwindigkeit ausdehnt, die jenseits der Lichtgeschwindigkeit liegt und es sich um eine Expansion ohne Wiederkehr handelt.

Erfreulich, dass zu guter Letzt die Erde wieder in den Mittelpunkt des Universums gerückt wird. Da der Weltraum keine Grenze und keinen Rand hat, hinter dem das Außen beginnt, hat er auch keinen Mittelpunkt. Der Mittelpunkt des Universums kann sich also auf der Erde mitten im Wohnzimmer des Lesers befinden.

Die Aufmachung des Buches ist ansprechend, zahlreiche Illustrationen tragen ihren Teil dazu bei. Auf den letzten zehn Seiten befinden sich Erläuterungen zu Fachbegriffen. Gibt es an dem Buch etwas zu kritisieren? Die Naturwissenschaften sind ein offenes Erkenntnissystem. Neue Beobachtungen erfordern neue Erklärungen. Insofern verkünden sie keine absoluten Wahrheiten, sondern beschreiben intersubjektive Wirklichkeit. Der erkenntnistheoretische Rahmen der Naturwissenschaften hätte in einem eigenen Kapitel für ein kindgerechtes Verständnis aufbereitet werden können. Auch glaube ich nicht, dass das Buch für achtjährige Kinder geeignet ist, wie vom Verlag auf ihrer Webseite angegeben.
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