Produktinformation
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Die DVD: Harsh Times kommt im klarsichtigen Amaray-Case im Pappschuber daher. Booklet oder Kapitelverzeichnis gibt es nicht, lediglich Werbung auf der Rückseite des Cover-Inlays.
Nach dem kurzen Verleihlogo geht es direkt ins animierte Menü.
Das Bild: Das stark gefilterte Bild besitzt eine deutliche Körnigkeit, die wohl die Nähe zur Straße demonstrieren soll. In einigen dunklen Szenen gesellen sich noch digitale Artefakte hinzu, die aber im erträglichen Rahmen bleiben.
Die Schärfe ist gut, der Kontrast in Ordnung, Details saufen in dunklen Bildbereichen jedoch ein ums andere Mal ab.
Insgesamt ein ordentliches Bild, dessen Defizite mehr auf das Konto der Regie als auf das der DVD gehen.
Der Ton: Auf akkustischer Seite wird die meiste Arbeit der Musik überlassen, die immer wieder in den Raum vordringt und vor allem den Subwoofer ins Schwitzen bringt - Surroundeffekte gibt es nur gelegentlich.
Die Extras:
- Making Of (24:27 Minuten): Filmausschnitte, Aufnahmen vom Set und diverse Interviewfetzen.
Die Filmausschnitte sind redundant, die Aufnahmen vom Set kaum informativ. Die Interviewfetzen teilen sich auf in Schulterklopfen und oberflächliche Charakteranalysen.
Kann reinen Gewissens übersprungen werden.
Fazit: Zwei unsympathische Hauptfiguren, keine nennenswerte Charakterentwicklung sowie ein verdientes und somit wenig überraschendes Ende - das gibt es auch unterhaltsamer.
Felix Flex Dencker
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