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Harry Potter und der Halbblutprinz (Steelbook) [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson
  • Regisseur(e): David Yates
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 8. April 2011
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (526 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0032T3KU8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.506 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Harry Potter und der Halbblutprinz

Als Lord Voldemorts Faust sich immer enger um die Welt der Muggels und der Zauberer schließt, ist auch Hogwarts nicht mehr so sicher wie früher. Harry vermutet die Gefahr in der Burg selbst, doch Dumbledore konzentriert sich eher darauf, Harry auf die Entscheidungsschlacht vorzubereiten, die nun bald bevorsteht. Gemeinsam suchen sie nach einer Strategie, mit der sich Voldemorts Verteidigungslinien durchbrechen ließen. Zu diesem Zweck engagiert Dumbledore seinen alten Freund und Kollegen Horace Slughorn, der offenbar über entscheidene Informationen verfügt.


Trotz der drohenden letzten Auseinandersetzung knospen in Harry, Ron, Hermine und ihren Mitschülern romantische Gefühle. Während alle Welt verliebt ist, bahnt sich eine Tragödie an, die Hogwarts unwiderruflich verändern könnte.

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Harry Potter und der Halbblutprinz ist die nunmehr sechste Potter Verfilmung. Eine düster-gigantische Materialschlacht mit romantischen Untertönen. Auch Harry Potter wird schliesslich älter.

Seit 1997 hält Joanne K. Rowlings Harry Potter die Welt in Atem, vor allen Dingen die Welt von lesehungrigen Jugendlichen. Als die erste Potter Verfilmung 2001 in die Kinos kam wunderte sich noch so mancher Erwachsene über die scheinbar grenzenlose millionenfache Begeisterung der halbwüchsigen Fans. Doch schon wenig später sah man in der U-Bahn oder im Café erstaunlich viele Eltern und Grosseltern, tief versunken und wohlig entzückt, in der Hand ein Potter-Buch, im Gesicht ein versonnenes Lächeln. Mittlerweile ist Harry Potter beinahe selbst erwachsen geworden und von der naiven Unschuld der ersten Bücher weit entfernt. Harry Potter und der Halbblutprinz ist wie die Romanvorlage der bislang dunkelste Teil der Reihe.

Voldemorts Einfluss wird immer grösser. Selbst in Hogwart fühlt man sich nicht mehr sicher. Dumbledore (Michael Gambon) bereitet Harry Potter (Daniel Radcliffe) auf die Entscheidungsschlacht vor. Teil seiner Strategie ist es den ahnungslosen Lebenskünstler Professor Horace Slughorn (Jim Broadbent) in seine Pläne einzubeziehen und sich durch dessen Wissen den entscheidenden Vorteil im Kampf gegen Voldemort zu verschaffen. Während die Kreaturen des furchtbaren Schwarzmagiers durch London wüten und die Apokalypse einläuten, vollzieht sich hinter den Mauern Hogwarts jedoch noch etwas anderes. Im Angesicht der Zerstörung erblüht die romantische Liebe.

Regisseur David Yates war bereits für den fünften Teil der Saga verantwortlich (Harry Potter und der Orden des Phönix) und entfacht im sechsten Teil ein CGI-Spektakel. Erstaunlicherweise konzentriert man sich diesmal weniger auf die Actionanteile der Geschichte sondern legt den Akzent auf die Atmosphäre, und damit auf die Stärke der Romane. Harry Potter und der Halbblutprinz ist vielleicht sogar der atmosphärisch überzeugendste Potter Film, er ist jedoch ganz sicher der düsterste. Mit der Transformation des kleinen Harry in den Auserwählten verändert sich auch das Umfeld des Waisenknaben. Der Einsatz wird höher, sowohl auf dem Schlachtfeld des Lebens als auch auf dem der Herzen. Die Pubertät und ihre Verirrungen halten Einzug in Hogwart, die Hormone spielen verrückt und selbst Ron (Rupert Grint) wird durchgeschüttelt. Im Mittelpunkt jedoch steht zweifellos der Kampf gegen das Böse. Hartgesottene Potter Fans wissen bereits wie das Finale im siebten Band laufen wird. Alle anderen dürfen sich zunächst über spannende zweieinhalb Stunden freuen bevor es dann 2010/2011 auf die Zielgerade geht. --Thomas Reuthebuch


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amadis am 18. August 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Story (4)
Auch im Halbblutprinz wird die Kunst, der Weglassung gekonnt zelebriert, diesmal aber wieder etwas sinniger als auch schon. Wie genial die Buchvorlage ist, merkt man erst wenn man feststellt wie viel Handlung im Film weggelassen wurde und trotzdem funktioniert die Story immer noch - das kann man nicht mit jedem Stoff machen...
In diesem Teil wird auch wieder etwas langsamer erzählt, was der Geschichte sehr gut tut. Die Action-Einlagen sind sehr effektvoll und technisch besser umgesetzt als beim direkten Vorgänger-Teil. Über die Teenie-Einlagen kann man geteilter Meinung sein, mich haben sie aber nicht weiter gestört.

Bild (4)
Im Grossen und Ganzen ist der Schärfewert in Ordnung. Es gibt aber ab und an leichte Unschärfen. Der Schwarzwert ist gut, der Kontrast jedoch nicht immer ganz auf der Höhe. Immer wieder gehen Details in dunklen Szenen etwas unter. Allgemein ist das Bild sehr stark mit Farbfiltern bearbeitet und wirkt stellenweise schon recht künstlich und monochrom.

Ton (5)
Beim Ton gibts nichts zu meckern. Der Film verfügt über eine hervorragende Surround-Atmosphäre und einen sehr guten Bass. Auch die Dialoge sind bestens ausbalanciert und verständlich.

Extras (2)
Interessieren mich nicht. Es gibt leider kein Wende-Cover!

Fazit: Besser als auch schon aber es gibt noch Luft nach Oben. Für HP-Fans sowieso ein Muss...
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214 von 253 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von David am 21. Juli 2010
Format: DVD
Dieser Film hatte durchaus Potential, handelt es sich bei Harry Potter und der Halbblutprinz doch um ein vielschichtiges und intelligentes Buch, aus dem man einen Klassiker machen könnte. David Yates hat hiermit hingegen - trotz unglaublichem Monsterbudget - den bislang enttäuschendsten Film der Reihe gedreht, aber kommen wir ersteinmal zu den positiven Aspekten:

Dass die Mittel vorallem bei den Effekten gut angelegt wurden, steht außer Frage. Egal ob es blitzt, etwas zerstört wird oder man die Rückblicke im Denkarium sieht, alles wirkt großartig, technisch perfekt und besser als in den vorherigen Filmen. Die Hauptdarsteller agieren souverän, wobei sich im Gegensatz zu den Vorgängern ein Abwärtstrend bemerkbar macht, während Nebencharaktere wie Maggie Smith oder Alan Rickman, der zeigt, dass er für die Rolle des Severus Snape praktisch geboren wurde, gewohnt brillieren. Auch Tom Felton alias Draco Malfoy, dem wieder mehr Spielraum gegeben wird, zeigt diesmal, was er kann, und spielt die drei Hauptdarsteller mühelos an die Wand. Jim Broadbent als Slughorne weiß ebenfalls zu überzeugen.

Das war es eigentlich schon, die negativen Aspekte fallen da deutlich stärker ins Gewicht. Das Unbegreiflichste ist, dass der Haupthandlungsstrang, nämlich die Erklärung von Horkruxen und die Rückblicke in Voldemorts Vergangenheit, sträflich vernachlässigt wird und man stattdessen viel Zeit mit dem Liebesleben der Charaktere verschwendet. Jessie Cave in der Rolle als Lavender Brown fällt dort vorallem durch konsequentes Overacting auf, während teilweise lächerliche Szenen wie die Schuhbinde-Aktion oder die Vorkommnisse im Krankenflügel dem Ganzen den Rest geben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hemeraner VINE-PRODUKTTESTER am 10. September 2014
Format: DVD
Nach der letzten Schlacht bei der Sirius Black ums Leben kam und Voldemort hat seine Verbündeten aus Askaban um sich geschert. Den dunklen Lord kümmert die Trennung von magischer und menschlicher Welt herzlich wenig und so schickt er die Vorboten der Apokalypse auch nach London, wo sie Verwüstungen anrichten, Leute verschwinden lassen und auch mordend durch die Straßen ziehen. Auch die Professoren und Schüler in Hogwarts fühlen sich nicht mehr sicher. Professor Dumbledore (Michael Gambon) sieht nur noch einen möglichen Ausweg: Horace Slughorn (Jim Broadbent). Der Professor wird als Lehrkraft für Zaubertränke eingestellt. Professor Snape (Alan Rickman) hingegen übernimmt als sechster Lehrer in sechs Jahren das Fach in Verteidigung gegen die dunklen Künste. Slughorn hat schon immer alle Schüler unter seine Fittiche genommen. Er war auch derjenige, der Voldemort ausgebildet hat, als er noch Riddle hieß. Dumbledore bittet Potter (Daniel Radcliffe) daher sich bei Slughorn lieb Kind zu machen, damit er ihn in die Geheimnisse Riddles einführt und wie die Anfänge des dunklen Lords sind. Doch indes schlagen auch die Hormone zu. Harry hat sich in Rons Schwester verliebt. Ron hingegen liebt eigentlich Hermine, zieht aber mit einer anderen los...

Die unbeschwerte Jugend ist vorbei. So mutet der Film an wie etwas, dessen schöne Zeiten noch einmal ausgekostet werden sollen bevor sie ganz verschwinden. Etwas wehmütig wird einem schon, wenn man die humoristischen Szenen sieht, wie bei den dreien das Hormonkarussell zuschlägt und die jungen Erwachsenen langsam aber sicher in die knallharte Realität versetzt werden.
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295 von 380 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von the dying poet am 6. September 2009
Format: DVD
"Ich schau dich an und sehe immer noch den elfjährigen Jungen von damals. Ich vergesse ganz, wie Erwachsen du doch mittleweile geworden bist."
So (sinngemäß) redet Dumbledor mit Harry.
Besser kann man meine Gefühle für den Film nicht zusammenfassen.
Harry Potter, ein Stück Popkultur, ein Teil meiner Jugend. Nicht nur Harry wird erwachsen, ebenso der Leser und der Film selbst.
Ich habe kurz vor dem Kinostart nochmal sämtliche Filme angeschaut und Bücher durchgelesen. Es ist interessant, wie sich meine Blickweise darauf geändert hat.

Buch 6 sehe ich trotz des sehr guten Endes, als schwächsten Teil der Geschichte, weil es nur Bindeglied ist und es hauptsächlich darum geht Informationen zu übermitteln.

Unter dieser Vorraussetzung ist der Film recht gut geworden.
Nachdem ich die letzten beiden Filme zerissen habe (insbesondere den völlig mißratenen Feuerkelch), sag ich es gleich am Anfang: Der Film hat mich überzeugt und fantastisch unterhalten, besonders wegen der gelungenen düsteren Atmosphäre. Er ist mit Abstand der dunkelste der Filme bisher.

Dennoch gibt es wieder einige Punkte, die mich gestört haben:

1) Die Reihe nimmt immer mehr Form einer TV-Serie ein. Ich beziehe mich hierbei aufs Storytelling. Die Haupthandlung wird wie in Film 4 und 5 immer mehr in den Hintergrund gerückt für Nebenschauplätze. Insbesondere der Liebesirrungen. Auch wenn das ganz nett in Szene gesetzt wurde und ich froh bin, dass es dabei ist, so finde ich es schade, dass das zu Lasten von wichtigeren Handlungssträngen fällt (siehe Punkt 2).
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