Haruka und der Zauberspiegel ist ein wirklich schöner Film.
Die Heldin hat mich zwar zwischenzeitlich ein bisschen genervt, das macht ihr superniedlicher Begleiter Teo dafür aber alles wieder wett. Den möchte man (oder ich zumindest) eigentlich immer nur knuddeln.
Die Computergrafik ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und spricht mich nicht ganz so an, wie ein gezeichneter Anime, trotzdem ist dies für mich kein Grund, Punkte abzuziehen.
Die Idee, dass es Wesen gibt, die die vergessenen und verlorenen Dinge der Menschen sammeln, um ihre eigene Welt damit zu füllen, finde ich sehr hübsch und hat mich dazu gebracht, ein bisschen darüber nachzudenken, wie sehr oder wenig wir die Dinge wertschätzen, die wir besitzen. Ich möchte aber nicht unterstellen, dass dieser Film es darauf anlegt, eine tiefgründige Nachricht zu vermitteln.
Die Welt aus vergessenen Dingen ist fantasievoll, detailreich und bunt. Da würde ich mich gerne mal selber umsehen. Die Story ist spannend und kurzweilig und erinnert an Alice im Wunderland, ohne dabei eine Art Kopie zu sein.
Ich kann den Film nur empfehlen.
Mit 3D hat er freilich nichts am Hut. Wer also nur auf der Suche nach einem 3D-Anime ist, der wäre hiermit falsch beraten. Ich muss allerdings sagen, dass ich es unfair finde, diesem Film nur aufgrund jener Tatsache bloß 1 Stern zu geben und alles weitere außer Acht zu lassen.