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Produktinformation
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| 1. Lumos! (Hedwig's Theme) | |||
| 2. Aunt Marge's Waltz | |||
| 3. The Knight Bus | |||
| 4. Apparition On The Train | |||
| 5. Double Trouble | |||
| 6. Buckbeak's Flight | |||
| 7. A Window To The Past | |||
| 8. The Whomping Willow And The Snowball Fight | |||
| 9. Secrets Of The Castle | |||
| 10. The Portrait Gallery | |||
| 11. Hagrid The Professor | |||
| 12. Monster Books And Boggarts! | |||
| 13. Quidditch, Third Year | |||
| 14. Lupin’s Transformation And Chasing Scabbers | |||
| 15. The Patronus Light | |||
| 16. The Werewolf Scene | |||
| 17. Saving Buckbeak | |||
| 18. Forward To Time Past | |||
| 19. The Dementors Converge | |||
| 20. Finale | |||
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"Buch mit Biss, Film mit Schmiss", lautete die griffige Titelzeile in Spiegel Online über den vom mexikanischen Regisseur Alfonso Cuarón mit brillanter Fantasie, mitreißender Magie, superber Spannung und tollen Tricks in Szene gesetzten Harry Potter und der Gefangene von Askaban. Dort kämpft der mittlerweile 15-jährige Zauberlehrling nicht nur mit dem Bösen, sondern auch den Quälgeistern seiner Pubertät. Deshalb ist die herausragende Kinoversion von Part drei der Märchen-Saga genaugenommen ein Teenager-Drama (mit durchaus tragischer Note) und geriet als solche sehr düster. Dabei spiegeln sich die Referenzen an das Horror-Genre natürlich auch im Soundtrack wider.
Zum Auftakt schlägt "Lumos! (Hedwig's Theme)" (die Eule verkörpert quasi Hogwarts Identität) als einziges den Bogen zu den vorausgegangenen Scores. Der folgende "Aunt Marge's Waltz" ist klassisch strukturiert sowie instrumentiert und besitzt etwas Komödiantisches, zumal die aufgeblasene Tante im Film aufgrund ihrer Sticheleien zu Ballongröße aufgebläht wird. Die rasante Fahrt im "The Knight Bus" wird mit jazzigen Sounds untermalt. Bei "Apparition On The Train" (im Film taucht an dieser Stelle ein Dementor auf und will Harrys Seele aus ihm saugen) wie später auch während des "Monster Books And Boggarts!" betitelten Instrumentals erweist John Williams seinen Arbeiten für Horror-Streifen wie Der weiße Hai oder Jurrasic Park Referenz. Das von einem Kinderchor gesungene, mittelalterlich wirkende "Double Trouble" indes ist das dunklere Gegenstück zu Williams Schaffen anlässlich Home Alone und hat einen von Shakespeares Macbeth inspirierten Text.
"A Window To The Past" mit seiner netten Flötenmelodie klingt wie irische Folklore, wogegen das zweiteilige "The Whomping Willow And The Snowball Fight" mit Hörnern und Percussion beginnt. "Quidditch, Third Year", das die Action einer turbulenten Spielszene begleitet, erinnert mit seinen Fanfaren an Star Wars: Attack Of The Clones. Das ätherische "The Patronus Light" interpretiert ein Chor. Die folgende "The Werewolf Scene" ist gruselig. Für "The Dementors Converge" hat Williams das Thema von "Windows To The Past" weiterentwickelt und um einen Chor samt Horn-Klänge ergänzt. "Mischief Managed!" zum Schluss greift das Nimbus-/Quidditch-Thema des ersten Harry-Potter-Filmes auf und lässt alle größeren Motive von Harry Potter 3 Revue passieren.
Der musikalische Einfallsreichtum, der dem Zuhörer hier während 68 Minuten 38 Sekunden in glasklarer, dynamischer Soundqualität auf (enhanced) CD geboten wird, ist außergewöhnlich. Kritisiert werden muss jedoch, dass es kaum Querverweise auf die Score-Vorläufer gibt. John Williams scheint die Harry-Potter-Saga nicht als ein komplexes, in sich verwobenes Gesamtwerk aufzufassen! --Thomas Hammerl
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Niemand außer John Williams kann so etwas wunderbares und innovatives aus seinem Hut zaubern, und das mit 72!
Wieder einmal schafft er es, die Welt von Harry Potter perfekt in Musik umzusetzen, und zwar derart perfekt, dass man gar nicht merkt, dass die einzelnen Stücke zu einem Film synchronisiert sind.
John Williams entführt uns auch in Ecken des Potter- Universums, die bisher unentdeckt blieben;
die Musik für die Dementoren bringt ein düsteres Element mit ein, und insgesamt lässt sich feststellen, dass die gesamte Score einen mittelalterlichen Touch hat.
Dieser lässt sich vor allem in "Change of Seasons" und "A Window To The Past" heraushören.
Thematisch lässt uns Williams sowieso nie hängen, und "Der Gefangene Von Askaban" ist keine Ausnahme. Im Gegenteil: das neue Motiv des Films, "A Window To The Past", gespielt von zauberhaften Flöten, ist das bei weitem magischste, was uns Williams bisher bot.
Das mittelalterlichste Stück ist hier "Double Trouble", das sich mit "Window To The Past" um die Rolle des Hauptmotivs streitet. Gesungen von einem Kinderchor untermalt es den Beginn des dritten Lehrjahres an Hogwarts.
Besondere Erwähnung verdient "Buckbeak's Flight", das ohne Zweifel den Höhepunkt der bisherigen Potter- Filme darstellt; ein atemberaubendes Violinenmotiv, die rollende Pauke, wirbelnde Streicher und verspielte Holzbläser, die perfekte Akzente setzen, versprühen eine Dynamik, die einem das Herz höher schlagen lässt.
Das Salz in der Suppe sind solche wunderbaren, nicht- thematischen Stücke wie "Aunt Marge's Waltz", ein echtes Highlight gleich zu Beginn, oder "The Knight Bus", das eine jazzige Richtung einschlägt.
Der einzige negative Punkt an dem Soundtrack ist das finale Stücke "Mischief Managed", das im Grunde nur eine Zusammenstellung der besten Momente der CD ist. Diesen Platz hätte man besser nutzen können.
Zusammenfassend kann man ruhigen Gewissens sagen, dass "Der Gefangene Von Askaban" nicht nur der bisher beste Harry Potter Soundtrack ist, sondern auch der meiner Meinung nach beste Soundtrack des Jahres.
Es ist mir unbegreiflich, warum man John Williams so oft bei den Oscars übergehen kann.
5 Gewinne von 43 Nominierungen, das ist ein WITZ, wenn man das Talent dieses Mannes bedenkt.
Komponist John Williams hat ein klangfrohes Potpourri von 21 mitunter sehr unterschiedlichen Nummern zu einem vielfältigen Ganzen arrangiert. Einzig der Eingangstitel "Lumos!", das Kennthema von Harrys Eule Hedwig, erinnert an die beiden anderen Potter-Soundtracks. "Aunt Marge's Waltz" wartet mit innovativen wie schrägen Walzerklängen auf. "The Knight Bus" besteht aus spritzigen Jazztönen, während "Buckbeak's Flight" sehr episch mit Trommelintro und Orchestersound angelegt ist. "Secrets Of The Castle" überzeugt durch Abwechslungsreichtum: der traurig-mystische Auftakt endet in einem pfiffigen Finale.
Persönliche Favoriten sind einerseits "Double Trouble", bei dem ein Chor junger Hexen und Zauberer - unterstützt durch Krötengequake - ein mittelalterlich anmutendes Lied zum Besten gibt. Andererseits beeindruckt "Window To The Past", das mit seinen keltischen Flötenklängen Sehnsüchte an die schottischen Highlands weckt, wo viele Szenen aus "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" auch gedreht wurden.
Während die Musik auf dieser CD außergewöhnlich kreativ zusammengestellt wurde, lassen die Features im Enhancement eher zu wünschen übrig. Bildschirmschoner und Hintergrundbilder sind lediglich Durchschnitt, die Fotogalerie beinhaltet keine Stills, die nicht hinlänglich bekannt wären. Da solche Marketing-Extras aber ohnehin nichts mit Filmmelodien zu tun haben sollten, gibt's trotzdem fünf Sterne.
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