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am 17. Januar 2011
Ich habe alle Teile dieser Reihe gesehen und besitze von jedem Film jeweils die DVD und den Soundtrack. Wäre es kein Muss für einen Fan, sich jeden einzelnen Film zu holen, dann hätte ich diesen hier eventuell ausgelassen, denn er ist in meinen Augen von allen bisher erschienenen Teilen der schlechteste. Natürlich ist es sehr schwer, ein Buch, das über 1.000 Seiten fasst, in einen Film zu packen. Dennoch frage ich mich, warum man sich dann nicht wenigstens darum bemüht hat, die wichtigen Details zu berücksichtigen und die Zuschauer, die keine Buchkenntnis besitzen, nicht dermaßen grob zu vernachlässigen. Das fängt schon bei der Filmlänge an: Dieser Film, der immerhin den längsten Harry-Potter-Roman verkörpert, ist mit 138 Minuten der bisher kürzeste Film der Harry-Potter-Reihe. Und leider merkt man hier mehr als deutlich, wie kostbar ein paar Minuten sein können. Ein Zuschauer, der das Buch nicht gelesen hat, wird hier komplett fallen gelassen. Es ist nur natürlich, dass man hier und da mal eine (unter Umständen relativ wichtige) Stelle streichen muss, schließlich ist das längst zu einer Art Notwendigkeit geworden. Aber dass man sogar fahrlässig mit dem umgesetzten Stoff umgeht, ist eine andere Sache. Ein Beispiel: Der anfängliche Dementoren-Angriff auf Harry wird im Film zwar gezeigt, aber man klärt nie auf, wer dahinter steckt.

Das alleine wäre ja noch zu verkraften gewesen, wenn man wenigstens die Grundlagen der Handlung berücksichtigt hätte. Der fünfte Band lebt von der Ausführung der Details und vor allem von der Hintergrundgeschichte und der Vergangenheit vieler Charaktere. So werden die Geschichten von Sirius, Harry, James, Lily und sogar Snape im Buch mehr als nur angeschnitten. Die Szenen, die Harry im Denkarium sieht, beschäftigen ihn im Buch so sehr, dass er sogar in Umbridges Büro einbricht, um Sirius und Lupin darauf ansprechen zu können. Im Film scheint ihn die neueen Erkenntnisse dagegen nicht weiter zu interessieren.
Und so geht es leider im ganzen Film: Schlag auf Schlag. Ob eine Sache wichtig ist oder nicht, ist kaum erkennbar, da der Zuschauer keine Zeit bekommt, das Geschehen zu reflektieren. Man bekommt schnell das Gefühl, dass der ganze Film nur aus Szenen besteht, die irgendwann vielleicht mal wichtig werden könnten. Und wann hat man schon einmal mit Begeisterung ein verfilmtes Vorwort gesehen?

Selbst die düstere Atmosphäre, die seit "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" eine Art Aushängeschild der beliebten Fantasy-Reihe ist, wird im Film nicht richtig getroffen. Im Buch konnte man mit Harry fühlen und seine Einsamkeit nachvollziehen. Er wurde von allen Seiten verlacht, als verrückt abgestempelt und erniedrigt. Im Film kommt kaum etwas davon zur Geltung. Die Bedrohung, die wieder an die Macht gekommen ist, spürt man hier so gut wie gar nicht. Auch Harrys Gedanken werden kaum thematisiert. Vor allem nach dem Angriff auf Arthur Weasley wird das deutlich. Harrys Gefühle nach diesem Ereignis erstreckten sich im Buch über mehrere Kapitel. Im Film wird diese Stelle mit ein paar Worten in Richtung von Dumbledore und Sirius abgehakt.
Sirius Black ... da war doch was? Ja, das ist die Figur, die im fünten Teil der Reihe stirbt. Aber auch hier wurden wieder mehrere Fehler gemacht. Der Zuschauer kann einfach nicht um Sirius trauern, was auch daran liegt, dass die Beziehung zwischen Harry und Sirius mit flüchtigen Umarmungen und einem kleinen Ausflug über Sirius' Familie abgehandelt wird. Ich habe schon mehrere Kinobesucher erlebt, die wegen vieler Filmtode in Tränen ausgebrochen sind. Aber bei der Szene, in der Sirius von Bellatrix Lestrange umgebracht wird, haben manche Zuschauer sogar gelacht. Und schlimmer noch, Harry scheint nur kurze Zeit später wie kuriert. Ein paar traurige Blicke in Richtung Albus Dumbledore, und das war es auch schon. Und nur kurze Zeit später steigt Harry zufrieden in den Hogwarts-Express und scheint bereits alles vergessen zu haben. Der Harry im Buch wusste gar nicht mit seiner Wut und seiner Trauer umzugehen. Ich muss an dieser Stelle wohl nicht erwähnen, dass der Harry aus dem Buch Dumbledores Büro demoliert hat, auf Dumbledore selbst losgehen wollte und verzweifelte Versuche unternahm, um Sirius zurück zu holen.

Leider lässt sich die Liste mit den negativ gelösten Dingen noch weiter fortsetzen. Da wäre zum Beispiel der Riese Grawp, der im Film wie ein niedliches Haustier erscheint, der Auftrag von Hagrid und Olympe Maxime, der im Film kaum eine Erwähnung wert ist, und die Liebesgeschichte zwischen Harry und Cho, die ebenso schlecht anfängt wie sie aufhört. Hinzu kommen teilweise grottenschlechte Dialoge, bei denen man das Gefühl bekommt, dass sie zwischen Frühstück und Mittagessen geschrieben wurden.

Zum Schluss möchte ich allerdings auch die positiven Merkmale des Films erwähnen. Die Spezialeffekte sind sicherlich ein Teil davon. Zwar habe ich mir den Kampf zwischen Dumbledore und Voldemort nicht dermaßen bunt vorgestellt, doch er zeigt mehr als deutlich, in welcher Liga diese beiden großen Zauberer spielen. Und wo ich gerade schon vom Spielen spreche, möchte ich an dieser Stelle auch auf die gute schauspielerische Leistung einiger Akteure hinweisen. Zwar werden manche Charaktere mehr und mehr zu einer Nebenfigur degradiert, was besonders Rubeus Hagrid, Draco Malfoy und in diesem Film auch Ron Weasley in gewissem Maße betrifft, aber die Schauspieler, denen das Drehbuch erlaubt, ihr Können zu zeigen, machen ihre Sache gut. Besonders gefallen haben mir hierbei die Neuzugänge: Helena Bonham Carter als Bellatrix Lestrange, Evanna Lynch als Luna Lovegood, Natalia Tena als Nymphadora Tonks und nicht zuletzt Imelda Staunton als Dolores Umbride. Wer Professor Umbridge im Buch schon gerne mal eine verpassen wollte, wird dieses Gefühl hier wiederfinden. Aber leider definiert sich ein Film nicht nur über seine Spezialeffekte und über seine Schauspieler, und so ist dieser Film für mich lediglich zwei Sterne wert.
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Harry Potter (Daniel Radcliffe) plagen Alpträume. Er sieht immer noch den Tod seines Freundes vor Augen. Niemand möchte ihm glauben, dass Lord Voldemort dahintersteckt und so hat der Tagesprophet, die Zeitung für Zauberer und Hexen, eine Denunzierungskampagne gegen Potter und Dumbledore (Michael Gambon) ins Leben gerufen. Im Zauberministerium geht man davon aus, dass Dumbledore den Minister stürzen will und sich selber aufs Amt hieven möchte. Als Dudley Dursley, der Sohn seines Ziehvaters, mal wieder Stunk macht, greifen zwei Dementoren an. Obwohl es untersagt ist, in der Gegenwart von Menschen ohne Zauberkenntnisse Magie anzuwenden, wendet er gegen die üblen Kreaturen den Patronos-Zauber in Notwehr an um den Angriff effektiv abzuwehren. Es gelingt zwar, aber der Minister Cornelius Fudge (Robert Hardy) reagiert mit einen Ausschluss für Harry Potter. Bei der Anhörung kann Dumbledore für Potter sprechen. Sämtliche Anklagepunkte werden fallengelassen. Allerdings setzt das Ministerium jetzt als mittlerweile fünfte Nachfolgelehrerin für das Fach Verteidigung gegen die dunklen Künste die Erste Untersekretärin Dolores Umbridge (Imelda Staunton) ein. Diese versucht auch mit unlauteren Mitteln wie Folter Harry dazu zu bringen zu widerrufen. In ihrem Fach will sie keine Magie sehen und so sieht sich Potter gezwungen, seine Mitschüler widerrechtlich in den Patronus und andere Verteidigungen zu unterrichten. Als Umbridge diese Umtriebe zu Ohren kommen, ruft sie sich zur Inquisitorin aus…

Auch als Nichtleser des Buches (daher kann ich zu den Unterschieden keine Angaben machen), fand ich den Film mehr als spannend aufgezogen. Er weist bis in die kleinsten Nebenrollen eine Vielzahl hochkarätiger Darsteller aus. Als Neuzugang ist Model und Schauspielerin Evanna Lynch in der Rolle der Luna Lovegood (sic!) zu sehen. Sämtliche Schüler und Lehrer übernehmen ihre Rollen aus den Vorfilmen wieder. So glänzen erneut Michael Gambon (Dumbledore), Gary Oldman (Sirius Black), Robbie Coltrane (Hagrid), Alan Rickman (Snape), Ralph Fiennes (Voldemort), Emma Thompson (Trelawney), Maggie Smith (McGonagall), Jason Isaacs (Malfoy) und Robert Hardy (Fudge) in ihren bekannten Rollen. Helena Bonham Carter stößt wie Imelda Staunton zur Cast hinzu.

Auch wenn der Film ausgezeichnet ist, nimmt man dem mittlerweile volljährigen Cast die 15jährigen nicht mehr ab. So ist Radcliffe bereits 18 und Grint 19 Jahre alt. Unglaubhaft ist es gerade bei den Darstellern, die einen gewaltigen Schuss nach oben gemacht haben. Während Radcliffe noch relativ klein wirkt, sind Grint und insbesondere der 20jährige Malfoy-Darsteller Felton gewaltig gewachsen. Das Problem bei der Serien-Verfilmung mit Jugendlichen ist, dass diese recht schnell älter werden und aus dem Jugendlichenschema rauswachsen. Spätestens bei Film 7.2 dürfte den Mittzwanzigern niemand mehr deren „Fast-Volljährigkeit“ abnehmen…
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Der Höhepunkt dieses Filmes ist für mich die Figur der Luna. Ein kleines, fragiles, blondes Hippiemädchen ohne Schuhe, die aber mehr von der Welt sehen und verstehen kann als alle anderen Beteiligten. Während die meisten der Charaktere in diesem Film zwischen Gut und Böse immer wieder wählen müssen, stellt Luna überzeugend das reine Gute da. Wenn man mit ihr ist, fühlt man sich zu Hause. Eine großartige Darstellung ist einer mir bisher völlig unbekannten Schauspielerin da gelungen.

Die zweite großartige Schauspielerleistung ist natürlich Mrs. Umbridge. Wie in der Wirklichkeit: Es ist das Spießertum, dass in der Welt dem Bösen in die Hände spielt. Vor allem, weil es keine Skrupel kennt, wenn es darum geht, die eigenen Wertvorstellungen gegenüber anderen durchzusetzen. Dargestellt ist das als eine wunderbar unterhaltsame Mischung aus der schrägen, unverheirateten Tante in der Familie und der bösen Lehrerin aus der Grundschule. Es sieht so aus, als sei Maggie Thatcher im Heimatland von Harry Potter noch nicht wirklich vergessen. Herrlich, wie sie Tee und Folter mit demselben Gesichtsausdruck austeilt.

Die Geschichte, die im Buch erzählt wird, kommt hier natürlich wirklich zu kurz. Sie hat zu viele Facetten. Hier tritt vor allem die Kritik an der manipulierenden Presse und an der Angst der Politiker hervor, die die Existenz des Bösen nicht wahr haben wollen. Es erinnert etwas an die britische Politik vor dem zweiten Weltkrieg, als Chamberlain Hitler auch nicht wirklich ernst nehmen wollte. Ein paar Szenen erinnern mich auch an die Machtübernahme, die wir in Teil III von Star Wars sehen konnten. Aber insgesamt kommt doch die Beklemmung, die ich beim Lesen des Buches empfunden habe, zu kurz. Das Scheitern einer Zivilgesellschaft, die eben doch nur aus Opportunisten besteht, kann im Film kaum thematisiert werden.

Ebenfalls zu kurz kommt sicher die Beziehung von Harry und Cho. Was das Zwischenmenschliche angeht, hat der Film nur wenig zu bieten, hier hat mir der letzte - sehr lange - Film deutlich besser gefallen. Zwar muss Harry auch in diesem Film lernen, sich nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf seine Freunde zu verlassen. Harrys Alleingänge kamen mit allerdings gelegentlich etwas aufgesetzt vor. Wenn man Böse ist, könnte man sagen, dass die schauspielerischen Fähigkeiten von Ratcliffe nicht im selben Tempo wachsen wie die Entwicklung der Persönlichkeit Harrys in den Büchern. Aber vielleicht machte das gestraffte Drehbuch den Darstellern die Sache auch einfach schwerer.

Gut gefallen hat mir das Ende. Wie kann ein Krieg unter Zauberern eigentlich aussehen? Die optische Darstellung erscheint mir hier gut gelungen. Während ich im Buch die Beschreibung etwas unübersichtlich fand, machte hier die Story fast mehr Sinn. Und auch die Tricks sind gut gelungen, im finalen Showdown und auch im Rest des Films.

Zuletzt aber noch ein Lob für die dritte großartige Schauspielerleistung im Film. Snape hat diesmal wirklich wenig Raum. Aber in allen Szenen, in denen er präsent ist, spielt er wieder einmal großartig. Seine Figur ist natürlich keine Nebenfigur im Universum Potter. Er steht im Zentrum, auch wenn man ihn nicht immer sieht. Und diese Figur ist in allen Filmen, auch in diesem, großartig ausgefüllt.

Insgesamt eine würdige Fortsetzung.
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am 24. Oktober 2007
Der Film hat 3 Probleme, für die er nichts kann:
1. hat das Buch fast 1000 Seiten - das kann man nicht verfilmen, ohne etwas zu streichen
2. ist das Buch voll von Anspielungen, die erst im letzten Band aufgelöst werden, der
3. den Machern des Films noch nicht aber vielen der Zuschauer schon bekannt war.

Er hat 2 Glücksgriffe in der Besetzung, nämlich Luna und Umbridge - beide sind genial.
Apropos Umbridge: hier haben die Kürzungen dem Film gutgetan, im Buch wurden ihre Schikanen endlos ausgewalzt.

Aber es fehlt soviel: Harrys Alpträume und Visionen und die damit verbundenen Ängste, das verkorkste Verhältnis zu Cho (abgesehen von dem vielbeworbenen Kuß erfahren wir darüber fast nichts) und vor allem der Okkulmentik-Unterricht (natürlich wußte man nicht, was hier später noch wichtig werden würde - aber die ganze Szene wirkt so, als wäre sie von der Autorin hineinreklamiert worden).

Die Szene im Magieministerium ist spannend - aber halt ganz anders als im Buch, die Prophezeihung kommt nur am Rande vor.

Überhaupt kann ich mir nicht vorstellen, daß man sich auskennt, wenn man das Buch nicht gelesen hat.
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am 9. April 2008
Dieser Film war (nach eragon) der zweite, bei dem ich mehrmals mitten im Fim auf die Uhr geschaut habe, um rauszufinden, wie lange ich das noch ertragen muss. Der Anfang hat mir noch recht gut gefallen, aber sobald die Skelettdementoren das Fliegen angefangen haben, spätestens ab der ersten Szene in Grimmauld Place, ging es rapide bergab. Die einzigen Highlights waren die Stellen, in denen Fudge oder ganz allgemein das Ministerium auftauchte, und die Special Effects, die wirklich ziemlich gut waren. Aber ein Film lebt nicht nur von Special Effects, und dieser Film schon gar nicht.
Alle Charaktere außer Harry werden an den Rand gedrängt, und Harry selbst wird zum langweiligen Standardhelden, fehlerlos und perfekt, degradiert. Wie bei einer Verfilmung von einem 1000-Seiten-Wälzer zu erwarten, wurden die Stellen, die das Buch zu meinem Lieblingsband gemacht haben - die vielen kleinen Details, lustigen Szenen und Hintergrundinformationen - komplett fallengelassen. Wäre das das einzige Problem, würde ich diese Rezension aber nicht schreiben. Der Film macht keinen Sinn, wenn man das Buch nicht gelesen hat; Informationen, die in späteren Büchern wichtig werden, wurden den zuschauern vorenthalten; von zwischenmenschlichen beziehungen war nichts zu sehen; alles, was den Charme der früheren Filme ausmachte (von den Büchern gar nicht zu reden) wurde zugunsten der düsteren Atmosphäre weggelassen (hogwarts ist einfach nur ein graues Schloss, ohne irgendwelche offensichtlichen hinweise auf magie abgesehen von ein paar laufenden gemälden und geistern, die hin und wieder auftauchen, harry und seine freunde haben kein alltagsleben mehr, von irgendwelchen emotionen, die der buch-harry fühlt, ist im film nichts mehr zu sehen). nicht zuletzt wurden einige wirklich sehr grobe schnitzer in der handlung gemacht, die ja noch verzeihlich wären, wenn sie denn dem film helfen würden, irgendwie spannung aufzubauen oder die geschichte voranzutreiben, aber dem ist nicht so. dass cho die DA verrät, gibt harry bloß einen plausiblen grund, sie zu verlassen, denn unser grooßer held ist natürlich viel zu toll, um sich einfach zu "entlieben". hoffentlich wird ginny im nächsten film nicht auch so kurz abgehandelt. allerdings ist es mir sowieso ein rätsel, wie yates eine liebesbeziheung zwischen harry und einem charakter, der geradezu sträflich vernachlässigt wurde, aufbauen will.
die gefühlte hälfte des films findet in der mysteriumsabteilung statt, wo eine menge lichtblitze und laserschwertähnliche waffen auftauchen, sirius irgendwann unspektakulär stirbt, und schließlich voldemort auftaucht (na, wer hätte das gedacht...), um von harry besitz zu ergreifen. der tapfere held harry krümmt sich auf dem boden, wir sehen schlimme bilder in seinem kopf, voldemort spricht durch ihn zu dumbledore - an diesm moment hatte mich der film so weit, dass er mir schon fast wieder gefiel. dann kam der brechreizerregende teil des endes. harry, ganz der kluge, gute, fantastische held, sagt voldemort, dass er viel toller ist als er, weil er schließlich lieben kann, und steigt dann nach ein paar nebensächlichen anschlussszenen lächelnd in den hogwartsexpress, zeigt in seinem engen t.shirt seine muskeln und sagt "wir haben etwas, das voldemort nicht hat, denn wir können lieben" oder etwas in dem tenor. muss ich noch extra erwähnen, dass es ursprünglich mal so war, dass harry am boden zerstört ist wegen sirius tod, sich die schuld an ebendiesem gibt, dumbledores büro zerlegt, als der ihm klarmachen will, dass die fähigkeit zu lieben wirklich einen vorteil über voldemort bietet, und mit sicherheit weder lächelnd in den hogwartsexpres ssteigt (hallo? es geht zu den dursleys, und sirius ist tot?) noch ein muskelgeschwelltes t-shirt trägt?
ach, lassen wir es. der film ist die aufregung nicht wert, und diese 434. rezension wird wahrscheinlich sowieso kaum einer lesen.

Fazit: Der Film ist seine 7€ nicht wert. Spart das Geld, investiert es stattdessen in schönen Badeschaum, teure Schweizer Schokolade oder einen heißen Cappucino und lest das Buch noch mal.
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am 16. April 2008
Eigentlich ist zu dieser Verfilmung schon alles gesagt, aber als ich mir gestern noch einmal die DVD angesehen habe...

Die definitiv schlechteste HP Verfilmung bisher. Leider. Und das auch noch von meinem Lieblingsband!

Wirklich wichtige Sachen wurden wenig bis gar nicht abgehandelt, für jeden der das Buch gelesen hat ärgerlich und für die anderen wurde der Film absolut unverständlich.

Hat eigentlich irgendjemand mitbekommen, wie schwer verletzt Mr. Weasley wirklich war? Das ging total unter - ebenso wie Harrys Okklumentik Unterricht bei Snape - zack, zack, nächste Szene. Dafür durften wir einer gefühlten halben Stunde bei der Fütterung und Betrachtung der Thestrale zusehen...(gähn).
Die Liebesgeschichte zu Cho war auch nichts halbes und nichts ganzes (man musste schon sehr genau hinschauen um mitzubekommen, das anscheinend Cho die DA unter Einfluss von Veritaserum verraten hat)
Wie langweilig wirklich. Warum nicht wenigstens Hermines Pickel, wie im Buch?
Die ganzen Kleinigkeiten, die die anderen Filme so ausgezeichnet haben - komplett weggelassen!
Und dann die Logikfehler Kinder, Kinder!
Harry ist doch schon im Sommer am Grimmauldplace und fragt Sirius in den Weihnachtsferien wessen Haus das ist? *räusper*
Wie problemlos man als Horde Kinder nachts in die Mysteriumsabteilung reinkommt...die ja eigentlich auch noch einiges mehr zu bieten hatte, als den langen Monolog von Lucius Malfoy...
Und dann der Tod von Sirius: ist diese Szene irgendjemandem nahegegangen?
(Stille, Harry - von Remus festgehalten - die Schreie hört man nicht...hab ich eins zu eins schon besser in Herr der Ringe gesehen: Boromir, Frodo in den Minen von Moria, nach dem Sturz Gandalfs: absolutes Gänsehautfeeling)
So könnte ich noch ewig weitermachen, nur leider nützt es nichts.

Gut, der fünfte Band ist stimmungsmäßig sehr düster, aber deswegen muss man den Film nicht auch in der totalen Finsternis drehen. Im Haus der Blacks war fast gar nichts zu sehen: Mensch Harry, mach endlich mal das Licht an!

Wie JKR diesen Film absegnen konnte ist mir schleierhaft. Naja, sie hatte das Buch ja gelesen...im Gegensatz zum Drehbuchautor...
Gut, das wir in HP 6 wieder mit Steve Kloves rechnen können.

Die zwei Sterne gibt`s von mir für die grandiose Besetzung (Imelda Staunton, Evanna Lynch und allen voran natürlich Gary Oldman).
Ansonsten lese ich doch noch mal das Buch!
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Juni 2010
"Der Orden des Phönix" ist seines Umfanges wegen nicht nur der größte Roman, sondern wegen seiner relativ ausufernden Geschichte auch das schwächste Werk im Potter-Universum. Trotzdem dürfen Fans und Nichtfans eine angemessene Verfilmung erwarten. Mit dem richtigen Mann auf dem Regiestuhl und reichlich Ambitionen hätte auch dieser fünfte Film eine adäquate Adaption der Buchvorlage werden können. Doch scheinbar hat man alle Regeln, an die man sich bis Teil 4 gehalten hat, über Bord geworfen, denn hier stimmt fast gar nichts mehr. Ein unerfahrener Regisseur wie David Yates, der abgesehen von TV-Produktionen nie über den Tellerrand Richtung Hollywood geschaut hat, ein miserables Drehbuch, dass nur eine sinnentstellte Rumpffassung der eigentlichen Buch-Handlung enthält und eine Netto-Filmlänge von gerade einmal 2 Stunden... Da fasst sich der Buchkenner ungläubig an den Kopf. Sowas kann nicht gut gehen. Und leider sieht das Ergebnis auch entsprechend aus.

Sicherlich rechnete niemand damit, dass die über 1000 Seiten starke Story komplett übernommen werden würde, im Gegenteil: Kürzungen waren unvermeidlich, schließlich soll und muss die Handlung etwas entschlackt werden, um dem Film eine "kompaktere" Größe zu verleihen. Doch hier ging man eindeutig zu weit, denn während die ersten Filme ( mit Ausnahme von Teil 3) stets eine üppige Laufzeit von über 2 1/2 Stunden spendiert bekamen und davon auch gut leben konnten, wurde dieser Film mit einer regelrechten "Diät" gestraft.
Man muss sich das mal vorstellen: Aus dem dicksten Band wurde ein arg komprimierter Kinofilm gemacht. Prädikat: absolut unverhältnismäßig !

Doch nicht die Länge allein ist es, was die (Fan-)Gemüter erhitzt. Der Handlung wurde um viele wichtige Passagen und Figurenumschreibungen gebracht; so erfährt man z.B. von der jungen Zauberin Loona Lovegood viel zu wenig, die Figur des Kreachers erscheint einmal und danach nie wieder, und von Snapes Jugendzeit, die unmittelbar mit essentiellen Details zu Harrys Eltern in Zusammenhang steht, bekommt der Zuschauer nur einen leichten Anriss mit.
Außerdem scheint der Regisseur kein Gespür für symbolträchtige oder bedeutungsschwangere Bilder zu haben, die gerade sein Kollege Alfonso Cuaron bei "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" beinahe im Minutentakt so wundervoll demonstrieren konnte. Überhaupt fehlt es dem Film an wirklich gefühlvollen Momenten. Der Tod von Harrys Patenonkel Sirius Black wird zu schnell und viel zu emotionslos abgehandelt, und Harrys Gefühlsausbrüche werden den ganzen Film durchweg auf Sparflamme gehalten. Vor allem das Ende leidet darunter, es kommt nicht für ne Sekunde eine Szene von Harrys Trauer vor.
Wer diese Story verfasst hat, dem gehört das so genannte Drehbuch gehörig an den Kopf geschmissen.

Bezüglich der Technik gibt es formal nichts auszusetzen. Effekte, Kamera-Aufnahmen und Schnitt entsprechen den Vorwerken, zumindest in dieser Hinsicht reiht sich das fünfte Hogwarts-Abenteuer nahtlos an. Hier und da gibt es ein paar optische Höhepunkte, die wenigstens etwas vom typischen "Potter-Zauber" retten.

Dass der Film gerade noch den Sprung in die Mittelmäßigkeit schafft, verdankt er hauptsächlich seinem Cast. Die Stamm-Darsteller spielen wie gewohnt auf solidem bis gutem Niveau, ein wirklicher Trumpf ist Imelda Staunton in der Rolle der Dolores Umbridge, die der gleichnamigen "Kröte" ein herrlich fieses und unsympathisches Wesen verleiht, das der Romanvorlage in Nichts nachsteht.

Tja, mit einem "Regie-Veteranen", mehr Laufzeit und sinnvolleren statt zu sehr mit Kompromissen verbundenen Kürzungen hätte das Resultat bestimmt Besseres hergegeben.
Aber in DER Form... Sorry, Hr. Yates, leider durchgefallen.
Man sollte meinen, dass der Mann aus diesem Fehlstart gelernt hätte und daran "gewachsen" wäre. Doch auch sein darauffolgendes Projekt um den "Halbblut-Prinzen" zeugt von sichtlicher Überforderung. Die traurige Fortsetzung also folgt... :-(
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am 13. Juli 2011
Natürlich, über den Film kann mich sich streiten.
Somit möchte ich mich nun ausschließlich auf die Ultimate Edition beziehen und ich muss gestehen: Ich bin einfach nur restlos begeistert!
Als großer Harry Potter Fan komme auch ich mit dieser Edition voll auf meine Kosten. Vor allem die Specials sind auch nach mehrmaligem Ansehen sehr interessant und es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie so eine grandiose Filmreihe wie Harry Potter auf die Leinwand gebracht wird!
Besonders begeistert bin ich vor allem von der Stabilität der Verpackung. Als Person, die sehr viele Staffeln und anderweitige DVD- Boxen besitzt ärgere ich mich oft genug über die schäbigen Dvd-Schuber die in eine mehr oder weniger stabile Pappschachtel geschoben werden. Anders jedoch die Ultimate Editions!
Das Material ist sehr fest und wirklich toll verarbeitet, und auch im Regal sieht es einfach toll aus.

Ich weiß dass sich viele Fans darüber aufregen, da auch auf den letzten beiden Versionen nicht die ungekürzte Fassung drauf ist. Das ist wirklich sehr schade, dennoch muss ich dazu sagen, dass dies die erste Ultimate Edition war, welche ich mir bestellt habe, und da ich nun schon so begeistert von den Specials bin hat es sich wirklich gelohnt. Somit sind (für mich) die ungekürzten Fassungen auf den ersten beiden Ultimate Editions noch zusätzlicher Luxus, auf den ich mich auch freuen kann. (Was nichtsdestotrotz natürlich keinesfalls die Unzuverlässigkeit von WB. rechtfertigt!!)

Alles in allem 5 Sterne, ich werde mir auch die nächsten Ultmiate Editions zulegen! =)
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TOP 1000 REZENSENTam 24. November 2007
Klar, es ist schon ein Kraftakt, ein derart komplexes, überladenes und detailveliebtes Werk wie "Harry Potter und der Orden des Phönix" in einen Film hineinzustemmen, den der Zuschauer überstehen sollte, ohne sich dabei wund zu sitzen. Verfilmen kann man das schlicht und ergreifend nur, indem man viel, viel weglässt. Allerdings habe ich mich gestern beim Anschauen immer wieder gefragt, wie man denn um Himmels Willen "Die Heiligtümer des Todes" verfilmen will, wenn man bereits bei der Verfilmung des "Phönix", in dem soviele Spuren für die Folgegeschichte gelegt wurden, Figuren wie Kreacher vernachlässigt, Bane, den Zentauren,den schrägen Tagdieb Mundungus Fletcher sowie den "Klitterer " und seinen Herausgeber ganz weggelassen hat, Tonks ganze zehn Sekunden einräumt und die faschistoide Dolores Umbridge als eher verhuschte Urschel darstellt. Aber das wird klappen, denn entweder haben die Zuschauer ja ohnehin die Bücher gelesen und denken sich den fehlenden Rest eben dazu oder man bereitet die verbleibenden Bände filmisch so leichtverdaulich und gedankenlos auf wie eben den Phönix: MTV- taugliches Spektakel, ideale Steilvorlage für das Computerspiel viel Kawumm und kein erkennbarer roten Faden. Ganz offensichtlich ist die Filmreihe eher für Zuschauer gemacht, die zwei Stunden abschalten und nur "Boah, ey", rufen wollen , sonst würde man doch die riesigen Löcher in der Dramaturgie bemerken! Wer die Bücher nicht gelesen hat, müsste sich eigentlich hilflos fragen, weshalb der Film den "Orden des Phönix" im Titel hat, der kommt nämlich auch nur als Randnotiz vor. Und da alles wieder rasend schnell zu Ende gebracht werden muss, wird einem doch als Kinobesucher ohne Leserbackground nicht einmal annähernd klar, warum Voldemort die Prophezeiung will und welch hochexplosiven Inhalt sie hat. Es wird auch darauf verzichtet, zu erläutern, weshalb Dumbledore so abweisend und seltsam zu Harry ist. Oder woher die Dementoren zu Beginn kamen. Welche Qualen James Potter und seine Clique Severus Snape zugefügt haben. Oder was mit Dumbledore geschieht, nachdem Umbridge die Schule übernommen hat.
Und wo Dumbledore beim großen Finale plötzlich herkommt, ist ebenso völlig unverständlich hingeschludert wie der Umstand, wie denn plötzlich Sirius und Lupin ins Ministerium gelangen. Macht aber scheinbar nichts, Logik verliert gegen Action. Und Action gibt es gerade beim Finale reichlich......
Die düstere und beklemmende Stimmung des Buches, der gemobbte und einsame Harry, seine endlosen Nachsitzstunden bei der folternden Umbridge,all die Repressalien, vor deren Hintergrund Dumbledores Armee überhaupt eine Daseinsberechtigung hat, das alles fehlt völlig. Damit macht der Film einfach den Eindruck, als habe man vor der Buchvorlage kapituliert und sich gesagt, schauen wir mal, wie wir das Beste draus machen, Harry Potter MUSS ja weiter verfilmt werden und die Leute gucken es sowieso, also - stümmeln wir irgendwas zusammen und hauen das Maximum an Special effects rein, muss ja keinen Sinn machen und wer eben nur zwei Stunden in die Geschichte investieren will, bekommt eben auch nur die Sparversion.
Ich persönlich rate dringend dazu, mehr Zeit zu inverstieren und sich wenigstens das Hörbuch zu gönnen.......
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am 31. Oktober 2011
Mehr braucht an eigentlich nicht sagen..
Ich frage mich wie man bei diesem grottenschlechten Film eigentlich den Überblick behalten soll wenn man das Buch nicht gelesen hat?!

Die Geschichte die hinter Harry Potter steckt wird hier völlig missbraucht.
Hier einige Beispiele:
-Zaubersprüch haben im Film irgenwie alle die gleiche Wirkung
-Die Geschichte wird total abgeändert
-Dass der Film kürzer sein muss als da Buch ist klar, aber muss man den wierklich
geschätzte 95% der ganzen Geschichte weglassen?!
-Die Dialoge sind sehr oberflächlich und klingen zudem auch noch so dermaßen gekünstelt, dass es fast schon lustig wird.
-Der Film ist eine eizige Anreihung von zwar ganz gut gelungenen aber sowas von UNNÖTIGEN Effekten, das der Film,
anders als das Buch, unglaublich wierklich unglaublich oberflächlich und ohne jeden Sinn hingestellt wird.

Das waren nur ein paar der haarstäubenden Macken des Films!
Lest die Bücher!!!
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