Warum dieser Film bereits ab 12 Jahren freigegeben wurde, ist mir ein Rätsel.
Ich kenne diesen Film noch unter dem Titel "Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen", und das trifft die Aussage des Films genau. Wozu sind wir Menschen fähig, im Guten wie im Bösen?
Hasenjagd erzählt die Geschichte der Mühlviertler Hasenjagd die am 02.02.1945 in Oberösterreich begann. Der Regisseur Andreas Gruber rollt dieses Stück Geschichte in einem Spielfilm mit Dokumentarcharakter auf.
500 Häftlinge versuchen am 02.02.1945 dem Todesblock 20 des KZs Mauthausen zu entkommen. 150 von ihnen schaffen es in den umliegenden Wald. Eine bestialische Hetzjagd beginnt.
Dieser Film ist keine Feierabendunterhaltung, sondern starker Tobac.
Erwähnenswert die "wunderschöne" Kameraarbeit von Hermann Dunzendorfer, der für diesen Film mit einer Nominierung für den Deutschen Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde.
Erwähnenswert das Drehbuch des Regisseurs, der für diesen Film mit internationalen Preisen überhäuft wurde.
Erwähnenswert der Soundtrack von Peter Androsch (wird auf dieser Seite fälschlicherweise als Schauspieler geführt)
Erwähnenswert das gute Casting: Rainer Egger ('Viktor Vogel- Commercial Man'), Volkmar Kleinert ('Das Leben der Anderen'), Kirsten Nehberg ('Natürliche Auslese'), Merab Ninidze ('Nirgendwo in Afrika'), Rüdiger Vogler ('Anatomie'),
Thierry van Werveke ('Knockin' on Heaven's Door')