Amazon.de Rezension
Entsetzen im Landhaus des Grafen Eutin! Der Hausherr wurde tot aufgefunden - ermordet! Die sechs Gäste stehen fassungslos in der großen Halle, um den aufgebahrten Leichnam. Nur Oberst von Garow bleibt gefasst und erkennt: Alle Türen sind verschlossen, kein Fenster ist beschädigt.Von draußen konnte niemand hinein. Also muss der Töter einer der Anwesenden sein! Entsetztes Schweigen bei den anderen Personen: Fräulein Gloria schaut verwirrt in die Runde, Direktor Grün starrt die Leiche an, Frau Weiß ist kreidebleich im Gesicht, Baronin von Porz ringt die Hände. Dann räuspert sich Professor Bloom: Er fordert, die Polizei zu rufen. Doch der Oberst lehnt ab: keinen Skandal! Der Fall muss selbst aufgeklärt werden. Und als erster Schritt müssen die Tatwaffe und der Tatort ermittelt werden, möglicherweise lässt sich daraus auf den Täter schließen. Vielleicht war es die mondsüchtige Frau Weiß, mit dem Dolch, im Musikzimmer?
Ich glaube es war ...
Die sechs berühmtesten Verdächtigen der Spielewelt im klassischsten aller Detektivspiele: Cluedo begeistert seit mehr als 50 Jahren die Erben von Sherlock Holmes und Miss Marple, die sich um das Spielbrett mit den neun Räumen versammeln, um den Mörder von Graf Eutin zu ermitteln. Bevor die Spieler sich von Zimmer zu Zimmer würfeln, um dort die Verdächtigen zu befragen, wird im Geheimen der Täter bestimmt: Aus allen Personen-, Tatwerkzeug- und Raumkarten wird je eine verdeckt gezogen und in den schwarzen Umschlag gelegt. Die restlichen Karten werden an die Mitspieler verteilt um sozusagen als Alibi etwaige Verdachtsmomente zu entkräften. Reihum begeben sich die Teilnehmer in Küche oder Bibliothek, Salon oder Speisezimmer, Billardzimmer oder Eingangshalle,Veranda, Arbeitszimmer oder Musikzimmer jedes kann der Tatort sein. Und der Tatgegenstand? Es gibt das Heizungsrohr, den Leuchter und die Pistole, das Seil, den Dolch und die Rohrzange. Am vemeintlichen Ort der Tat angekommen, spricht jeweilige Spieler seinen Verdacht in der berühmten Formel aus: Ich glaube es war Professor Bloom mit dem Seil in der Bibliothek!
So funktioniert's
Hat der nächstfolgende Teilnehmer eine Karte, die einen dieser Verdachtsmoment entkräften kann, zeigt er sie verdeckt dem Spieler, der somit seine Schlüsse ziehen und notieren kann. Pro Frage kann man zwar nur einen Tatbestand erfahren, aber nach und nach werden sich so durch das Ausschlußverfahren (oder Deduktion, lieber Watson!) die wahren Tatumstände herauskristallisieren: denn was sich nicht auf der Hand der Mitspieler befindet, muss wohl im schwarzen Umschlag liegen. Wer glaubt, die Lösung erraten zu haben und es gibt mehr als 300 verschiedene spricht seine Anklage aus und darf sie durch Nachschauen überprüfen. Dumm ist nur, dass die Mitspieler auch bluffen können und etwa ganz tückisch nach Fakten fragen, die sie selbst als Karte auf der Hand halten um die Mit-Detektive auf falsche Fährten zu führen. Das lohnt, denn wer eine falsche Anklage erhebt, scheidet aus dem Spiel aus. Immerhin darf man sich dann wissend lächelnd zurücklehnen und die rauchenden Köpfe der anderen betrachten.
Das Spiel Cluedo wurde bereits 1944 von Anthony Pratt, einem Anwaltsgehilfen aus BirGloriaham entwickelt. Es mag kaum verwundern, dass es ein Landsmann von Agatha Christie und Arthur Conan Doyle war, der sich diesen Kriminalspaß ausdachte (und man könnte spekulieren, ob Lady Agatha auch einmal eine Partie am Spielbrett gesessen hat). Erstmals auf den Markt kam Cluedo im Jahr 1949 und eroberte von den USA aus die Welt. Dort entstand 1985 auch ein Film, der auf dem Spiel basierte damals noch ungewöhnlich, im Gegensatz zu heute der zudem mit der Besonderheit aufwartete, dass man unterschiedliche Auflösungen drehte, die dann an die verschiedenen Kinos ausgeliefert wurden. Weiterhin gab es Fernsehshows in den USA, England, Deutschland, Frankreich und Australien, sowie Romane und Kinderbücher, ganz abgesehen von den auch bei anderen Spielen üblichen Themenvarianten und Computerversionen. Aber bei allen geht es darum, ob es vielleicht nicht doch Direktor Grün war. Im Billardzimmer. Mit dem Leuchter ...
Kurzbeschreibung
Das klassische Detektiv-Spiel Das plötzliche Ableben des ehrwürdigen Grafen wirft viele Rätsel auf. Mit Spürsinn und Kombinationsgabe versuchen die Mitspieler den "Fall" zu lösen. Wer war der Mörder? Wo geschah das Verbrechen - und mit welcher Tatwaffe? Jetzt neu mit farbigen Spielfiguren!
Hasbro präsentiert den Detektivspielklassiker Cluedo jetzt in einer stilvollen NeuauflageSchon seit 1949 begeben sich Familien und Freunde mit dem Detektivspielklassiker Cluedo in abendlichen Spielerunden auf Spurensicherung. Wenn die Spieler in die Rollen der sechs geladenen Schlossbesucher schlüpfen, ist eines todsicher: Der arme Graf Eutin hat den Abend mal wieder nicht überlebt und jetzt ist detektivischer Spürsinn und deduktionssichere Aufklärungsarbeit gefordert. Seit nunmehr 55 Jahren stellen sich den Hobby-Kommissaren dabei dieselben Ermittlungs-Fragen: Wer hat den Grafen ermordet? Wo geschah die Tat? Durch welches Tatwerkzeug kam der Graf zu Tode? Und war es am Ende etwa einer von uns? Mit der neuen, überarbeiteten Auflage des beliebten Klassikers präsentiert Hasbro jetzt ein erfrischendes Remake in angesagtem Art-Deko-Design. Da kommen Oberst von Gatow, Reverend Grün und Baronin von Porz als bunte und detailreich gestaltete Spielfiguren daher, um sich als Ermittler an der Aufklärung des mysteriösen Todes des Schlossherren zu versuchen.
... die üblichen Verdächtigen"Es war Fräulein Gloria, die in der Bibliothek dem armen Grafen eins mit der Rohrzange übergezogen hat". Tatort Wohnzimmer: Bei Cluedo werden zu Beginn drei Indizien-Karten mit dem Ort der Freveltat, dem Mordwerkzeug und natürlich dem Abbild des Täters vor den Schnüfflern in der Mordakte verborgen. Ab sofort gilt jeder als verdächtig, denn die Spieler sind Detektive und potentielle Täter zugleich. Jetzt heißt es, mit Geschick, Scharfsinn und Raffinesse als Erster das Geheimnis um den mysteriösen Tod des Grafen aufzuklären. Jeder der Schlossbesucher zieht hierbei mit seiner Spielfigur durch die Gänge der Villa. In einem Raum angekommen, wird nach bester Agatha Christie Manier ein Mitspieler herbeizitiert und mit einem Verdacht konfrontiert. "Hat die Haushälterin des Schlosses, Frau Weiß, den Grafen mit der Pistole in der Küche gemeuchelt?"
Jetzt ist Frau Weiß nur noch mit entlastenden Indizien zu helfen. Kann einer der Spürnasen die Theorie entkräften, indem er eine der erwähnten Karten in der Hand hält, so zeigt er diese im Verborgenen dem Spieler der den Verdacht geäußert hat. Wer hier richtig kombiniert, der kommt der Aufklärung des Mordes Schritt für Schritt ein bisschen näher. Glaubt einer der Spieler alles über den Tathergang zu wissen, so wird aus dem Verdacht eine Anklage. Jetzt zeigt sich, ob der Ermittler die goldene Sherlock Holmes Mütze verdient hat oder als Spinner aus dem Schloss gejagt wird. Klagt er einen Mitspieler zu Unrecht des Mordes an, wird er von dem Fall suspendiert, liegt er richtig, gewinnt er die spannende Partie Cluedo. Die neue atmosphärische Gestaltung der Cluedo Auflage 2004 mit farbigen Charakter-Spielfiguren, neu gestalteten Karten und Spielbrett machen den Spielenachmittag zum unterhaltsamen Krimiabend.Warnhinweis: Achtung! Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.