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Hartz IV Moebel.com. Build More Buy Less! Konstruieren statt konsumieren [Englisch] [Taschenbuch]

Van Bo Le-Mentzel
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

5. Juli 2012
Konstruieren statt konsumieren: gutes Design für kleines Geld. Die erfolgreiche Netzkampagne jetzt als handlicher Sammelband. »Du hast kein Geld für Möbel? Dann bau Dir selber welche!« Passend zur Selber-Machen-Welle hat der Berliner Architekt und Rapper Van Bo Le-Mentzel (*1977), bislang meist bekannt als Le van Bo, mit seiner Initiative einen Nerv getroffen: Nach seinen Anleitungen wurden ein kubisches Sofa, der »Berliner Hocker« oder ein Sitzmöbel namens »24-Euro-Chair« schon hundertfach von Laien selbst gebaut zu einem Preis, den sich auch ein Hartz-IV-Bezieher leisten kann. Eine Musterwohnung, ausgestattet mit diesen Möbeln, beweist, dass es sich auch ohne teure Selbstdarstellung sehr geschmackvoll leben lässt. Van Bo Le-Mentzels Aufruf im Netz, ihm ähnlich gute Ideen zu schicken, kamen viele User nach. Das Ergebnis dieses »Crowdsourcing« ist dieses Taschenbuch mit intelligenten Selbstbaumöbeln, vom Multitalent mit (Lebens-)Weisheiten rund ums Möbelbauen versehen und in Buchform gepackt. Mit Bauplänen und Materiallisten und garantiert für jeden machbar.

Wird oft zusammen gekauft

Hartz IV Moebel.com. Build More Buy Less! Konstruieren statt konsumieren + Do It Yourself Möbel: 30 verrückte Projekte + Mach neu aus Alt: Welt retten, Geld sparen, Style haben
Preis für alle drei: EUR 62,84

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen unverständlich unvollständig 30. Juli 2012
Von Marvin
Von Amazon bestätigter Kauf
Also ersteinmal muss ich sagen dass ich die Idee hinter dem Buch - also DIY Möbel für jedermann gut finde.

Leider kann ich sonst nicht viel positives über dieses Büchlein berichten. Denn es ist leider so dass sämtliche Beschreibungen absolut zu kurz kommen. Ich erkläre das alles mal anhand des 24 Euro Chairs.

Angesetzt sind 24 Euro Materialkosten für den Sessel - tatsächlich kostet der ganze Spaß deutlich mehr - hier mal anhand der aktuellen Hellweg preise:

Brett - ca. 20 Euro
Jute Gurt 3,5m - 9 Euro
Holzleim - 6 Euro
Dübelset mit Makierer etc. - 6 Euro

macht schonmal 40 Euro reine Materialkosten. Schrauben und Werkzeuge nicht mitgerechnet.

Jetzt aber der zweit größte Posten - für den Benötigten Zuschnitt berechnet der Autor des Buches 0 Euro. Schließlich schneidet der Baumarkt ja kostenlos zu. Leider machte das in meinem Test KEINER von 4 Großen (Obi, Holzpossling, Hellweg & Toom) weil die nötigen Zuschnitte mehrfach bei einer Schnittbreite von 5cm liegen - laut deutscher Innung und Arbeitsschutz ist es Baumärkten untersagt unter 10cm zu schneiden. Weiterhin haben manche selbst wenn sie wollten für 5cm Schnitten nicht die Maschinen. Am Ende bin ich bei einer 'Hobytischlerei' gelandet. Diese wollten 2 Euro pro Schnitt. Mit etwas Verhandlungsgeschick kamen wir dann auf 20 Euro fürs zuschneiden.

Insgesamt kostet mich der 24 Euro Chair also bisher schon ca. 60 Euro - Als Kissen soll man laut Buch ruhig welche von Ikea nehmen für nochmals 25 Euro. Der 24 Euro Chair kostet den normalo DIYler also fast 90 Euro.

Aber die arg geschönten Preisangaben sind nicht das einzige Problem - So bekommt man im Buch nur 2 Seiten zum Bau dieses Sessels als Illustration (oder gekritzelte Skizze trifft es besser - denn so sind ALLE Bauanleitungen dargestellt). Bis der 'Tischler' anhand der gebenden Skizze verstanden hatte wie er das Brett schneiden sollte vergingen locker 10 Minuten. Und leider fehlen viele wesentliche Informationen welche es auf der Internetseite des Buches gibt im Buch selbst. So hat man beim Online Bauplan des 24 Euro Chairs noch tipps zu Holzsorte, Verzahnung, Dübeln und auch wichtig alternativen Materialien (bsp. Ledergürtel anstelle der Jutegurte) - all diese Sachen fehlen im Buch.
Dafür bekommt man Seitenweise irgendwelche Bilder von Leuten die es (meist) geschafft haben irgendwas aus dem Buch zu bauen - nett aber den Platz hätte man für wesentlich detailliertere Bauleitungen nutzen können.

Fazit - ich gebe das Buch zurück - alles was drin steht gibt es im Internet vom gleichen Autor besser, übersichtlicher und ausführlicher - der Rest Inhalt ist eher unwichtig.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fadenscheinig 14. März 2013
Von A B
Ich muss zu Beginn einfach mal sagen, dass ich grundsätzlich ein Problem damit habe, wenn irgendwer oder irgendwas sich versucht ein Image aufzubauen, da so überhaupt nicht der Realität entspricht. Das kann man gerne als meine persönliche Macke betrachten.

Ergo: Wenn irgendwo Hartz IV drauf steht, will ich, dass es auch drin ist. Also: Die Möbel sollten billig sein, die Anleitungen verständlich und möglichst ohne viel Spezialwerkzeug, denn das hat man weder als Hartz IV noch als Student.(Und wahrscheinlich sind Studenten sogar eher die Zielgruppe, zumindest hatte ich so den Eindruck. ;-P)

Zum Thema billig: Ich kann es schlecht beurteilen, aber nach allem, was ich an Gerüchten und Klischees über Hartz IV Empfänger habe, sind 20 Euro für sie schon verdammt viel Geld. Für Studenten ebenfalls. Teilweise.
Für ein Designerstück ist das aber auch in Ordnung zu verlangen. Nur leider wird es meistens doch mehr, denn Herr Van Bo geht eifnach mal vom billigst möglichen, statt vom realistischsten Preis aus. Ich würde ihm ja verzeihen... wenn da nicht dieser Spruch wäre: »Du hast kein Geld für Möbel? Dann bau Dir selber welche!« Ja genau... Wo sind die Zeiten hin, als Studenten noch Sperrholzmöbel in die WG stellten? Sahen klasse aus und teilweise richtige Designerstücke dabei. Oder als man aus Sperrholz noch das Gestell für den WG-Tisch zusammenschraubte, anstatt im Baumarkt Leimholz für 19.99 zu kaufen um einen Stuhl daraus zu bauen? Naja, okay... Hier gehts nicht um DIY, sondern um Design. Meinetwegen. Aber dann schreib das doch auch so, Van Bo! Dann nenn es DIY-Designmöbel oder so. Hartz IV Möbel ist in so einem Fall einfach nur reißerisch und dumm.

Oder die Umwelt. Ach ja, die Umwelt. Ist der jetzt mehr damit gedient, wenn man selber neu baut anstatt zu recycln?

Zum Thema verständlich: Die Anleitungen sind grottig. Man kann danach bauen, ja. Aber es wird einem nicht gerade einfach gemacht. Über das Design der Anleitungen kann man streiten, aber nicht über ihren Inhalt. Jemand, der nie zuvor mit Holz gearbeitet hat, kommt damit in der Regel nicht klar. Hier wäre, ganz im demokratischen Sinne von "Jeder kann seine Möbel selber bauen" etwas mehr Entgegenkommen sehr, sehr wünschenswert. Es ist eben nicht jeder mit einer Bohrmaschine auf die Welt gekommen und man sollte die Leute vielleicht besser mal dort abholen, wo sie sind.
Übrigens: Ein ausgebildeter Schreiner den ich kenne, meinte, dass die Anleitungen streckenweise so gar nicht funktionieren. Bezog sich auf den Kreuzberg Chair, keine Ahnung, wie es mit den anderen aussieht. Das Biegen mit nur zwei Schraubzwingen, wie in der Anleitung gezeichnet, führt je nach Material zu unbrauchbaren Ergebnissen. Sein Zitat: "Ne, ich glaub nicht mal, dass er das selber gebaut hat. So wie die Anleitungen aussehen, hat er das garantiert nur gezeichnet und irgendwen nachbauen lassen, sonst wär da manches einfach besser durchdacht." Kann man glauben, oder auch nicht. Für mich sieht es aber auch so aus. :-P

Zum Thema Spezialwerkzeug: Der Kreuzberg Chair benötigt einen überlangen Bohrer, den man nur im Fachhandel bekommt. Okay, Einzelfall. Aber bei vielen Anleitungen wäre eine Tischbohrmaschine schon verdammt nützlich, um irgendetwas gerade hin zu bekommen. Vielleicht gehts mit viel Tüfteln auch mit der elektrische Handbohrmaschine, aber die sollte man schon besser haben, bevor man mit der Brustleier ins Leimholz drillt. ;-) Und ne Japan- oder Fuchsschwanzsäge wär nicht schlecht. Man sollte einfach schon ein bisschen Kruscht haben, bevor man HartzIVler oder Student wird, sonst wird es eng. ;-)

Le Van Bo hat eine Menge Gedanken, die oberflächlich gut klingen - aber dann in der Umsetzung derart vor Inkonsequenz strotzen. Zum Beispiel dieser "Open Source"-Gedanke mit den gratis Anleitungen im Internet. Ja, sie sind gratis. Aber warum zur Hölle soll ich Herr Van Bo erzählen, was ich damit vorhabe und ihm meine Adresse und alles geben. Weil ein paar Leute sonst auf die Idee kommen könnten, Geld mit seinen Plänen zu machen? Nää.

Okay, das Gesamturteil:
Wer schon mal mit Holz gearbeitet hat, ein bisschen Werkzweug zu Hause hat und auch ein paar Moneten zu Seite, falls dann doch noch was gebraucht wird - kauft es euch meinetwegen.

Wer zwei linke Hände hat, ohne Bohrmaschine auf die Welt gekommen ist und wirklich nur 39,96 Euro im Monat für Freizeitaktivitäten bezieht (oder nur mikriges Bafög bekommt :-P), und auch ein Problem mit dem etwas fadenscheinig umgesetzter Konzept hat, sollte es sich eventuell nochmal überlegen.

Ein Wort zum Schluss, zitiert von hartzivmoebel de :

Please don't choose Amazon, they are exploiters!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sehr entäuschend 15. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Die Qualität des Einbands, bzw. der Bindung ist so schlecht, dass sich beim ersten Durchblättern bereits die Blätter vom Buchrücken lösten.
Zum Inhalt: Die Skizzen bzw. Baupläne sind ein Witz - sie sollen wohl 'kreativ' und originell wirken, sind aber nur gekritzelt, flüchtig eingescant und in das Buch eingefügt worden. Das mag unter dem ursprünglichen Gesichtspunkt der Aktion (Baupläne umsonst bzw. gegen Erfahrungsbericht verfügbar) noch in Ordnung gehen, für ein Buch, das 12 € kostet, ist es eine Frechheit.
Überhaupt - der Preis: für ein solch dünnes und vom Inhalt auch sehr mageres Bändchen ist er eine Unverschämtheit. Zudem spricht diese Preispolitik dem angeblichen Motto des Autors - Build more buy less - also einer eher nicht kommerziellen Haltung, Hohn sondergleichen. Die Baupläne und Bauanleitungen sind mehr als knapp gehalten und wer sich nicht so glücklich schätzen kann, Bekannte mit vielen Maschinen und Werkzeug zu haben, kann sie auch nicht umsetzen. Nebenbei bemerkt, können Baumärkte viele der Zuschnitte technisch gar nicht umsetzen, da sie Mindestmaße unterschreiten.
Ich fand die Idee, das Konzept, des Autors ursprünglich sehr gut, daher bin ich spontan darauf angesprungen. Wenn man sich den Inhalt und die Umsetzung, zusammen mit dem Preis für das Heftchen, ansieht, ist das Ganze nur noch eine Farce. Der Autor hätte bei dem Webprojekt, wo es die Anleitungen umsonst gab, bleiben sollen.
Bloß nicht kaufen!
Einen Stern gibt es von mir nur, weil null Sterne nicht möglich sind und weil die Idee ursprünglich gut ist.
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