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Book five in JK Rowling's Harry Potter series follows the darkest year yet for our young wizard, who finds himself knocked down a peg or three after the events of last year. Over the summer, gossip (usually traced back to the magic world's newspaper, the Daily Prophet) has turned Harry's tragic and heroic encounter with Voldemort at the Triwizard Tournament into an excuse to ridicule and discount the teenager. Even Professor Dumbledore, headmaster of the school, has come under scrutiny from the Ministry of Magic, which refuses to officially acknowledge the terrifying truth: that Voldemort is back. Enter a particularly loathsome new character: the toad-like and simpering ("hem, hem") Dolores Umbridge, senior undersecretary to the minister of Magic, who takes over the vacant position of defence against dark arts teacher--and in no time manages to become the high inquisitor of Hogwarts. Life isn't getting any easier for Harry Potter. With an overwhelming course load as the fifth years prepare for their examinations, devastating changes in the Gryffindor Quidditch team line-up, vivid dreams about long hallways and closed doors, and increasing pain in his lightning-shaped scar, Harry's resilience is sorely tested.
Harry Potter and the Order of the Phoenix, more than any of the four previous novels in the series, is a coming-of-age story. Harry faces the thorny transition into adulthood, when adult heroes are revealed to be fallible, and matters that seemed black and white suddenly come out in shades of gray. Gone is the wide-eyed innocent, the whiz kid of Harry Potter and the Philosopher's Stone. Here we have an adolescent who's sometimes sullen, often confused (especially about girls), and always self-questioning. Confronting death again, as well as a startling prophecy, Harry ends his year at Hogwarts exhausted and pensive. Readers, on the other hand, will be energised as they enter yet again the long waiting period for the next title in the marvellous magical series. --Emilie Coulter -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Bereits der erste Abschnitt kündigt schicksalsschweren Ereignisse an und zeigt, daß sich Harry vom kleinen Jungen zum pubertierenden Teenager gewandelt hat. Während er in den ersten Bänden kindlich und eher verschmitzt agierte lernen wir diesmal einen ohnmächtigen Zorn kennen der rational nicht immer zu begründen ist. Unbändige Wut macht sich in ihm breit wenn er von Erwachsenen nicht als vollwertiger Partner gesehen wird. Im Drang aufzubegehren und sich gegen diese Ungerechtigkeit aufzulehnen ignoriert er deren Ratschläge und versucht seinen eigenen Weg zu gehen.
Die erwachende Sexualität wird ebenfalls thematisiert, wenn auch sehr dezent und politisch äußerst korrekt. Harry bekommt einen ersten Kuß, kann sich allerdings nicht wirklich in die weibliche Gedankenwelt einfühlen und erlebt daher auch herbe Enttäuschungen. Auch Hermine hat einen Freund, was allerdings nur sehr kurz und wage angedeutet wird
Der wichtigste Schritt um das Erwachsen-werden der Hauptfiguren begreiflich zu machen ist in meinen Augen die Entzauberung der Erwachsenen. Harry erfährt durch eine Rückblende einige negative Seiten seines Vaters und Sirius Blacks und erkennt daß Professor Snape auch menschliche Züge hat und verwundbar ist. Am interessantesten ist jedoch die Figur des Professor Dumbledore. So einen Lehrer (oder auch Vater) wünscht sich jedes Kind. Anstatt Harry, dessen unüberlegtes Handeln grausame Konsequenzen hat, Vorwürfe zu machen daß dieser seine Anweisungen nicht befolgt hat, gestehen er eigene Fehler ein. Er behandelt Harry als ebenbürtigen Gesprächspartner und weiht in Geheimnisse ein, die Weichenstellungen für die kommenen Bücher sind.
Ein großartiges Werk und eine würdige Fortsetzung der Erfolgsreihe. Man sollte die vorhergehenden Bände gelesen haben, da die Geschichte aufbauend erzählt wird und öfter auf vergangenes Bezug genommen wird.
der Schreibstil als auch die Charaktere reifen zusammen mit den (wohl vornehmlich jungen) Lesern, womit auch der älteren Generation entgegen gekommen wird.
Desweiteren gefiel mir die Länge des Buches, da man länger als bisher in den Genuß der Welt um Harry Potter und Hogwarts kam.
Rowling präsentiert auch im 5. Band ihr Talent, viele kleine Rätsel und Ereignisse einzubauen, welche im Laufe der Geschichte wunderbar ineinander greifen und immer neue Spannungsbögen schaffen.
Manche regten sich über Harry's Selbstzweifel auf. Ich denke als pubertierender Jugendlicher darf das gerne mit in die Charakterentwicklung aufgenommen werden, es trägt zur Glaubwürdigkeit bei.
Ich für meinen Teil bin ein sehr zufriedener Leser der nun vor dem Problem steht, ähnlich ansprechende Literatur zur Überbrückung der Zeit bis Band 6 zu finden. Das Buch wird von mir wärmstens empfohlen!
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