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Produktinformation
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Magic, Mystery, and Mayhem: A Conversation with J.K. Rowling
"I am an extraordinarily lucky person, doing what I love best in the world. Im sure that I will always be a writer. It was wonderful enough just to be published. The greatest reward is the enthusiasm of the readers." --J.K. Rowling
Find out more about Harry's creator in our exclusive interview with J.K. Rowling.
Did You Know?
| The Little White Horse was J.K. Rowling's favourite book as a child. | a> | Jane Austen is Rowling's favourite author. | | Roddy Doyle is Rowling's favourite living writer. |
The fifth book in J.K. Rowling's Harry Potter series follows the darkest year yet for our young wizard, who finds himself knocked down a peg or three after the events of last year. Somehow, over the summer, gossip (usually traced back to the magic world's newspaper, the Daily Prophet) has turned Harry's tragic and heroic encounter with Voldemort at the Triwizard Tournament into an excuse to ridicule and discount the teen. Even Professor Dumbledore, headmaster of the school, has come under scrutiny by the Ministry of Magic, which refuses to officially acknowledge the terrifying truth that Voldemort is back. Enter a particularly loathsome new character: the toadlike and simpering ("hem, hem") Dolores Umbridge, senior undersecretary to the Minister of Magic, who takes over the vacant position of Defense Against Dark Arts teacher--and in no time manages to become the High Inquisitor of Hogwarts, as well. Life isn't getting any easier for Harry Potter. With an overwhelming course load as the fifth years prepare for their Ordinary Wizarding Levels examinations (O.W.Ls), devastating changes in the Gryffindor Quidditch team lineup, vivid dreams about long hallways and closed doors, and increasing pain in his lightning-shaped scar, Harry's resilience is sorely tested.
Harry Potter and the Order of the Phoenix, more than any of the four previous novels in the series, is a coming-of-age story. Harry faces the thorny transition into adulthood, when adult heroes are revealed to be fallible, and matters that seemed black-and-white suddenly come out in shades of gray. Gone is the wide-eyed innocent, the whiz kid of Sorcerer's Stone. Here we have an adolescent who's sometimes sullen, often confused (especially about girls), and always self-questioning. Confronting death again, as well as a startling prophecy, Harry ends his year at Hogwarts exhausted and pensive. Readers, on the other hand, will be energized as they enter yet again the long waiting period for the next title in the marvelous, magical series. (Ages 9 and older) --Emilie Coulter -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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Bereits der erste Abschnitt kündigt schicksalsschweren Ereignisse an und zeigt, daß sich Harry vom kleinen Jungen zum pubertierenden Teenager gewandelt hat. Während er in den ersten Bänden kindlich und eher verschmitzt agierte lernen wir diesmal einen ohnmächtigen Zorn kennen der rational nicht immer zu begründen ist. Unbändige Wut macht sich in ihm breit wenn er von Erwachsenen nicht als vollwertiger Partner gesehen wird. Im Drang aufzubegehren und sich gegen diese Ungerechtigkeit aufzulehnen ignoriert er deren Ratschläge und versucht seinen eigenen Weg zu gehen.
Die erwachende Sexualität wird ebenfalls thematisiert, wenn auch sehr dezent und politisch äußerst korrekt. Harry bekommt einen ersten Kuß, kann sich allerdings nicht wirklich in die weibliche Gedankenwelt einfühlen und erlebt daher auch herbe Enttäuschungen. Auch Hermine hat einen Freund, was allerdings nur sehr kurz und wage angedeutet wird.
Der wichtigste Schritt um das Erwachsen-werden der Hauptfiguren begreiflich zu machen ist in meinen Augen die Entzauberung der Erwachsenen. Harry erfährt durch eine Rückblende einige negative Seiten seines Vater und Sirius Blacks und erkennt daß Professor Snape auch menschliche Züge hat und verwundbar ist. Am interessantesten ist jedoch die Figur des Professor Dumbledore. So einen Lehrer (oder auch Vater) wünscht sich jedes Kind. Anstatt Harry, dessen unüberlegtes Handeln grausame Konsequenzen hat, Vorwürfe zu machen daß dieser seine Anweisungen nicht befolgt hat, gestehen er eigene Fehler ein. Er behandelt Harry als ebenbürtigen Gesprächspartner und weiht in Geheimnisse ein, die Weichenstellungen für die kommenen Bücher sind.
Ein großartiges Werk und eine würdige Fortsetzung der Erfolgsreihe. Man sollte die vorhergehenden Bände gelesen haben, da die Geschichte aufbauend erzählt wird und öfter auf vergangenes Bezug genommen wird.
Zugegeben, auch die im Klappentext angekündigte Enthüllung "It is time'he said,'for me to tell you what I should have told you........" ist gemessen an den durch die ersten 4 Bände gesetzten Erwartungen an J.K. Rowlings Einfallsreichtum nicht ganz so prickelnd.
Liest man jedoch HP5 nicht als Fantasy- oder Kriminalroman, sondern als Entwicklungsroman, was er mehr als alle vorangegangenen Bände auch und vor allem ist, wird man für Mangel an Action und verblüffender Plot-Auflösung mehr als entschädigt.
Harrys pubertäre Übellaunigkeit, nervt vielleicht, ist aber absolut überzeugend. Auch das von viele Rezesenten monierte Scheitern der ersten Liebesbeziehungs-Versuche, völlig realistisch. Köstlich dazu der Kommentar meiner 15-jährigen Tochter " Harry kapiert einfach nicht, was Mädchen wollen".
Außerdem: Ein Fantasy-Held,(hier muß dieses Genre doch wieder bemüht werden) der nach literarischer Tradition, immer mehr vereinsamt, um schließlich allein das Böse zu besiegen, mit glücklicher Liebesbeziehung? Wo gibts denn sowas?.
Auch die Frage "Wer bin ich?" stellt sich Harry mehr noch und reifer als schon in Band 2. Aufgeworfen wird sie aus emotional sehr unterschiedlich besetzten Ecken, einerseits von Sirius Black (Du bist ja überhaupt nicht wie dein Vater), andererseits von Professor Snape (Du bist genauso arrogant, wie dein Vater). Und Harry fängt an, sich zu fragen: "Will ich überhaupt sein, wie mein Vater?"
Ein gelungener literarischer Schachzug, das Kapitel "Snapes worst memory", in dem zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Es verrät einiges mehr über Snape, thematisiert zugleich die spätestens in der Pubertät fällige Entglorifizierung der eigenen Eltern.
Auch die Tatsache, daß entgegen der Erwartungen der HP-Fans und entgegen der Erwartungen Harrys in Bd 5 eine Art Krieg und Gemetzel beginne, zäh und quälend seitenlang überhaupt nichts derartiges passiert, finde ich dramaturgisch sehr gelungen, durchaus verstörend, aber nicht störend.
Schließlich der finale Show-down. Endlich einmal andersherum!
Nicht wie bisher, Harry rettet ganz allein die Welt, sondern die anderen müssen Harry zur Hife eilen, der aufgrund von Unbedachtheit, Voreiligkeit und seines ihm von Hermine nicht ganz zu Unrecht unterstellten Helfer-und Heldensyndroms ins Verderben rennt.
Die Überraschungen in Bd 5 liegen eben weniger auf inhaltlicher als auf dramaturgischer Ebene.
J.K. Rowling ist auch diesmal eine ganze Menge eingefallen.
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