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Drehbuchautoren sind zu beneiden, schließlich können sie ihrer Fantasie fernab jeglicher Realitätszwänge freien Lauf lassen. Der Schreiber von Harvard Man meinte es diesbezüglich mit dem Liebesleben seines Protagonisten besonders gut: Er darf zwischen reicher Millionärstochter und sexy Philosophie-Dozentin nach Belieben hin und her pendeln. Abgesehen davon muss er sich im Verlauf der Story mit Auftragskillern, FBI-Agenten, Mafia-Paten und missglückten Drogentrips rumschlagen. Das riecht ein wenig wie ein schlechtes Tarantino-Drehbuch und in der Tat bleibt der Film unentschlossen zwischen Komödie, Gangsterfilm und Drogenrausch hängen und schleppt sich trotz einiger netter visueller Gimmicks schwerfällig über die Runden.
Die Besetzung ist erstaunlich prominent: neben Sarah Michelle "Buffy" Gellar sind mit Joey Lauren Adams (die Kratzbürste aus Chasing Amy) und Eric Stoltz noch zwei überdurchschnittlich talentierte Darsteller in kleineren Parts zu sehen. Lediglich Hauptdarsteller Adam Grenier, ein offensichtlich heimlicher Zwillingsbruder von Tennis-As Pete Sampras, schwächelt in der Hauptrolle. Basketballfans aufgepasst, NBA-Star Ray Allen von den Milwaukee Bucks spielt im Harvard-Team mit und rettet die fade inszenierten Sportszenen vor allzu großer Belanglosigkeit. --Marc Osmers
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Diese DVD ist kein muss...,
Von Sheila M. S. (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Harvard Man (DVD)
Harvard Student Alan Jensen ist sehr zufrieden mit seinem Leben: Er hat guten Sex mit seiner Freundin Cindy, guten Sex mit seiner Philosophie-Professorin, gute Drogen, gute Parties und er ist der Star des Basketballteams. Doch dann braucht er ganz dringend 100.000 Dollar und lässt sich von Cindys Mafia-Vater zu einem üblen Wettbetrug überreden. Dass das blonde Girlie sich als gerissene Tochter ihres Vaters entpuppt und selbst Profit machen will, vereinfacht die Situation nicht gerade. Zwei FBI-Agenten heften sich an die Fersen des Pärchens, während Alan ein paar Drogen zu viel einwirft. Und der Höllen-Trip nimmt kein Ende... Farben und Aufmachung in guter Kinoqualität. Dazu noch sehr geringe Fehler, wie z. B. Rauschmuster oder Treppeneffekte. Das sind alles Merkmale, die ein gutes Bild erfüllen sollten. So nicht anders bei dieser DVD geschehen. Als Format wurde dann noch 16:9 (anamorph) auf die Scheibe gepackt. Urteil: Sehr gut. Bei der Musik erwartet den Käufer ein poppiger und stimmiger Soundtrack. Dieser unterlegt den ganzen Film und kann als sehr gelungen bezeichnet werden. Lediglich die Stimmen der Akteure übertönen ihn und sind daher jederzeit klar und deutlich verständlich. Urteil: Top. Jetzt wird es bei Sunfilm aber richtig peinlich. Auf der Verpackung werden bei den Extras nur noch das Bewegtmenü und die Szenenauswahl angegeben. Das trägt mit Sicherheit nicht zu einer guten Bewertung der ganzen Scheibe bei. Urteil: Pfui. Fazit: Wie so oft hat Sunfilm eine gute Story, gutes Bild und guten Ton. Bei den Extras hört es aber dann mit dem guten Willen auf. Sie sind es letztlich (wieder einmal) die eine bessere Bewertung verhindern. Wen das nicht stört, der kann ruhig zu greifen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
laute chaotische Musikuntermalung in vielen Dialogen ...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Harvard Man (DVD)
Spoilerwarnung; Die Story ist Mittelmaß, hat aber sogar unterhaltsame Aspekte, doch die Ausführung ist wahrhaft schauderhaft, haarsträubend; Klassische Musikelemente mit Popmusik verschreddert übertönen häufig die Aktionen am Bildschirm, damit meine ich Dialoge, Sexszenen, irgendwelche Szenen...Schließlich wirft der Protagonist, vorher mehrfach gewarnt, gleich 3 im Chemielabor gebastelte LSD Tripps während einer Flugreise ein und von da an dreht die Kamera durch. Bilder werden verbogen und verzerrt und überweitwinkelig, Musical Score wird manisch und verschreddert einem die Ohren....Unerträglich, wie die Regie versucht quasi mit Vorschlaghammer Bedeutung in die dünnen Handlungsfäden einzuklopfen. Obwohl ich Sarah Michelle Gellar gradezu innig liebe, durch diesen hohlen Film brauche ich auch von ihr ein wenig Abstand und das nervt mich an diesem Film am Meisten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Misslungene Mafia Komödie ...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Harvard Man (DVD)
Wie so oft hat Sarah Michelle Gellar auch hier voll ins Fettnäpfchen getreten, was die Drehbuchauswahl anging. Der Film lässt sich ohne Zweifel als belangslos bezeichenen (sogar für Gellar Fans, denn ich bin ein großer!).Weder Storyline noch Darsteller haben viel zu bieten, naja das liegt bestimmt auch eindeutig auch an den verkorksten Rollen (wie z.B. der ständig auf irgend welchen trip's lebende Alan). Die DVD ist wie jede andere von Sunfilm auch, keine bis wenig Extras und ein schlechter O-Ton. Also wahrlich keinen Kauf wert ! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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