Spielmaterial: Häfen, Inseln, Schiffe wirken schön atmosphärisch, Spielbrett ungenau (keine hervorgehobenen Felder bei den Inseln, wie es laut Anleitung heißt), Kartentexte lassen Interpretationsspielraum. Negativ eine sehr große Schachtel, welche dreiviertel Luft enthält und nicht einmal einen Einsatz (außer ein kleiner Pappkarton), oder auch nur Zipptüten enthält.
Spielanleitung: Lässt viele Fragen offen und ist schlecht gegliedert, (z.B. sehr wichtiges Element bei Gleichstand der Kampfkraft gibt es keine Regelung).
Spielprinzip: Eigentlich taktisch, da viele Schätze und Mannschaftskarten offen liegen, aber durch das Piratenkarten ziehen, doch recht glücksabhängig (ich bin am Anfang fast alle Mannschaftskarten los geworden, während mein Mitspieler ständig Beutekarten zog, so dass ich keine Chance mehr auf den Sieg hatte).
Spielablauf: Jeder Spieler hat fünf Mannschaftskarten, welche auf der einen Seite die Kampfstärke und auf der anderen Seite die Zugweite bestimmen. So zieht man in gerader Linie (waagerecht, senkrecht oder diagonal) über das Spielfeld sammelt Schätze, kämpft gegen andere Schiffe, wenn man auf das gleiche Feld wie ein anderer landet, oder tauscht in Häfen / auf Inseln Schätze oder Mannschaftskarten. Sieger ist der Erste, welcher in seinem Heimathafen Schätze im Wert von zwanzig gesammelt hat.
Fazit: Sehr gute Ansätze, wirkt aber leider wie unter Zeitdruck entwickelt, weil so fehlerhaft. Eigentlich nicht spielbar, ohne sich vorher auf eigene Regeln zu einigen.
Material und die guten Ansätze werten auf, Spielregel und Preis werten gewaltig ab. 20¤ wären für dieses Spiel und das Material okay.