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Harvest

Naglfar Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Musik

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Produktinformation

  • Audio CD (22. Februar 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (Universal)
  • ASIN: B000MTEDOS
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 50.230 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Into The Black [Explicit] 4:33EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  2. Breathe Through Me [Explicit] 3:17EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. The Mirrors Of My Soul [Explicit] 4:58EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  4. Odium Generis Humani [Explicit] 5:07EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. The Darkest Road [Explicit] 4:11EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. Way Of The Rope [Explicit] 5:56EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. Plutonium Reveries [Explicit] 5:00EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Feeding Moloch [Explicit] 5:12EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. Harvest [Explicit] 7:10EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

Amazon.de

Vier Alben und eine Mini-CD haben im Falle der Skandinavier Naglfar ausgereicht, um die Band innerhalb der Death- und Black-Metal-Szene ganz nach oben zu katapultieren. Kein Wunder, denn kaum eine andere Truppe versteht es derart gekonnt, nordische Raserei mit ausufernder Epik und eingängigen Harmonien zu versehen. Bei aller unbändigen Härte, mit der Naglfar zu Werke gehen, vermisst man aber nie ein gewisses Maß an Eingängigkeit, das die Durchschlagskraft letzten Endes sogar noch erhöht. Der Über-„Hit“ auf der neuen CD Harvest ist zum Beispiel der über siebenminütige Titelsong, den die Band aber nicht an den Anfang, sondern ganz ans Ende gepackt hat, was von einem gesunden Selbstbewusstsein zeugt. Diese schwarze Midtempo-Hymne ist der perfekte Abschluss für ein zutiefst düsteres, atmosphärisches Album, das einmal mehr den Stellenwert der Band unterstreicht. Naglfar folgen keinen Trends - sie setzen sie. Und sie zeigen dem Großteil der Konkurrenz dabei mit Freude den Stinkefinger. Applaus, Applaus! -- Boris Kaiser

Produktbeschreibungen

CD

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erntezeit 10. März 2007
Von Platino
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Werden ja richtig flott, die Schweden. Nachdem früher Wartezeiten von vier Jahren ziemlich üblich waren für ein neues Album der Band, bescheren uns NAGLFAR seit der Sheol (2003) alle zwei Jahre mit einem neuen Werk. Kann die neue Scheibe den hohen Anforderungen gerecht werden, die spätestens seit der Kracher-Scheibe Sheol an die Band gestellt werden? Schauen wir mal...

Das teuflisch-schöne Cover der Harvest mit dem Sensenmann (?) auf der Grasfläche voller Schädel ordne ich jedenfalls direkt nach dem genialen, dämonischen Cover der Sheol auf Platz 2 ein. Sehr gelungen. Gut, wenn man die CD aufklappt bemerkt man direkt, dass Kristoffer Olivius immernoch einen auf "Böses Männlein" macht, was ihm aber auch hier nur mäßig geling und eher niedlich als bedrohlich wirkt. Nichtsdestotrotz weist das Booklet eine stilvolle Aufmachung auf, da gibt's nix dran zu rütteln. Von der Gestaltung her hat mich die Scheibe hat es mich in jedem Fall vorab überzeugen können.

Aber wie steht es mit der Musik? Da muss ich ganz ehrlich sagen, dass die ersten beiden Nummern beim ersten Hören nicht wirklich so in mein Ohr geballert haben, wie ich es gerne hätte. Wo "Into The Black" noch ein halbwegs stimmungsvoller (wenn auch nicht übermäßig aufregender) Opener ist, enttäuscht "Breathe Trough Me" insgesamt eher, obwohl dieser mit dem richtigen Tempo loslegt. Einfach nicht umhauend genug. Beide Songs sind ohne Frage gute Songs, aber nicht für das Niveau von Naglfar - das können sie besser. Die Entschädigung für den nicht so grandiosen Start gab's dann bei "The Mirrors of My Soul". Ein Song, der von der ersten Sekunde lang mit der genialen Melodie und den druckvollen Lyrics zur Sache geht und in den Bann zieht. Zwar ist der Refrain anfangs leicht gewöhnungsbedürftig, daher gibt's auch keine volle Punktzahl, aber danach knallt der wirklich gut, auch wenn das Tempo eher im Midtempo-Bereich liegt - so wie die meisten anderen Stücke übrigens auch. Scheppernd und kreischend geht's dann mit dem hymnenhaften "Odium Generis Humani" weiter. Nach dem einminütigen, ballernden Intro bekommt man mit dem nachfolgenden Chorus einen der genialsten Refrains aller Zeiten serviert, worauf das Tempo wieder kurze Zeit angezogen wird. Ein Song, der durch hohen Kontrast gänzt, alleine schon durch das recht melodische Outro. Einfach eine coole Nummer. Ähnlich gut geht's dann mit "The Darkest Road" weiter, auch wenn ich diesen Song öfters hören musste, um seine Stärken erkennen zu können. Hier überzeugen wieder Lyrics und Melodie. Leider Gottes finden wir dann bei "Way Of The Rope" wieder einen leichten Durchhänger. Wieder kann man sagen: Prinzipiell ein guter Song, aber nicht Naglfar-like - dafür überzeugt der gesamte Aufbau des Songs einfach nicht gut genug, die Melodie ist meines Erachtens zu... larifari. Nichts hammermäßiges. Glücklicherweise folgen von diesem Punkt an keine Ausfälle mehr, denn der Rest ist einfach genial. Angefangen bei "Plutonium Reveries", welches zwar nicht extrem schnell, aber dennoch mitreissend einem den nuklearen Holocaust ein wenig näher bringt. "Feeding Moloch" ist dann für mich der "heftigste" Song des neuen Albums, insbesondere bei der Stelle vor dem Refrain "To feed... the flames", woraufhin kurz ein kataklysmisches Inferno entzündet wird. Die perfekte Hymne der alles verschlingende Gegebenheit - sogar mit einem netten Gitarrensolo zum Schluß hin. Getoppt werden aber alle Songs vom abschließenden Titeltrack des Albums. Perfektion wie sie im Buche steht, mehr kann man kaum dazu sagen. Möglicherweie NAGLFARs bester Song auf der Midtempo-Sparte, denn hier stimmt einfach alles: Die Melodie ist der Ohrwurm schlechthin, die Lyrics sind einfach cool verfasst und abgeschlossen wird dieses Meisterwerk durch eine wirklich, man mag es im Zusammenhang mit NAGLFAR kaum sagen, wunderschöne Schlußmelodie, mit der dann das Album ausklingt.

Fazit: Es ist ein Fehler dieses Album mit genialen Scheiben wie Sheol oder Vittra zu vergleichen. Es ist kein Meilenstein, aber schon eine gewisse Gratwanderung zu dem, was NAGLFAR in vergangenen Jahren abgeliefert haben. Wo Pariah noch versucht hat an die Sheol heranzukommen und dabei auf Grund des eher schlechten Sounds und der insgesamt mäßigen Songgestaltung meiner Meinung nach scheiterte, geht die Harvest andere Wege. Die Schweden sind nicht still geworden, aber langsamer. Wie bereits erwähnt liegen die meisten Songs im Midtempo-Bereich, was man von der Truppe nun wirklich nicht gewöhnt ist. Hat man diesen Fakt mental überwunden, kriegt man ein wirklich cooles Album serviert, welches zwar an der einen oder anderen Stelle überarbeitungswürdig gewesen wäre, nichtsdestotrotz aber viele Fans des stark melodiebetonten, aber dennoch weitgehend keyboardfreien Blackmetals voll überzeugen wird.

Anspieltipps: Harvest, The Mirrors Of My Soul, Plutonium Reveries
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk der Schweden 3. März 2007
Format:Audio CD
Jetzt ist der lang erwartete Nachfolger der letzten Platte "Pariah" endlich erschienen. Und eines gleich vorweg: Mit "Harvest" dürfte Naglfar endgültig an der Spitze des Black-/Death-Metal Bereichs angekommen sein. Denn so viel steht schon mal fest, das Album ist ein Kracher geworden.

Als erstes fällt auf, dass die Schweden zum Quintett angewachsen sind, da man nun dauerhaft auf die Dienste des Bassisten Morgan Lie zurückgreift. Kristoffer Olivius kann sich nun ganz und gar auf die Vocals konzentrieren. Und da kann man ihm große Fortschritte attestieren. Wurden auf der Vorgängerscheibe noch kritische Stimmen wegen des Weggangs von Jens Rydén laut, so ist Olivius spätestens jetzt voll und ganz in seine Rolle als Frontmann hineingewachsen. Eine derart intensive und aggressive Performance bringen in diesem Musik-Sektor nur wenige.

Die Grundstimmung der Platte ist, wie könnte es auch anders sein, sehr düster ausgefallen. Aber durch den stellenweisen Einbau von Synthies (immer klischeefrei) und Akkustik-Gitarren haben die Jungs es geschafft, abwechslungsreich zu klingen. Auf der ganzen Scheibe kann man eigentlich keinen Ausfall verzeichnen. Besonders hervorzuheben ist in meinen Augen der schon länger bekannte Song "The darkest road" und natürlich der Titeltrack "Harvest". Dieser Song dürfte das bisher beste sein, was Naglfar bisher fabriziert haben. Atmosphärisch, düster, aggressiv aber trotzdem hochmelodisch. So muss Metal klingen.

Die Produktion lässt keine Wünsche offen. Klar und trotzdem druckvoll: Perfekt. Über die Fähigkeiten der Musiker muss ich mich kaum auslassen. Kenner der Band wissen Bescheid: Stets abwechslungsreiche und technisch anspruchsvolle Riffs, treibende Bassläufe und was der Drummer hinter der Schießbude treibt ist auch bemerkenswert.

Komplettiert wird das Werk durch das äußerst stimmungsvolle Cover-Artwork von der Szene-Größe Travis Smith, der schon Alben von Nevermore, Iced Earth und Opeth veschönert hat.

Die Bonus-DVD kann noch mit einem Live-Mitschnitt, einem Promo-Video und einem knapp zwanzigminütigen Interview mit dem Fronter Kristoffer Olivius aufwarten. Vor allem die Live-Aufnahmen vom Party.San können sich sehen lassen.

Fazit: Eine der besten Scheiben der letzten Zeit und zumindest bei mir in Dauerrotation!!!
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4.0 von 5 Sternen Album Nummero Zwo nach Jens Ryden 12. Mai 2012
Von Sascha Hennenberger TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Album Nummero Zwo nach Jens Ryden - offensichtlich können wir uns definitiv endgültig von dem charismatischen ehemaligen NAGLFAR Sänger verabschieden. Somit singt zum zweiten Mal der ehemalige Bassist Kristoffer W.Olivius, zumal auch Morgan Lie ihn würdig an seinem alten Posten vertritt. "Harvest" nennt sich übrigens die neue Scheibe und ist wie auch "Pariah" sehr gut ausgefallen. Nostalgie Schwenks in Richtung "Vittra" erspar ich mir jetzt an dieser Stelle, denn diese Zeiten sind ebenso vorbei - leider. Auch wenn man aber nicht mal an "Sheol" heranreicht, zeigen die Schweden, dass sie mittlerweile einen neuen Weg eingeschlagen haben, den man bereits mit "Pariah" geebnet hat. Man zeigt sich mittlerweile deutlich Black Metallischer denn je. Vor allem "Breathe through me" klingt wie ein fieser Bastard aus MARDUK und DISSECTION, wobei auch "Odium Generis Humani" deutlich in diese Richtung tendiert. Dass man aber nicht nur voll aufs Gas tritt beweisen NAGLFAR sehr gut mit langsameren Stücken wie dem sehr genialen "The Mirrors of my Soul", dem sehr melodischen "Way of the Rope" (mit sehr majestätischem Schluss!) oder das treibende "Feeding Moloch". Einen besonderen Stellenwert hat jedoch das abschließende 7 minütige Titelstück "Harvest", dass vor allem durch seine leicht melancholische Atmosphäre besticht. Zur Abwechslung kommt man hier völlig ohne Blasts oder Hyperspeed Doublebass aus, sondern legt sehr viel Wert auf Harmonie und griffige Melodien - sehr geil!! Fans von melodischem Black Metal sollten nicht lange zögern sondern sofort zugreifen!
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