Ich kenne dieses Spiel schon ewig - aber trotzdem macht es immer wieder Spaß.
Ganz so schlecht wie der Vorredner es darstellt ist es dann doch nicht:
1.) Die Maschine kommt in Einzelteilen, das stimmt. Aber das Zusammensetzen als "mühsam" zu bezeichnen ist übertrieben. Hinweis in der Anleitung: Kinder sollten sich von den Eltern helfen lassen.
2.) Die Teile sind aus Plastik. Wie billig dieses Plastik ist, kann ich nicht beurteilen, ich hab schon schlimmeres gesehen.
3.) Die Münz-Jetons muss man in der Tat aus dem Plastikrahmen brechen. Das sollten Kinder nicht unbedingt tun. Allerdings ist auch ein Plastikbeutel für die Spätere Aufbewahrung beigelegt.
4.) IST DIE MASCHINE ZUSAMMEN GEBAUT, PASST SIE NICHT MEHR ZURÜCK IN DEN KARTON(!) Wer aber die Anleitung liest, der merkt, dass man nur den Fuß abnehmen muss, und schon passt es wieder. Das ist nicht aufwändig und dauert ca. 2 Sekunden. Die Räder muss man nicht mehr auseinanderbauen.
5.) Das Spiel ist instabil und muss beim Drehen der Räder fest gehalten werden, sonst rutscht es über den Tisch. Außerdem wackelt es beim Drehen, und manchmal habe ich die Befürchtung, dass der Schlüssel die nächsten Drehung nicht mehr mitmacht... Die mangelnde Stabilität ist ein echter Minuspunkt. Da war die Vorgängerversion besser verarbeitet.
6.) Dass man bei dem Spiel schummeln kann ist für mich kein Minuspunkt. Im Gegenteil, ich finde das mit den Schlüsselchen eine witzige Umsetzung. Schummeln kann man immer und überall, heißt ja nicht dass man es machen muss.
Außerdem ist noch eine Neuerung, dass man auf einer Spielerweite den Schwierigkeitsgrad erhöhen kann: Das 4er- und das 5er-Rad können durch ein 3er- bzw. 4er-Rad ausgetauscht werden. Sollte also der Gegner immer gewinnen, kann man ihm ja ein Handicap verpassen. Das ist der einzige Moment, in dem Man die Räder noch mal auseinandernehmen müsste.
Abgesehen von der instabilen Verarbeitung also eine gelungene Neuauflage eines Klassikers.