Aus der Amazon.de Redaktion
Schon bald merkt Harry, dass er sich auf ein Spiel um Leben und Tod eingelassen hat. Zwar erhält Harry wertvolle Hilfe von seinem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste Alastor 'Mad-Eye' Moody, der einst als Auror Jagd auf Voldemort und seine Anhänger machte. Aber dafür setzt ihm Rita Kimmkorn hart zu, die Harry in ihren Artikeln für den Tagespropheten mehr als dumm dastehen lässt. Seine schmerzende Narbe lässt Harry zudem überdeutlich spüren, dass Voldemort nicht weit sein kann.
Mit Mike Newell (Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Donnie Brasco) führt erstmals ein Brite Regie bei Harry Potter. Der Regisseur verwarf die Pläne des Studios den vierten Band von J.K Rowlings Erfolgssaga, der immerhin schlappe 800 Seiten umfasst, als Zweiteiler umzusetzen. Stattdessen griff er zum Rotstift und strich einige Nebenhandlungen und Charaktere. Schon sein Vorgänger Alfonso Cuarón hatte sich bei Harry Potter und der Gefangene von Askaban nicht mehr ganz so eng an die Vorlage gehalten wie Chris Columbus bei den ersten beiden Teilen. Aber auch Harry Potter und der Feuerkelch gelingt es, den fantastischen Zauber des Buches einzufangen und die aufziehende Düsternis in zugleich unheilvolle und magische Bilder zu fassen. Der Soundtrack stammt erstmals vom Schotten Patrick Doyle Oscar-nominiert für Hamlet und Sinn und Sinnlichkeit. Herausragende Neuzugänge unter den Schauspielern sind Brendan Gleeson (Königreich der Himmel), Miranda Richardson (The Hours) und Ralph Fiennes (Der englische Patient) als Lord Voldemort. Altbekannte Gesichter wie Alan Rickman, Michael Gambon oder Gary Oldman sind auch wieder mit von der Partie aber im Mittelpunkt stehen natürlich Harry und seine Freunde!-- Birgit Schwenger
Produktbeschreibungen
Das große Abenteuer beginnt, als der Feuerkelch Harry Potters Namen freigibt und Harry damit Teilnehmer eines gefährlichen Wettbewerbs zwischen drei ruhmreichen Zauberschulen wird - des Trimagischen Turniers. Wer aber könnte Harrys Namen in den Feuerkelch geworfen haben? Jetzt muss er einen gefährlichen Drachen bezwingen, mit gespenstischen Wasserdämonen kämpfen und einem verzauberten Labyrinth entkommen, nur, um am Ende Dem-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf gegenüberzustehen ...
In der vierten Verfilmung von J. K. Rowlings Harry-Potter-Reihe ändert sich für Harry, Ron und Hermine alles, denn sie lassen ihre Kindheit endgültig hinter sich und stellen sich Herausforderungen, die größer sind als alles, was sie sich je hätten vorstellen können.
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Blickpunkt: Film
Trotz eines düsteren Openings, in dem Lord Voldemorts loyalste Helfer und mit eiskaltem Händchen auch er selbst ihren Auftritt bekommen, trotz eines unheimlichen Finales, in dem der Hauch des Todes endlich eine Gestalt bekommt, wirkt Mike Newells Sequel insgesamt weniger beängstigend als Alfonso Cuaróns atmosphärisch sehr beeindruckender Vorgänger. Erkennbar geradliniger, transparenter und damit ohne den dramatischen Sog von 'Askaban' entwickelt sich der Plot, der dafür einen Sympathiebonus im Angebot hat, wenn er vom Verlassen der Kindheit, von der Entdeckung unbekannter Gefühle, vom Kampf mit der Unsicherheit erzählt. Gut 45 Minuten macht sich 'La Boum'-Feeling breit, wenn Harry und Ron für den Weihnachtsball schüchtern Begleitung suchen, während sich Hermine, das Mädchen in ihrer Mitte, sofort Quidditch-Star Viktor angelt und sich vor ungläubigen Augen zum exotischen Geschöpf in Bonbonrosa verwandelt. Der neue Geist in Hogwarts überträgt sich sogar auf den alten, auf die Maulende Myrthe, die Harry beim Schaumbad eng auf den Leib rückt.
'Dirty Harry' ist diese Fortsetzung trotzdem nicht, sondern eine liebenswerte Beobachtung einer Zeit des Umbruchs. Auffallend Event-orientiert ist die Struktur. Es beginnt mit der Quidditch-WM, die von Voldemorts Fanbasis sabotiert wird, fortgesetzt mit dem Weihnachtball, der die gewöhnungsbedürftige Kommunikationsform Tanzen einführt, und schließlich gefolgt vom Trimagischen Turnier. Selbiges führt Zauberschulen aus der ganzen Welt zusammen, versucht in drei gefährlichen Aufgaben den Champion zu ermitteln, dem ewiger Ruhm versprochen ist. Auch die Effektezauberer beweisen sich, wenn Harry zum spektakulär realisierten Luftkampf mit einem Drachen antritt, im Schwarzen See mit Wasserdämonen ringt und schließlich ein gigantisches Labyrinth betritt, das den Zugang zu Voldemort verbirgt. Das klassische Dilemma, sich zwischen Ruhm und Freundschaft, Karriere und Mitgefühl entscheiden zu müssen, begleitet Harry und die Kids bis zum Ende, an dem der Fleisch gewordene Voldemort (Ralph Fiennes) seinen Erzfeind zum Duell fordert. Den Schmerz der Verlusterfahrung streift der Film nur, trotz der Ermordung eines Sympathieträgers. Ungeachtet der düsteren Elemente dominiert Komik verständlicherweise über Tragik. Dafür sorgen die im frühen 'Hanson'-Look antretenden coolen Brüder Rons, vor allem aber der neue Lehrer für die Verteidigung gegen die Dunklen Künste. In dieser Rolle zeigt Irlands Charakterchamäleon Brendan Gleeson, kürzlich in 'Königreich der Himmel' noch ein Teufel, dass er kein Muggel, sondern ein echter Magier ist. kob.