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Hasen pfeifen nicht
 
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Hasen pfeifen nicht [Gebundene Ausgabe]

Ludvik Askenazy , Katja Wehner
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, März 2004 --  

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: Aufbau-Verlag; Auflage: 1 (März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351040520
  • ISBN-13: 978-3351040529
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 25,4 x 24,2 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.002.251 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein Hase, der Pfeifen lernen möchte? Das ist ja höchst ungewöhnlich! Doch weitaus erstaunlicher ist, dass er ein Murmeltier findet, das bereit ist, ihm das Pfeifen beizubringen. In Ludvig Askenazys Buch Hasen pfeifen nicht können wir den Weg zum häsisch gepfiffenen Ton (oder doch nicht?) mitverfolgen und mitansehen, wie schwierig es sein kann, sich scheinbar einfache Wünsche zu erfüllen (oder doch nicht?).

Jeder hat Wünsche. So auch der Hase, der sich denkt: "Ich muss ein Murmeltier kennen lernen. Vielleicht kann es mir das Pfeifen beibringen. Ich hätte manchmal gerne gepfiffen." Der Hase befragt viele Tiere am Boden und in der Luft, aber niemand glaubt, dass er tatsächlich ein pfeifendes Murmeltier treffen wird. Diese sind nämlich ausgesprochene Einzelgänger. Doch die lange Suche des Hasen ist erfolgreich und er freundet sich mit einem Murmeltier an. Das Pfeifenlernen gestaltet sich nicht weniger schwierig als das Finden des Pfeiflehrers, auch wenn es sich der Hase noch so sehr wünscht. Letztendlich muss er enttäuscht einsehen, dass Hasen einfach nicht pfeifen. Punkt.

Katja Wehner hat diese Geschichte wunderbar scharfsinnig illustriert. Ihre Zeichnungen sind witzig (um nicht zu sagen, "pfiffig"), ironisch und leben von Frau Wehners Liebe zum ungewöhnlichen Detail. Verzückte Ziegen, die dem pfeifenden Murmeltier zuhören, als hätten sie nie etwas Schöneres gehört, oder ein unauffällig zugehaltenes Murmeltierohr bei häsischen Pfeifversuchen ergänzen jede Situation noch um ein Extra-Augenzwinkern.

Hasen pfeifen nicht ist eine Parabel über Wünsche, Freundschaften und eigene Grenzen. Der Autor Ludvig Askenazy hat in kurzen, schönen Sätzen eine Geschichte erzählt, die von einem scheinbar einfachen Wunsch handelt, der aber -- wie so oft im Leben -- leider nicht erfüllt werden kann. --Sandra Neumayer

Kurzbeschreibung

Man kann nicht alles können Von der schwierigen Kunst, das Pfeifen zu erlernen: Eine vergnügliche Parabel über Wünsche und Freundschaft - voller Witz und Pfiff illustriert von Katja Wehner In dieser ironisch-heiteren Geschichte geht es um Hasenglück und Murmeltierkünste: Der kleine Hase hat den Ehrgeiz, pfeifen zu lernen. Aber bis er endlich ein Murmeltier gefunden hat, das ihm die Pfeiferei beibringen kann, vergehen ein paar schöne Sommer. Leider wird nichts aus den Pfeif-Etüden, obgleich der Hase fleißig und nicht unbegabt ist. Das Murmeltier tröstet ihn: "Es muss doch nicht jeder pfeifen können!" Askenazys lakonisch leichter Text bezeugt, dass nicht alle Wünsche vernünftig und nicht alle Hasen musikalisch sind. Katja Wehner erfindet freche, komische, humorvolle Illustrationen, die uns Murmeltier, Hase und deren schnurrige Freundschaft ans Herz wachsen lassen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
na ja,... 22. Dezember 2009
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Mitten im Schaukeln kommt dem Hasen eine gute Idee. Er würde gern einmal pfeifen. Und wer kann besser pfeifen als ein Murmeltier? Niemand!
Also macht sich der Hase auf die Suche nach einem Murmeltier, das sich die Zeit nimmt, ihm, einem hoffnungslosen Fall, wie alle anderen Tiere sagen, das Pfeifen beizubringen. Doch woher ein Murmeltier nehmen? Diese vorsichtigen, seltenen Tiere mögen keine Bekannten, Freunde oder Schüler. Murmeltiere sind halt Einzelgänger. Der Hase fragt wirklich jedes Tier, das er findet. Aber Eule, Bergziege, Marder, Eichhörnchen, Kröte und Wildgans können ihm nicht helfen. Sie haben schon lange kein Murmeltier mehr gesehen.
Der Zufall führt den Hasen aber lange Zeit später doch in eine Gegend, wo ein Murmeltier sich versteckt hält. Aber ob das scheue Tier ihn auch als Schüler akzeptiert? Und ob es diesem begnadeten Pfeifer dann auch gelingt, dem Hasen das Pfeifen beizubringen?

Die Geschichte von Ludvik Askenazy ist ebenso kurz wie klar. Ein Hase kann nicht pfeifen. Aber er kann es sich wünschen, er kann versuchen, es zu lernen und er gibt nicht auf, diesen unmöglichen Wunsch erfüllt zu bekommen. Die Parabel über unerfüllte Wünsche, den "Griff nach den Sternen" und Enttäuschungen ist in wenigen, leicht verständlichen Sätzen den Bildern von Katja Wehner gegenübergestellt.
Diese Bilder sind eine seltsame Mischung aus realistischer Darstellung von verschiedenen Tieren, einer für sie unnatürlichen, traumhaft anmutenden Umgebung und Handlungen, die sie vermenschlichen.
Diese Darstellung ist seltsam, weil sie immer wieder konterkariert wird durch Bilder, die dazu nicht zu passen scheinen. Mal ist das Verhalten des Hasen artgerecht, dann wieder menschlich, dann schlicht albern oder unsinnig. Auch die anderen Tiere unterliegen diesem seltsamen Wechselspiel von Realität und Traum. Hinzu kommt eine teils natürliche Farbgebung - zum Beispiel das Fell der Tiere oder die Farbe der Berge - und teils eine Falschfarben-Szenerie. Hügel sind zu rot, Berge haben eine Schraffur, Felder bestehen nur aus einfachen Linien.
Im Zusammenhang mit dem knappen, nicht für kleine Kinder gedachten Text, entsteht ein seltsamer Eindruck. Der Sinn und die Aussage der Parabel wird in den Vordergrund gerückt, die Bilder und das tatsächliche Geschehen sind wie aus der Distanz betrachtet.
Die fehlende Homogenität zwischen Bildern und Text, zwischen den einzelnen Seiten und Sätzen der Geschichte und zwischen realer Darstellung und verfremdeter Zeichentechnik irritieren und schmälern die Wirkung dieses Bilderbuchs.
Kinder verstehen die Geschichte kaum, Erwachsene fragen sich nach dem Sinn der Aussage und da weder die Zeichnungen schön oder liebenswert sind, noch der Text fesselt oder begeistert, bleibt der Eindruck eines unfertigen, nicht durchdachten Konzeptes in den Augen des Lesers und Betrachters zurück.
Leider ist auch der Preis für dieses sehr kleine, kurze Bilderbuch ein wenig hoch, da hilft es kaum, dass es eine Großausgabe gibt, denn die ist fast dreimal so teuer.

Dieses Bilderbuch versucht eine Geschichte zu erzählen, die weder ein "Happy End", noch einen Niedlichkeitsfaktor vorweisen kann. Die seltsamen Vorkommnisse überfordern kleinere Kinder und verwirren Erwachsene ob ihrer Ziellosigkeit und Zufälligkeit.

Dennoch hat das kleine Bilderbuch bei einigen Kindern eine faszinierende Wirkung. Sie äußert sich in wiederholtem Nicken und deutlicher Zustimmung zu der halsstarrigen Haltung des Hasen. Diese offenkundige Reaktion resultiert schlicht aus der Tatsache, dass nicht wenige Kinder lange Zeit verzweifelt versuchen, pfeifen zu lernen und aus dieser Erfahrung heraus den kleinen Hasen sehr gut verstehen können.

Stefan Erlemann
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Euterpe
Format:Gebundene Ausgabe
Zwei riesige Hasenzähne verhindern dies nun mal. Dafür kann aber der Hase eine Menge andere Sachen und die ganz einmalig gut! Könnte eine Glücksformel sein! Und genau das will uns Katja Wehner mit ihren ausgesprochen gut gezeichneten Illustrationen sagen.
Das Buch kommt im Format 12 * 12 cm daher und ist in dieser netten Größe ein ideales Geschenk.
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