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1-25 von 1000 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.08.2007 22:23:32 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.08.2007 11:19:03 GMT+02:00
Rin meint:
Hi! Ich habe mich mal hingesetzt und angefangen einen achten band zu schreiben. ich habe aber keine lust alle 100 seiten, die das buch bis jetzt hat zu posten.(angeb) würde mich aber über kommentare freuen.kommentare hier rein. buch folgt weiter unten
ciao JM

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.08.2007 22:25:10 GMT+02:00
Elli meint:
teil 8 gibts schon siehe Harry potter und die schatten der vergangenheit... naja^^ wollt ich nur mal so sagen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.08.2007 22:26:59 GMT+02:00
Rin meint:
dann ist es teil 8.1 oder 7.1. ist ja auch völlig egal irgendwie

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.08.2007 23:30:50 GMT+02:00
A. Beltz meint:
Super, werde mich melden! Ich finde, es kann gar nicht genug FanFiction geben :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 00:00:20 GMT+02:00
LB meint:
um was gehts da denn so ungefähr?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 00:44:01 GMT+02:00
Billy Talent meint:
JM toll das du dir soviel arbeit gemacht hast. aber wie sollen wir dein buch kommentieren wenn wir nicht wissen um was es geht?????
und wie bruce schon gesagt hat gibt es teil 8 schon. an teil neun und an teil???(next generation) wird auch schon fleißig gebastelt.

mal ne frage wie heißt dein teil 8 überhaupt?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 09:50:42 GMT+02:00
jemima meint:
es kann ja wohl mehrere teil 8 geben oder...?

JM, wieso postest du's nicht doch einfach hierein, vielleicht halt nicht alles auf einmal sondern so nach und nach.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 11:04:39 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.08.2007 11:10:12 GMT+02:00
Rin meint:
der teil hat noch keinen namen. es handelt von albus, der nun sein erstes jahr in hogwarts erlebt. ich finde es echt komisch, hab in euren 8. teil etwas reingelesen, nachdem ich schon sehr weit war, aber es gibt glaube ich ein paar parallelen. ich poste mal die ersten paar seiten einfach hier rein.

Im Hogwarts - Express

Der Hogwarts - Express fuhr um die erste Kurve und Albus Severus konnte seinen Vater nicht mehr sehen. Langsam wurde ihm bewusst, dass er nun wirklich nach Hogwarts unterwegs war, dass er seine Eltern aber auch bis zu den Weihnachtsferien nicht sehen würde.
„Komm, wir suchen uns ein leeres Abteil.“, sagte Rosie, die neben ihm stand und noch immer aus dem Fenster starrte, um einen letzten Blick auf ihre Eltern werfen zu können.
„Ja, dann komm und guck nicht mehr aus dem Fenster. Wir lernen endlich richtig zaubern.“, stöhnte Albus. Er hatte gerade versucht seinen Koffer hoch zu heben, in die andere Hand nahm er seinen Kessel, in welchen er den Käfig mit seiner Schneeeule stehen hatte.
Die Beiden mussten mehrere Wagons durchqueren bis sie eines der letzten freien Abteile fanden. Erschöpft ließ sich Albus auf einen leeren Sitz fallen.
„Die Koffer sind einfach zu schwer, wenn wir sie nur schon leichter zaubern könnten!“
„Du könntest das bestimmt schon, so gut wie du bist. Wir müssen die Koffer noch in die Gepäckablage bekommen. Ich helfe dir.“ Rosie warf ihr strubbeliges rotes Haar nach hinten. Sie war etwas größer als Albus und hatte es daher etwas leichter die Koffer hoch zu hieven. Als Rosie den Käfig von Albus Eule anfasste, fing diese wie verrückt an zu kreischen. „Ich wusste gar nicht, dass du eine Schneeeule hast, Al. Sie ist echt schön, nicht so wie mein alter Kauz Noah.“
„Du hast Noah doch nun schon vier Jahre. Damals habe ich mir auch immer eine Eule gewünscht, doch Mum war dagegen. Sie hat immer gesagt: ‚Wenn noch eine Eule ins Haus kommt, Harry, dann zieh ich wieder zu meinen Eltern.’ Dad konnte sie aber überreden, dass ich keine Katze mitnehmen muss. Sie heißt Pablo und ist noch etwas schüchtern.“
„Was hast du gegen Katzen? Ma hatte damals eine, die war echt cool, doch sie ist gestorben. Sie war damals echt traurig ich war zwar erst drei, aber ich erinnere mich noch genau daran.“ Auch Rosie ließ sich nun auf einen Platz fallen, wieder versuchte sie ihre buschigen Haare etwas glatt zu streichen.
„Warum meintest du vorhin es wäre alles kein Problem für mich?“ Albus schaute Rosie durch seine Brille durchdringend an. Sein Vater meinte immer zu ihm, er könne dieses genauso gut, wie sein Namensvetter Albus Dumbledore.
„Den Koffer leicht zu zaubern?“, fragte Rosie lässig. Sie hatte inzwischen aufgegeben ihre Haare zu glätten und holte nun eine Packung Schokofrösche aus ihrer Jackentasche. Mit einem Wink bot sie Albus welche an, doch dieser schüttelte den Kopf. „Du bist doch echt begabt.“, fuhr sie fort, „Dad meint, das hast du von Tante Ginny geerbt auch sie war damals sehr begabt.“
„Und woher willst du wissen dass ich so begabt bin?“, wollte Albus nun wissen. Er hasste es, wenn andere ihn darauf aufmerksam machten, dass er etwas Besonderes ist. Seine Großeltern taten dieses auch ständig und nun fing auch noch seine beste Freundin Rosie damit an.
„Mum sagt, du hast schon mit drei Jahren die Milch zum überkochen gebracht, weil James dir deinen Besen weggenommen hat, den du sowieso nie benutzt hast und du sollst es geschafft haben mit Onkel Harry zusammen das Bild von Mrs. Black abzunehmen, was vorher noch niemand geschafft hat.“
Gerade wollte Albus erwidern, dass all das doch gar nicht bedeutete, da öffnete sich die Abteiltür und ein kleiner Junge stand vor ihnen. Er war noch einen halben Kopf kleiner als Albus, was nicht leicht war, denn trotz der besseren Ernährung, die er in seiner Kindheit hatte, hatte Albus trotzdem die dürre kleine Gestalt seines Vaters geerbt.
„Ist hier noch Platz?“, fragte der verweint aussehende Junge.
„Komm ruhig rein.“, meinte Rosie und rückte ein Stück zur Seite, „Bist du auch ein Erstklässler?“
Der braun haarige Junge setzte sich schüchtern auf den Platz neben Rosie und nickte. Albus schaute ihn kurz an und wollte etwas sagen, entschied sich aber dann ihn zu ignorieren, bis er aufgehört hatte zu weinen. Er verstand nicht, wieso jemand in dieser Situation weinen könnte. Bald würde er in Hogwarts sein, dort wo seine Eltern und Tanten und Onkel ihre Jugend verbracht hatten. Er hatte so viele schöne Dinge von dort gehört, dass er es kaum erwarten konnte sich selbst ein Bild zu machen.
„Meinst du wir kommen nach Gryffindor?“, wollte Albus nun wissen. Er wusste ihre Antwort schon, denn sie hatten in den letzten Wochen kaum über etwas anderes geredet, doch ihn selbst beschäftigte diese Frage noch mehr, nachdem sein Vater ihm erzählt hatte, dass der Hut ihn damals erst nach Slytherin geben wollte.
„Ich glaube schon. Denk doch mal nach. Unsere Eltern waren dort und Oma und Opa Weasley auch und die Eltern von Onkel Harry auch. Und wenn. Es ist doch total unwichtig, Hauptsache wir kommen nicht nach Slytherin du hast Dad ja gehört. Ich werde enterbt, wenn ich dort hinkomme.“
„Das hat Ron doch nicht Ernst gemeint. Ich will auf jeden Fall nach Gryffindor!“
Plötzlich fragte eine leise verheulte Stimme: „Was sind Gryffindor und Slytherin?“
„Das sind Häuser in Hogwarts. Sind deine Eltern Muggel?“, meinte Rosie.
„Was sind Muggel?“
„Menschen, die keine magischen Fähigkeiten haben. Ich bin übrigens Albus Potter und das ist Rose Weasley.“
„Ich bin Jacob Corday. Meine Eltern können nicht zaubern. Warum wollt ihr nicht nach Slytherin.“
Begeistert erzählten Rosie und Albus alles, was sie von ihren Eltern über Hogwarts gehört hatten. Als sie fertig waren war es schon Nachmittag.
„Unsere Väter sind Auroren und meine Mum arbeitet im Zaubereiministerium. Roses Mum schreibt Schulbücher für Muggelkunde und Zaubereigeschichte, auch das Buch, das wir brauchen hat sie geschrieben.“
„Meine Eltern sind -.“
Plötzlich öffnete sich die Abteiltür und vor ihnen stand ein elfjähriger Junge mit weiß blondem Haar. Hinter ihm guckten ein Lockenkopf und bulliger Typ herein.
„Wenn das nicht der kleine Potter ist. Mein Vater hat mir viel von deinem Vater erzählt. Du siehst wirklich genauso aus wie er. Die gleichen schwarzen, strubbeligen ungepflegten Haare und diese hässliche Brille. Und du musst eine Weasley sein, dass seh' ich sofort an den roten Haaren und die Frisur wie ein Wischmopp. Du musst Rose sein die Tochter von dem Schlammblut Hermine Granger und Ron Weasley dem Weichei.“
„Nimm das sofort zurück.“ Albus war aufgestanden um sich in voller Größe zu zeigen, doch enttäuscht viel ihm auf, dass er kleiner und auch schmaler als der Junge war.
„Was? Das Schlammblut? Der da.“, zischte er und zeigte auf Jacob, „Ist bestimmt auch ein Schlammblut.“
“Was ist ein Schlammblut?“, fragte Jacob, der offensichtlich nicht verstand, was gerade passierte.
„Wer bist du?“, fragte Rosie wütend, die nun auch aufgestanden war.
„Das ist völlig egal.“ Der Junge schaute wieder Albus an. „ Mein Vater hätte seinem Feind nie das Leben gerettet sage ich dir. Er hätte deinen Vater damals im Raum der Wünsche verbrennen lassen.“
Scorpius Malfoy und seine Freunde schienen nicht bemerkt zu haben, dass sich einige Leute von hinten genähert hatten. Albus sah die etwa Kinn langen schwarzen Haare seines großen Bruders und hätte vor Freude fast aufgeschrien, doch er hielt sich zurück, da sein Bruder bestimmt etwas plante. Er steckte zu Hause meist mit seinem Cousin Fred und dessen Zwillingsschwester Savannah zusammen. Sie heckten immer irgendwelche Streiche aus. Ginny sagte oft, dass sie genauso wäre, wie Onkel George und Onkel Fred, der leider vor neunzehn Jahren beim Kampf gegen Voldemort gestorben ist.
Auf einmal stieß der Lockenkopf einen spitzen Schrei aus. Er schien James und seine Freunde bemerkt zu haben. James selbst bahnte sich nun gefolgt von Fred, Savannah und Joe Jordan einen Weg in das Abteil von Albus.
„Was ist hier los?“, fragte er übertrieben laut und streng.
„Nichts.“, meinte Rosie, „Er hat Mum Schlammblut genannt, doch wir regeln das schon.“
James zog nun seinen Zauberstab aus dem Schulumhang, welchen er sofort nach der Abfahrt angezogen hatte. „Niemand nennt meine Tante Hermine ein Schlammblut.“, sagte er mit bebender Stimme. Er war offensichtlich wirklich wütend, denn sein linkes Augenlied zuckte, was es nur tat, wenn Albus oder Lily etwas wirklich Schlimmes angestellt hatten.
„Wer bist du?“, fragte Scorpius nun schüchterner als vorher. Er war kein Wunder, dass er James Potter nicht als diesen identifizieren konnte, denn James hatte die hohe hagere Figur Arthur Weasleys geerbt und war mit seinen zwölf Jahren schon einen Kopf größer als Albus und Rosie. Außerdem trug er keine Brille und hatte die blauen Augen seiner Mutter. Savannah und Fred sahen sich, obwohl sie zweieiige Zwillinge waren, sehr ähnlich. Sie hatten die gedrungenere Figur Georges geerbt und hatten beide rote Haare. Savannah hatte sie sich bis zu den Ohren in Stufen abschneiden lassen und auch Fred trug sie auf dieser Länge, hätte Savannah mit ihren zwölf Jahren nicht schon einen leichten Brustansatz gehabt, würde niemand merken, dass sie ein Mädchen ist.
„Ich bin James Potter und wenn du meine Tante noch einmal Schlammblut nennst oder du meinem Bruder und seinen Freunden zu nahe kommst, bekommst du es mit mir zu tun!“, schrie James nun aufgebracht. Scorpius zog nun auch seinen Zauberstab, doch es sah nicht halb so elegant aus, wie bei James. „Du kannst doch noch gar nicht zaubern und ich sage dir, erhebe nie deinen Zauberstab gegen einen Potter.“
„Oder einen Weasley.“, sagte Fred nun, der ebenfalls seinen Zauberstab in der Hand hielt.
Scorpius schaute sich um und sah in die verzweifelt aussehenden Gesichter von seinen Freunden. „Los Crispin und Hector schnappt sie euch!“ Er trat einen Schritt zur Seite.
„Furunkulus!“, rief James in dem Moment, als sich Scorpius zur Seite drehte und traf statt ihm Hector an der Schulter. Sofort tauchen auf seinem Gesicht dunkle hässliche Furunkel auf und er begann laut zu schreien.
„Was ist denn hier los?“ fragte eine gebieterische Stimme und kurz darauf trat Walther in das Abteil. Er schaute sich kurz Hector an und meinte dann: „Da kann ich auch nicht viel machen. Du wirst so rumlaufen müssen, bis wir in Hogwarts angekommen sind. Und nun macht das ihr wegkommt und redet nie wieder so über meine Tante.“ Scorpius, Crispin und Hector schauten noch einmal auf Walthers rote Locken und verließen dann eilig den Ort des Geschehens.
Walther wandte sich nun den anderen zu: „Ihr wisst, dass ich Vertrauensschüler bin, und dass ich dich bestrafen muss James.“
„Aber -.“, begann James. Er wirkte nun weniger cool, als noch vor wenigen Minuten, als er es mit einem eindeutig Schwächeren zu tun hatte. Vor seinem Cousin Walther, der schon im siebenten Schuljahr ist, hatte er etwas Angst.
„Ich glaube es reicht, wenn du mir bis Freitag drei Fuß darüber schreibst, warum man keine Magie gegen Wehrlose verwenden soll.“ Er drehte sich um und verließ das Abteil, doch dann drehte er sich nochmals um und sagte: „Viel Glück bei der Auswahl für die Häuser.“
Als Walther gegangen war, ließ sich James auf den freien Platz neben Albus fallen. Seine Freunde taten es ihm gleich. Joe zog eine Tüte Bohnen in jeder Geschmacksrichtung hervor und bot den anderen welche an.
„Was ist das?“, fragte Jacob schüchtern.
„Nimm schon. Das sind Bohnen in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Es gibt Pfefferminz und Schokolade, aber auch Ohrenschmalz und Kotze.“, meinte Joe und bot Jacob grinsend eine Bohne an. Dieser nahm zögernd eine aus der Verpackung und steckte sie in den Mund. Wenige Sekunden später verließ er mit blassem Gesicht das Abteil.
„Joe, du bist richtig gemein. Er hat dir doch gar nicht getan. Er ist ein Muggeljunge und er hat gerade aufgehört zu weinen!“, rief Rosie tadelnd.
„Ach, der beruhigt sich schon wieder.“, meinte James gelassen. Savannah und Fred schauten sich viel sagend an und begannen zu lachen.
„Ihr könnt manchmal richtig gemein sein!“ Rosie schrie inzwischen und durch das Abteilfenster schauten einige Schüler hinein. Albus lehnte sich zurück. Er wollte mit den Streitigkeiten zwischen Rosie und den anderen nichts zu tun haben. Es war wirklich witzig gewesen, als Jacob bleich hinauslief. Rosie stand nun auch auf und verließ das Abteil um nach Jacob zu suchen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 11:28:46 GMT+02:00
Maria meint:
Auch gut. Die Personen sind gut beschrieben!
Die Berufe der Eltern sind anders als von Rowling geplant, macht abe nix. Allerdings würde ich Ginny ihre braunen Augen lassen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 11:31:19 GMT+02:00
Rin meint:
oh, hab ich ihr andere geben? das tut mir natürlich leid.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 11:40:06 GMT+02:00
TG meint:
@ JM
Da machst du ja "The next Generation" Konkurrenz ;))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 11:43:09 GMT+02:00
Rin meint:
Nun wo Rosie auch weg war, hatten alle etwas mehr Platz und rückten etwas auseinander.
„Albus.“, sagte James mit einer Stimme, die nichts Gutes heißen ließ, „Weißt du was das für ein Junge war?“
„Nein, er wollte es mir nicht sagen, er meinte nur, dass sein Vater Dad nie das Leben gerettet hätte, so wie Dad es für ihn getan hat.“ Albus schaute James in die blauen Augen, dieser schaute zurück und Albus sah, wie seine Augen funkelten.
„Das war Scorpius Malfoy der Sohn von Draco Malfoy. Dad hat sehr viel von ihm erzählt, wie sie sich die ganzen Jahre in Hogwarts gestritten haben, doch auch davon, wie Dad Mr. Malfoys Leben gerettet hat und wie Dad ihm nach dem Kampf gegen Voldemort seinen Zauberstab wiedergegeben hat.“ Während James all dies erzählte, ballte er seine Fäuste.
„Reg dich ab, James.“, meinte Joe lässig, „Lee hat auch sehr viel von ihm erzählt.“
„Warum nennst du deinen Dad eigentlich Lee?“, wollte Savannah wissen, die krampfhaft versuchte das Thema zu wechseln. Die Blicke von Albus und ihr trafen sich kurz, als Albus Joe genauer mustern wollte. Er hatte die dunkle Haut und die schwarzen krausen Haare seines Vaters Lee Jordan geerbt und bewegte sich genau wie dieser. Auch die Stimme und die Ausdrucksweise glichen der des Vaters.
„Er findet es cooler; und ich auch. Lee meint es gibt niemanden beim Zaubereiradio, der Dad genannt wird.“ Er sprach über seinen Vater, als würde er über seinen besten Freund sprechen.
Savannah fragte weiter, denn sie schien, wie Albus, bemerkt zu haben, dass sich die Gesichtszüge von James langsam entspannten. „Und was ist mit deiner Mum? Von ihr erzählst du nie.“
Joe verzog sein Gesicht zu einer Grimasse und meinte dann in einem coolen Tonfall: „Ich habe keine Mutter. Lee und ich meinen wir brauchen keine Frau. Die sind sowieso überflüssig.“ Als er Savannahs Gesicht sah fügte er schnell hinzu: „Du bist keine Frau, Sav. Du bist einfach nur Sav und eine der nettesten Personen in diesem Zug.“ Er lächelte sie an und sie schaute mit strahlenden Augen zurück.
„Könnt ihr nicht mal aufhören aus dem Nähkästchen zu plaudern? Ich finde es gibt weitaus wichtigere Probleme, als Joes Familienverhältnisse.“ James war aufgesprungen und sah aus, als würde er im nächsten Moment sowohl Savannah, als auch Joe den Kopf abreißen.
„Was ist denn los, James?“, mischte sich Albus nun wieder ein.
„ICH MÖCHTE, DASS DU DICH VON DIESEM MALFOY FERNHÄLST! ER IST GEFÄHRLICH.“
„Da hast dich doch noch nie für das interessiert, was ich tue.“, meinte Albus gelassen. Er war die Launen seines großen Bruders gewöhnt. Er wechselte schnell einen viel sagenden Blick mit Fred, der ein grinsen unterdrückte, dann fügte er hinzu: „Ich halte mich von ihm fern, wenn du es willst, aber lass mich auf mich selbst aufpassen. Ich komm schon zurecht.“
Gerade als James etwas antworten wollte, holte Fred eine kleine Verpackung aus seiner Tasche und rief laut: „Habe ich euch schon die neuste Erfindung von Dad gezeigt?“
James zuckte mit den Schultern und sank auf seinen Platz zurück.
„Nun zeige es ihnen schon!“, meinte Savannah tadelnd und stieß Fred liebevoll in die Rippen. George Weasley hatte seinen Scherzartikelladen in der Winkelgasse vergrößern können und hatte die letzten Jahre damit verbracht immer neue Zaubereischerze zu erfinden. Nach dem Tod seines Zwillingsbruders hatte sein Bruder Percy ihm im Laden geholfen, da er sich aus dem Zaubereiministerium zurückgezogen hatte. Vor drei Jahren hatte George in Hogsmeade einen zweiten Laden eröffnet.
Fred öffnete die Verpackung und zog eine kleine Tablette heraus. „Das sind Schlummerpillen. Die tust man in den Kaffee des Professors und da sie keinerlei Farbe oder Geschmack hinterlassen bemerkt der Professor nicht, dass er sie trinkt, dann verschläft er den ganzen Unterricht und wir haben frei!“, erzählte George begeistert.
„Toll die können wir morgen gleich bei Professor Umbridge ausprobieren.“, meinte Joe.
„Geht nicht. Dad hat noch kein Gegenmittel entwickeln können. Seine Versuchsperson liegt im St. Mungos und schläft noch immer.“, erwiderte Savannah.
Einige Zeit saßen sie alle schweigend da. James starrte noch immer vor sich hin und Albus beobachtete ihn. Er würde sich so schnell nicht mehr beruhigen und wenn Scorpius ihm über den Weg laufen würde, wäre das nicht gut für ihn. Fred und Savannah zeigten Joe noch ein Paar andere Scherzartikel, doch sie flüsterten nur miteinander.
Nach einiger Zeit betrat Rosie zusammen mit Jacob das Abteil wieder. Rosies Haare sahen noch buschiger aus als sonst und Jacob war noch immer sehr blass aus. Rosie baute sich von Joe auf und sagte: „Was hast du in die Bohnen rein getan? Jacob konnte gar nicht mehr aufhören sich zu übergeben. Walther hat uns gefunden und ihn glücklicherweise davon befreien können. Zum Glück reichen seine medizinischen Zauberkünste dazu aus.“ Sie warf ihn Haar zurück und schmiss sich wütend auf ihren Platz zurück. Für Jacob war nun kein Sitzplatz mehr, doch James sprang auf und verließ laut stampfend das Abteil.
„Was hat der denn?“, fragte Rosie.
„Ach keine Ahnung.“, meinte Albus, der von diesem ganzen Tohuwabohu langsam genervt war.
„Ich habe die Packung Bohnen von Sav geschenkt bekommen.“, meinte Joe schuldbewusst und schaute zu Savannah.
„Ich dachte ja nicht, dass du sie jemandem ausgibst. Das waren dann wohl Dads neue Kotzbohnen.“, meinte Savannah grinsend und auch Fred lachte, „Es tut mir wirklich Leid, Jacob.“ Sie stand auf und lief hinter James her, auch Fred und Joe folgten.
„Ihr könntet euch wenigstens entschuldigen!“, rief Rosie ihnen hinterher.
„Ach lass sie doch, Rose. Fred und Sav sind eben so und James und Joe auch, normalerweise.“, meinte Albus genervt. Er stieg auf seinen Sitz und holte seinen Schulumhang heraus., dann begann er sich um zuziehen. „Ihr solltet euch auch umziehen. Es ist schon dunkel draußen, bald sind wir da! Ich bin schon richtig Auch auf den Gängen wurde es langsam leerer, weil alle Schüler ihre Schulkleidung anzogen und sich daran machten ihre Koffer von den Ablagen herunter zu holen. Albus konnte nun nicht mehr ruhig dasitzen und begann nervös im Abteil auf und ab zu laufen. Jacob hatte seinen Umhang angezogen und saß blass und zusammengefallen auf seinem Platz. Rosie war wieder dabei ihre Haare runter zudrücken.
Als der Zug langsamer wurde kam James noch einmal herein und meinte: „Wird schon kleiner Bruder.“ Bevor Albus ihm antworten konnte, war er schon wieder draußen.
„Was ist denn mit dem los? Warum ist er heute so nett zu dir?“, fragte Rosie überrascht. Normalerweise verbrachten James und Albus die meiste Zeit des Tages damit sich gegenseitig zu necken, doch wenn wirklich etwas wichtiges war, hielten sie zusammen und nicht einmal Ginny, Harry oder Lily etwas von ihnen erfahren.
„Ich glaube er macht sich Sorgen wegen Scorpius, aber frag mich nicht wieso. Komm, wir machen uns lieber auf den Weg zur Tür.“ Albus öffnete die Abteiltür und ging, gefolgt von Rosie und Jacob, den Gang hinab zu einer Tür. Der Zug kam langsam zum Stehen und auf den Gängen brach das reinste Chaos aus. Alle wollten so schnell wie möglich aus dem Zug aussteigen um die von den Thestralen gezogenen Kutschen zu erreichen.
Als die Tür sich öffnete, sprangen Rosie und Albus schnell heraus und suchten den Bahnsteig nach Hagrid ab, der wie jedes Jahr die Erstklässler mit den Booten zur Schule brachte. Sie fanden ihn an einer Ecke mit einer Lampe stehen und liefen zu ihm hin. Rosie hatte Jacob am Arm gepackt und zog ihn hinter sich her. So kam es das Albus Hagrid als ersten erreichte.
„Hallo Hagrid.“, rief Albus, um sich in den Massen von Schülern bemerkbar zu machen. Er ging dem Halbriesen nur bis zur Hüfte und musste sich sehr recken um ihm in die Augen zu sehen. Hagrid schaute sich verdutzt um und rief: „Erstklässler hier!“ Dann beugte er sich nach unten und legte seine riesige Hand auf Albus’ Schulter. Jacob, der inzwischen auch angekommen war, stieß einen spitzen Schrei aus. Hagrid schien als hätte er nichts bemerkt und sagte fröhlich: „Wenn’s nich’ mein Lieblingspatenkind is’. Wie war die Fahrt?“ Er schaute sich kurz um und rief erneut: „Erstklässler hier.“ Dann fügte er hinzu: „’lo Rosie.“
„Die Fahrt war ganz in Ordnung-.“ Weiter kam er nicht, denn plötzlich sah er Scorpius Malfoy und seine Freunde auftauchen, von denen der bullige immer noch mit Furunkeln bedeckt war. „Da ist Scorpius Malfoy, wir gehen mal ein Stück weiter nach hinten, Hagrid.“
Hagrid schaute auf den blonden Jungen, der sich in die Nähe von ihnen stellte und sagte dann: „Klar. Denk an meine Einladung für Freitag Abend.“ Albus wollte noch etwas erwidern, doch Hagrid hatte sich schon mit großen Schritten zu Scorpius aufgemacht und betrachtete nun die Furunkeln des Bulligen.
Bald darauf hatten sie den See von Hogwarts mit den Booten überquert und sahen das erste Mal das große Schloss vor ihnen. Er hatte große Türme und vor der Eingangstür lag ein riesiger Park. „Wow.“, meinte Albus aufgeregt, denn bekam er ich raus. Jacob stand mit offenem Mund neben ihm. Die ganze Gruppe machte sich auf zum Eingang. Dort wartete ein sehr kleiner weißhaariger Mann auf sie und wartete bis alle aufgehört hatten zu reden, dann sprach er kurz mit Hagrid und dem bulligen Jungen, der nun noch schlechter aussah, als wie sie aus dem Zug ausgestiegen waren. Albus konnte ein Kichern nicht verkneifen, als er sah, dass nicht nur das Gesicht, sondern auch die Hände und die Handgelenke von den Furunkeln überdeckt waren. Rosie lachte nicht, doch sie presste ihren Mund so stark zusammen, dass Albus davon überzeugt war, dass sie krampfhaft versuchte einen Lachkrampf zu unterdrücken.
Einen Augenblick später nahm Hagrid den Bulligen am Arm und zog ihn mit, nun wendete sich der Professor an die Erstklässler.
„Ich bin Professor Flitwick und arbeite nun seit sechzig Jahren an dieser Schule. Seit neunzehn Jahren leite ich die Auswahl der Häuser. Der arme Hector Pierce wird an der Auswahl leider nicht teilnehmen können. Nun folgt mir in die Große Halle.“ Er drehte sich um und alle Schüler folgten ihm in einer Reihe. Zuerst ging es durch die Eingangshalle und alles war größer und prächtiger, als Albus es sich je erträumt hatte. Es ging weiter in die Große Halle und zuerst schaute er hoch zu decke, so wie seine Eltern und Teddy Lupin es ihm geraten hatten. Sie war einfach wunderbar. Albus konnte den dunklen Himmel und ein Paar erste Sterne an ihr erkennen. Plötzlich blieben alle stehen und Albus wäre fast mit Rosie zusammengestoßen.
Professor Flitwick nahm nun einen alten etwas verkohlten Hut und legte ihn auf einen dreibeinigen Stuhl. Sofort erwachte der Hut zum Leben und schaute sich um. Albus starrte ihn einige Sekunden erschrocken an, doch dann wendete er den Blick ab und ließ ihn durch die Halle wandern. Er sah die vier Haustische und über jedem hingen lange Stoffbahnen in der Farbe des Wappens. Über dem Tisch von Gryffindor ganz rechts rot goldene Stoffbahnen, über dem der Ravenclaws blau bronzene, über dem der Hufflebuffs schwarz gelbe und über dem der Slytherins silber grün. Albus fand seinen Bruder am Gryffindor Tisch lachend mit Savannah, Fred und Joe.
Albus war so vertieft in seine Erkundung, dass er nicht mitbekommen hatte, dass der Hut angefangen hatte zu singen. Als er es bemerkte, drehte er sich wieder so hin, dass er den Hut ansehen konnte und begann ihm zu lauschen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 12:55:04 GMT+02:00
13 meint:
schön,schön...aber...Dolores Umbridge? Wer bitte mit Verstand würde diese miese Kröte Kinder unterrichten lassen? ich glaube nicht das harry jemals zulassen würde das seine Kids von der Tante unterrichtet werden...

das wars dann auch an kritik,den Rest mag ich;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 13:40:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.09.2007 01:07:49 GMT+02:00
G. Bianca meint:
Also...
Die Umbridge find ich echt schrecklich!!! Lass sie doch bitte noch in der ersten Woche umkommen oder so - das hat sie verdient!
Bei der anderen Version fand ichs besser, dass sich Scorpio und Albus gut verstehen... vielleicht hat ja Draco dazugelernt und seinem Sohn beigebracht keine Vorurteile zu haben... (vielleicht passiert das auch noch in deiner Geschichte?)
Sonst - bis auf eingeschlichene Rechtschreibfehler ;) - echt gut geschrieben! Respekt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 13:47:04 GMT+02:00
Maria meint:
Kurz über dem Umbridge-Satz lässt du George etwas sagen... Ich denke mal das soll Fred heissen...

Wegen den Augen: im ersten Teil schreibst du dass James die blauen Augen seiner Mutter geerbt hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 14:10:44 GMT+02:00
Rin meint:
alles was ihr gesagt habt passiert noch. natürlich entscheiden sich scorpius und albus, dass sie freunde sein können und umbridge wird ausgewechselt. ich glaube ich sollte das auch mal durchlesen und nicht nur schreiben.
und weiter:

Die Mutigsten und Kühnsten
Nach Gryffindor
Die Schlausten und Fleißigsten
Nach Ravenclaw
Die listigsten Reinblüter
Nach Slytherin
Den Rest nimmt Hufflepuff
Ohne ein Zögern
Doch obwohl alle so verschieden
Sie hielten zusammen gegen
Den einen dunklen Herrscher
Und besiegten ihn gemeinsam
Drum merkt euch eins
Trotz der heutigen Teilung und der Konkurrenz
Trennt euch nicht
So wie die Gründer dieser Häuser
Sondern lasst Freundschaft
Die alte Feindschaft überwinden
Denn das Böse ist noch nicht besiegt
Es wird wiederkommen mit gleicher Kraft
Drum nimmt gut acht
Und nutzt euer können
Lasst die Auswahl beginnen.

Der Hut blieb erstarrt auf dem Stuhl liegen und Professor Flitwick ergriff wieder das Wort. „Ich werde die Schüler nun in alphabetischer Reinfolge aufrufen, diese treten dann bitte vor, setzen sich auf den Stuhl und setzen den Hut auf, dieser ruft dann das Haus auf, dann setzt sich der Schüler bitte zu seinen Kameraden.
Corday, Jacob!“, rief Professor Flitwick mit seiner quiekenden Stimme von dem Podest, dass er sich zuvor gezaubert hatte.
Jacob trat vor und setzte sich blass auf den Stuhl. Albus meinte zu sehen, wie seine Beine vor Nervosität zitterten. Als der Hut auf Jacobs Kopf saß, konnte man nur noch sein Kinn sehen. Einige Zeit passierte nicht und dann rief der Hut mit lauter Stimme: „Sehr schwer, aber doch Gryffindor!“ Jacob sprang auf, legte den Hut auf den Stuhl und war schon zum Tisch der Gryffindors gelaufen, die ihn jubelnd empfingen.
Es folgten: Floyd, Eileen nach Ravenclaw; Hathaway, Stuart nach Slytherin; Malfoy, Scorpius nach Slytherin; McCane, Fam und Fee nach Hufflepuff; Nosy, Tony nach Ravenclaw; Patel, Till nach Hufflepuff; Patterson, Leila nach Gryffindor; Penrose, Jork nach Ravenclaw und Prince, Ricky nach Gryffindor.
Dann rief Professor Flitwick: „Potter, Albus.“ Albus trat nach vorne und spürte all die Nervosität wieder in sich hochkommen während er sich auf den Stuhl setzte und den riesigen Hut langsam auf seinen Kopf fallen ließ. Er konnte nichts sehen, nur ganz unten schien ein bisschen Licht zu seinen Augen. Kaum hatte er den Hut aufgesetzt, fing dieser schon an zu sprechen: „Albus Potter, ganz der Vater, hat aber auch viel von seiner Mutter, diese Begabung, vielleicht Ravenclaw.“ Albus sank das Herz in die Hose und er wollte den Hut schon abnehmen, doch dieser sprach nach einer kurzen Pause weiter: „Warte noch, junger Potter, da ist noch mehr. Sehr interessant und schwierig.“ Der Hut verfiel einige Minuten in schweigen und Albus konnte sich vorstellen, wie ihn all die Schüler um ihn herum anstarrten. Keiner hatte so lange gebraucht, wie er und die Nervosität ließ nicht nach. Dann erinnerte sich Albus an das, was sein Vater ihm erzählt hatte. Er konnte auch selbst wählen, in welches Haus er möchte. So begann er leise Gryffindor zu flüstern und wieder begann der Hut zu sprechen: „Du möchtest also nach Gryffindor! Auch bei deinem Vater habe ich seinen Wunsch berücksichtigt und es stellte sich als richtig heraus.“ Dann fügte der Hut lauter als bei allen anderen hinzu: „So soll es sein! Gryffindor!“ Als Albus den Hut abnahm fügte dieser noch hinzu: „Mach dem Haus meines Herren keine Schande.“ Schnell legte Albus den Hut zurück auf den Stuhl. Alle Schüler starrten ihn mit offenem Mund an, genauso wie er sich es vorgestellt hatte. Schnell lief er zum Tisch der Gryffindors, wo er lauter als alle vor ihm empfangen wurde. Als er sich auf den Platz neben Ricky setzen wollte, rief James ihn zu sich und rückte ein Stück zur Seite, so dass Albus zwischen ihm und Fred sitzen konnte.
„So lange hat noch nie jemand gebraucht, aber du bist nun mal ein echter Potter. Alle Potters waren in Gryffindor.“ Auch Fred, Savannah und Joe beglückwünschten ihn und bewunderten ihn alle, weil er so lange gebraucht hatte. Sie nächsten Schüler bekam er nicht mit. Er bemerkte nur an dem Applaus, dass noch Octavia Thompson und Corre Silver zu ihnen an den Tisch kamen.
Als nur noch zwei Schüler vorne standen, rief Professor Flitwick: „Weasley, Rose.“ Rose war im Gesicht genauso rot, wie ihre Haare und bewegte sich, als würde sie jeden Moment in Ohnmacht fallen. Kaum hatte sie sich auf den Stuhl gesetzt und den Hut ein Stück auf ihren Kopf fallen lassen, rief der Hut auch schon: „Eindeutig Gryffindor!“ Rose schien gar nicht zu begreifen, dass schon alles zu Ende war und lief noch immer taumelnd zum Gryffindor Tisch. Nun rückten James und Albus ein Stück zu Seite, damit sie Platz hatte.
Nachdem Joy Wright Slytherin zugeteilt wurde, trug ein alter ungepflegt aussehender Mann den Stuhl und den Hut nach draußen und die Frau auf dem Platz in der Mitte am Lehrertisch übernahm das Wort. Sie trug ihre grauen Haare in einem Dutt und war hoch gewachsen. „Bevor ich mit meiner Rede beginne, nehmt ihr am besten erst einmal das Abendessen ein. Ihr müsst hungrig sein von der langen Fahrt.“ Sie schwang ihren Zauberstab und die Tische füllten sich mit Töpfen und Schalen, welche wundervolles Essen beinhalteten. Als Albus die Speisen sah, bemerkte er erst wie stark sein Magen knurrte. Er füllte sich sofort von allem, was um ihn herum stand auf und begann alles in seinen Mund zu stopfen. Rosie und die anderen taten es ihm gleich. Während des Essens ließ Albus seinen Blick durch den Raum schweifen. An dem Lehrertisch waren zwei Plätze nicht besetzt. Er drehte sich zu seinem Bruder und meinte: „James, warum sind zwei von den Plätzen nicht besetzt?“ Hagrid war während der Verteilung der Erstklässler hinzugekommen und saß auf seinem Platz ganz links und unterhielt sich mit Neville Longbottom den Lehrer für Kräuterkunde und dem Hauslehrer von Gryffindor.
James richtete sich auf und schaute nun auch zum Lehrertisch. „Lass mal sehen. Es fehlen Mrs. Pomfrey, die Heilerin im Krankenflügel. Sie kümmert sich bestimmt um den Typen.“ James lachte und verschluckte sich an dem Stück Wurst, dass er gerade im Mund hatte.
„Er heißt Hector Pierce.“, sagte Albus, während er James auf den Rücken klopfte.
Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, fügte James hinzu: „Ist doch völlig egal, wie er heißt, der kommt eh nach Slytherin. Es fehlt auch noch Mr. Finnigan. Der unterrichtet Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Eigentlich müsste er schon hier sein.“ Anstatt sich wieder abzuwenden fuhr James begeistert fort: „In der Mitte sitzt Professor McGonagall. Sie ist seit dem Tod von Professor Snape und Dumbledore Direktorin und schon steinalt, ungefähr Mitte neunzig, dann folgen links von ihr Professor Flitwick, Lehrer für Zauberkunst. Anschließend kommt Professor Umbridge Lehrer für Verwandlung, ein echter Idiot, Dad hatte seine Mutter damals für ein Jahr in Verteidigung gegen die Dunklen Künste, deshalb hat er auch die Narben auf seiner Hand. Du sollst dich bitte nicht mit ihm anlegen, soll ich dir von Dad sagen. Professor Umbridge verwandelt sich in eine Bulldogge und pass auf er beißt. Fred wurde schon mal von ihm gebissen. Professor McGonagall hat einmal erwähnt, dass sie ihn eigentlich gar nicht einstellen wollte, doch sie hatte niemand anderen gefunden nach dem traurigen Tod von Professor Jackson vor drei Jahren.“
„Woher weißt du das? Was ist passiert?“, fragte Albus nun. Er war nun aufgeregt, doch auch erstaunt, weil ihm James von sich aus so viel erzählte.
„Ich habe gelauscht, als McGonagall im Sommer zu Besuch war. Jackson war Animagus und hat sich als Maus verwandelt, leider wurde er von einer streunenden Katze gefressen, bevor er sich verwandeln konnte.“, meinte James sehr ernst und schaute dann zurück zum Tisch. „Neben Umbridge sitzt eine Professorin, die ich nicht kenne. Neville und Hagrid kennst du ja. Der Mann dahinten in der Ecke ist Coelestinus der Hausmeister.“ Albus schaute zu dem Mann, der den Hut ausgetragen hatte.
Auf einmal fühlte er etwas kaltes neben sich und eine freundliche Stimme sagte zu ihm: „Rück’ doch bitte mal ein Stück.“ Albus rückte ein Stückchen näher an Rosie heran, die sich angeregt mit Fred unterhielt, doch nun aufblickte auch James rückte ein Stück. Ein durchsichtiger Herr mit einer Halskrause drängte sich zwischen die beiden und schaute eifersüchtig auf Albus’ noch immer gefüllten Teller.
„Darf ich mich vorstellen? Sir Nicholas de Mimsy-Porpington ich bin geehrt ihre Bekanntschaft zu machen Mr. Potter.“, sagte der Geist freundlich und hielt Albus die Hand hin, welcher versuchte sie zu greifen, doch er fühlte nur etwas sehr kaltes.
„Hallo Sir Nicholas. Woher kennen Sie mich?“
„Oh, ein Potter darf „Du“ zu mir sagen. Du siehst aus wie dein Vater, junger Potter. Bei James hier brauchte ich länger ihn zu erkennen. Euer Vater war immer sehr freundlich zu mir, nicht so wie der Vater von Mrs. Weasley.“
Sie unterhielten sich eine ganze Zeit über die ehrenvollen Taten von Harry Potter bis sich plötzlich Professor McGonagall wieder zu Wort meldete: „Da ihr nun alle satt seit, wird es euch leichter fallen mir zuzuhören. Als erstes möchte ich euch Professor Lestrange vorstellen.“ Die schwarz haarige Lehrerin links von Professor Umbridge nickte einmal. „Außerdem möchte, wie jedes Jahr, darauf hinweisen, dass es den Schülern untersagt ist der Verbotenen Wald zu betreten außerdem soll ich im Namen von Mr. Coelestinus bekannt geben, dass alle Scherzartikel von Weasleys zauberhafte Zauberscherze in dieser Schule verboten sind. Dieses gilt besonders für Fred und Savannah Weasley.“ Sie lächelte zum Tisch der Gryffindors. „Ein Problem ergibt sich leider, weil unser Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste spurlos verschwunden ist. Ich werde mich aber so schnell wie möglich um Ersatz kümmern, deswegen werden sich bitte alle Schüler wie immer zum Verteidigungsunterricht einfinden. Und nun werden euch die Vertrauensschüler in die Gemeinschaftsräume begleiten. Ich wünsche euch eine gute Nacht.“
Professor McGonagall stand auf und verließ schnell ihren Platz, um zu dem Gryffindortisch zu gehen.
Albus, Rosie, Fred, Savannah, Joe und James machten sich auf um Walther zu folgen doch dann sagte plötzlich eine strenge Stimme hinter ihnen: „Potter und Potter Sie folgen mir bitte in das Büro von Professor Longbottom. Der Rest kann gehen.“

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 14:35:28 GMT+02:00
Elli meint:
ja ich hab jez nicht alles gelesen aba ich muss sagen deine version gfallt mir wesentlich besser als die vom amazon forum die ja einfach nur die billige kopie von den büchern ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 14:42:52 GMT+02:00
Angmar meint:
ich find die version eigentlich auch ziemlich gut! mehr bitte!! bin schon gespannt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 14:43:54 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.11.2007 20:26:53 GMT+01:00
Ginny meint:
Also ich finde die Geschichte nicht schlecht. Postest du hier noch die weiteren teile? wenn nicht, kannst du sie mir mailen??? meine adresse: GELÖSCHT!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 14:59:58 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.08.2007 15:07:40 GMT+02:00
Rin meint:
@ ginny ich schick dir das ganze per mail. ich kann hier ja nicht alle 100 seiten hintereinander weg posten bzw. ich hab noch nicht rausgefunden wie das geht
@ all die geschichte ist bei weitem noch nicht fertig. nur in meinem kopf. ich freu mich, dass es euch so doll gefällt
Ein sehr begabter Klassenkamerad

Professor McGonagall lief mit großen Schritten durch die Eingangshalle und nahm dann eine abgelegene Treppe nach oben, damit sie nicht in den Schwall von Schülern gelangten, die auf dem Weg in ihre Schlafsäle waren. Die Jungen liefen schweigend hinter ihr her und Albus versuchte einige Male mit seinem Bruder Blickkontakt aufzunehmen, doch dieser blickte stur nach vorn.
Nach einem Minuten langen Fußmarsch, der Albus wie einige Stunden vorkam, erreichten sie ein kleines Büro.
McGonagall öffnete die Tür mit Hilfe ihres Zauberstabes und sagte so dass Albus er gerade hören konnte: „Nevilles Verschließungszauber war noch nie sehr gut.“ Dann fügte sie lauter mit einer strengen Stimme hinzu: „Treten Sie ein meine Herren.“
„Warum gehen wir in Professor Longbottoms Büro und nicht in Eures, M'am?“, fragte Albus vorsichtig, um McGonagall nicht noch mehr in Rage zu versetzen.
„Mein Büro ist zu weit weg, außerdem ist dieses mein altes Büro. Setzen Sie sich.“ Sie bewegte einmal ihren Zauberstab und vor dem Schreibtisch erschienen zwei Stühle. James ließ sich lässig auf einen der beiden fallen, es wirkte, als wäre es nicht das erste Mal, dass so etwas erlebte. Albus zögerte kurz und setzte sich dann auch. Professor McGonagall lief vor ihnen auf und ab, entschied sich dann aber anders und setzte sich auf den Sessel hinter dem Schreibtisch. Sie schaute erst James und dann Albus über ihre Brille hinweg an und sagte dann streng: „Ich glaube Sie wissen, warum Sie hier sind, Mr. Potter?“ Da sie ihren Blick auf James gerichtet hatte, fühlte Albus sich nicht angesprochen.
„Ich glaube schon, M'am. Hat es etwas mit diesem komischen Jungen im Zug zutun?“, fragte James in einer Gelassenheit, mit der es sich kein anderer getraut hätte.
Professor McGonagall zog die Augenbrauen hoch und erwiderte anschließend sauer: „Ja, es geht um diesen Jungen Hector Pierce. Hat einer von ihnen nun bitte die Ehre mir zu erläutern, was während der Fahrt vorgefallen ist, was Ihnen Mr. Potter den Grund dafür geben konnte dem armen Jungen Furunkeln zu zaubern?“ Sie schaute nun zwischen James und Albus hin und her. James stieß Albus unsanft in die Rippen und dieser zuckte zusammen. Professor McGonagalls Blick blieb an Albus hängen. Voraus Albus schloss, dass er nun etwas sagen sollte: „ Scorpius Malfoy kam in das Abteil von Rosie Weasley, Jacob Corday und mir und hat Tante Hermine als Schlammblut beschimpft, dann kam James hinzu und hat den Zauberstab auf ihn gerichtet und ihm gesagt, er soll das zurücknehmen. Als dieser es nicht tat, wollte James ihn fluchen, doch Malfoy drehte sich weg und James traf Hector Pierce. Wegen dem Lärm kam Walther Weasley hinzu und hat James schon bestraft.“
Die Augen der Professorin verengten sich und sie schaute nun tief in Albus' Augen, als dieser ihren Blick genauso durchdringend, wie er es im Zug bei Rosie getan hatte, erwiderte schaute sie so schnell hinüber zu James, dass man hätte denken können sie hätte Angst vor ihm.
„Stimmt das Mr. Potter?“, fragte sie James sehr streng.
„Ja, M'am.“ Er wirkte nun doch etwas schüchterner als zuvor und Albus dachte, es täte ihm wirklich Leid.
„Da Mr. Weasley die Bestrafung übernommen hat, werde ich davon absehen können, trotzdem zehn Punkte Abzug für Gryffindor. Potter sie sind genauso arrogant wie ihr Großvater James Potter.“
James schaute nun auf den Fußboden und fragte dann leise und zurückhaltend: „Noch etwas, M'am, oder dürfen wir nun gehen?“
McGonagall stand auf und ging zu den beiden Stühlen. Albus versuchte sich nicht zu bewegen, so als ob ein wilder Löwe vor ihnen stehen würde. Nun legte die Professorin beiden eine Hand auf die Schulter und sagte viel freundlicher, als zuvor: „James, Albus ich wünsche euch beiden ein schönes Schuljahr und bitte macht mir und den anderen Lehrern nicht soviel Ärger. Ihr könnt nun gehen.“ James und Albus sprangen gleich schnell auf und wollten schon zur Tür raus als Professor McGonagall hinzufügte: „Eins noch das Passwort ist Wurmfarn und James? Ich mochte deinen Großvater er war ein wunderbarer Zauberer. Albus ich hoffe du kommst weder nach den Potters noch nach den Weasley, sonst wird es wirklich ein anstrengendes Schuljahr.“ Albus wollte noch fragen, wie er dann sein solle, doch als er sich umdrehte sagte die Professorin schnell: „Und nun ab ins Bett ihr zwei.“ Albus meinte er könnte Tränen in ihren Augen sehen.
Albus verließ hinter James das Büro und folgte ihm die dunklen Treppen hinauf zum Gryffindorturm. Nachdem sie ein Stück gegangen waren meinte James leise: „Wenn du dich nachts rumschleichen willst, musst du aufpassen wegen Peeves, dem Poltergeist und Coelestinus, wenn er dich erwischt, dann musst du die Pokale im Pokalzimmer polieren. Aber das wird ja kein Problem für ich sein, weil Dad dir seinen Tarnumhang gegeben hat.“ Albus meinte etwas beleidigtes in seiner Stimme zu hören, deshalb erwiderte er: „Dafür hast du die Karte des Rumtreibers bekommen.“ Darauf sagte James nicht und so liefen sie bis zum Turm schweigend nebeneinander her. Hier sah Albus das erste Mal das Porträt der Alten Dame. Als James das Passwort sagte, schaute sie ihn wütend an und klappte sich dann zur Seite, ohne ein Wort zu erwidern. Albus folgte James in den Gemeinschaftsraum und war begeistert in der einen Ecke war ein Kamin, vor welchen einige Sessel standen. Sonst befanden sich in dem Raum noch einige andere Sitzgelegenheiten. Der Fußboden bestand aus einem roten Teppich und die Wände waren hölzern. James ging sofort eine der beiden Treppen im hinteren Teil des Raumes hoch und verschwand. Albus, noch immer überwältigt von dem prachtvollen Zimmer, folgte ihm langsam und stand bald vor einem der Schlafsäle, auf dessen Tür eine Eins stand. Er öffnete leise die Tür um niemanden zu wecken und schaute auf vier Betten, von denen alle bis auf eines neben dem Fenster schon belegt waren. Plötzlich stand aus dem Bett neben seinem jemand auf und fragte: „Was wollte Professor McGonagall?“ Es war Jacob, doch Albus wusste genau, dass die anderen beiden Jungen auch lauschten. So ging er erst einmal quer durch den Raum zu seinem Bett und begann seine Sachen aus dem davor stehenden Koffer zu holen.
„Sie wollte wissen, was im Zug passiert ist, wegen Hector, doch sie bestraft James nicht.“ Er zog ein Bild seiner Eltern und Lily hervor und stellte es auf den Nachttisch.
„Sind das deine Eltern?“, fragte nun ein hoher blonder Junge mit einem schmalen Gesicht.
„Ja und das...“ Bei diesen Worten zog Albus das Bild eines gut aussehenden Mannes hervor. „... ist Sirirus Black, der Pate meines Vater, doch er ist leider schon tot.“ Albus stellte das Bild neben das andere und betrachtete sie einige Zeit.
Der Junge stieg nun aus dem Bett und sagte: „Ich bin übrigens Corre Silver. Du hast bestimmt schon mal von meinem Vater gehört.“
Albus dachte kurz nach und meinte dann verlegen: „Äh eigentlich nicht.“
„Du kennst Willbur Silver nicht? Ein sehr berühmter Zaubereiforscher? Er hat Bücher geschrieben wie Auf der Suche nach dem allerletzten Grümpf und Die Wahrheit über die Enstehung Englands.“, gab Corre an.
Nun war auch ein Muskel bepackter braun haariger Junge, der eher aussah wie achtzehn, aus seinem Bett gestiegen und wollte wissen: „Was ist ein Grümpf?“
Corre wurde rot und sagte dann: „Ich weiß es nicht, Dad hat ihn nie gefunden. Trotzdem ist es eines der wichtigsten Bücher in der Forschung. Wie heißt du?“
„Ich bin Ricky Prince und geh nun schlafen.“ Mit diesen Worten stieg der Junge wieder in Bett, zog die Decke bis über beide Ohren und drehte sich zur Seite, während ihn alle anderen noch beobachteten, fing er schon an regelmäßig zu Atmen. Auch Corre kroch wieder zurück in sein Bett, doch Jacob ging zu Albus und setzte sich neben ihm aufs Bett. Albus räumte noch einige Sachen in seinen Nachttisch, bemerkte aber aus den Augenwinkeln, dass Jacob ihm zusah.
„Was ist?“, fragte er gereizt.
Jacob schaute ihn kurz an und sagte dann: „Ich wollte dir nur sagen, dass ich nicht nur geweint habe, weil ich Heimweh habe. Natürlich ist es auch das. Alle meine Freunde gehen nun weiter zur High School und ich bin hier auf Hogwarts und werde Dinge lernen, von denen die anderen nur träumen.“ Er schluckte laut und Albus hatte Angst, dass Jacob nun wieder anfangen würde zu weinen. Also setzte er sich neben ihn und tätschelte seine Schulter: „Und was ist es noch? Ich hatte nie Freunde da draußen. Sie hielten mich immer für sonderbar.“
„Meine Mum hat gesagt, sie würde sich freuen, wenn ich gar nicht wiederkommen würde, weil sie dann zu Hause mehr Platz hat für meine Geschwister. Du musst wissen wir sind fünf und ich bin der älteste. Sie hat es mir auch nicht direkt gesagt, sondern zu Dad und der hat nur zustimmend genickt.“
Nun liefen ihm wirklich wieder die Tränen die Wangen herunter, dann lächelte und flüsterte: „Du siehst wirklich aus, wie dein Dad.“ Und zeigte auf das Bild von Harry, Ginny und Lily, die ihm zuwinkten.
„Ja, das mag sein. Meine Schwester sieht aus, wie Ginny und James, er sieht aus wie er selbst.“,füsterte Albus fröhlich zurück. Er freute sich immer über seine Eltern zu sprechen, denn Harry war berühmt und es war schön so bewundernd angesehen zu werden.
„Und warum hast du ein Bild von dem Paten deines Vaters?“, fragte jacob nun zuversichtlicher. Er grinste nun wieder und schaute aufgeregt auf das Bild von dem gutaussehenden schwarz haarigen Mann mit den grauen Augen, der sich gerade am Kopf kratze.
„Ich habe das Porträt im Keller vom Grimmauld Platz Nr. 12 gefunden.“ Er nahm das Bild und betrachtete es genauer. „Da wohnen wir.“, fügte er hinzu, „Dad meinte ich darf es behalten, weil ich es gefunden habe. Das Porträt hat sich ausgesucht mit nach Hogwarts zu kommen. Es ist von alleine in den Koffer gefallen, sonst hätte ich es vergessen. Manchmal glaube ich, es ist etwas sonderbares an dem Bild.“
„Ja, es bewegt sich, aber Corre meinte schon, das ist normal.“ Jacob zeigte auf das Bild einer Quidditchmannschaft über Corres Bett.
„Ja ist es, aber dieses Porträt ist irgendwie anderes. Sirius guckt manchmal plötzlich so, als würde er mich verstehen.“, sagte Albus sehr von sich überzeugt, doch Jacob wandte sich ab und meinte, dass er nun schlafen wollte. Daraufhin legte er sich hin und drehte sich mit dem Rücken zu Albus. Dieser starrte noch einige Momente auf Sirius, stellte ihn dann aber wieder auf den Nachttisch und zog sich den Schlafanzug an. Einige Zeit später war er einschlafen und träumte von Riesenfurunkeln, die ihm überall wuchsen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 15:14:56 GMT+02:00
Niklas Kolb meint:
kannst du mir das auch schicken bitte???
U96@gmx.net
wäre super...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 15:22:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.08.2007 15:23:16 GMT+02:00
Sirius3003 meint:
Kannst du mir das auch schicken??
Bitte,bitte bitte an:
mgimborn@web.de

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 15:22:54 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.08.2007 15:26:46 GMT+02:00
Rin meint:
@ niklas: gesendet
Womit habe ich nur diesen Zupruch verdient? So toll ist das auch nicht, kommt in keinerlei hinsicht an das Original ran und es ist im gegensatz zu den ersten 7 büchern noch nicht fertig
Ich glaube ich brauche eine sekretärin

Am nächsten Morgen wurde Albus geweckt, als ein riesiges Tier in sein Bett sprang. Verwirrt schrie er auf und erkannte einen riesigen Kater vor sich. Schnell setzte er seine Brille auf und schaute sich im Schlafsaal um. Alle Betten bis auf seines waren leer und neben ihm war nur noch Jacob im Zimmer.
„Ich dachte schon du wachst gar nicht mehr auf. Ich wollte auf dich mit dem Frühstück warten. Unten im Gemeinschaftsraum habe ich Rosie getroffen, sie wartet auch auf dich.“
Albus starrte wieder auf die Riesenkatze, die nun begann an seinem Finger zu knappern. „Was ist das?“, fragte er während er versuchte seinen kleinen Finger aus dem Maul der Katze zu befreien.
„Das ist mein Kater Tiger. Er wollte unbedingt mit hochkommen und dir hallo sagen.“, sagte Jacob verlegen und ging auf das Bett zu um Tiger von Albus' Bett zu heben.
„Echt niedliches Tierchen.“ Albus stand auf und zog sich schnell seinen Schulumhang an, dann machte er sich zusammen mit Jacob auf den Weg in die Große Halle. Im Gemeinschaftsraum begrüßte er Rosie und sie begleitete sie. Nur wenige Schüler waren auf den Fluren unterwegs und als die Drei in der Großen Halle ankamen, war diese mit Schülern überfüllt.
„Wir sollten morgens früher Essen.“, rief Rosie, als sie sich an den Gryffindortisch setzten.
„Finde ich auch, aber ich war schrecklich müde und hätte mich Jacobs Monster nicht geweckt, würde ich noch immer schlafen.“, schrie Albus zurück, um den Lärm in der Halle zu übertönen.
„Was wollte Professor McGonagall gestern Abend eigentlich?“, rief Rosie zurück. Sie nahm sich gerade ein Toast und reicht Albus und Jacob auch eines. Jacob war damit beschäftigt den drei Saft einzuschenken.
Albus erzählte ihr alles, was passiert war, seitdem sie sich am gestrigen Abend getrennt hatten, während er sein Toast aß. Rosie hörte ihm ruhig zu, doch Albus merkte, dass er sie langweilte.
Nachdem sie aufgegessen hatten, kam Professor Longbottom zu ihnen und überreichte ihnen ihre Stundenpläne. Als sie einen Blick drauf werfen wollten, hörten sie ein lautes Kreischen und alle drei schauten erschrocken nach oben. Die Fenster der Großen Halle hatten sich geöffnet und bestimmt hundert Eulen suchten sich den Weg zu ihren Besitzern. Albus erkannte nach einigem Suchen Chlodwig, Harrys Eule. Choldwig schwebte einen Moment über dem Gryffindortisch und ließ sich dann auf Albus' Teller nieder. Er hielt ihm das Bein hin und begann genüsslich das Müsli aus der Schale von Jacob zu fressen. Albus nahm den Brief ab und öffnete ihn schnell. Er wollte unbedingt wissen, was sein Vater ihm zu berichten hatte, denn James hatte seine erste Eule damals erst nach einer Woche erhalten.
Lieber Albus!
Ich hoffe deine Fahrt ist genauso reibungslos verlaufen, wie meine damaligen Reisen im Hogwarts-Express. Deine Mutter ist dagegen, dass ich dir diesen Brief schreibe, doch du weißt ja wie ich bin. Bitte gebe diesen Brief auch an James weiter, obwohl ich ihn nur an dich adressiert habe. Ich wollte den alten Chlodwig nicht noch unnötig verwirren.
Doch nun zu dem Grund aus dem ich dir schreibe. Neville hat mir gestern Abend per Patronus übermittelt, dass Professor Finnigan nicht zum Unterricht erschienen ist. Ich möchte, dass du dich auf jeden Fall daraus hältst und nicht versuchst herauszufinden, was mit meinem alten Schulfreund geschehen ist. Außerdem möchte ich dich darum bitten dich nicht mit Professor Lestrange anzulegen, mich aber über jegliches sonderbares Verhalten von ihr aufzuklären.
Viele Grüße auch von Lily. Sie wäre so gern bei euch.
Dein Dad

Albus gab den Brief weiter zu Rosie, die ihn mit schüttelndem Kopf las.
„Nun hat er mich neugierig gemacht, was mit Finnigan passiert ist. Dich nicht auch?“, meinte Rosie und schüttelte weiterhin ihren Kopf.
„Ja klar. Ich glaube, das wollte er auch. Wir müssen auf jeden Fall versuchen herauszufinden, ob jemand etwas weiß.“ Albus nahm den Brief von Jacob entgegen, der ihn auch gelesen hatte. Chlodwig zwickte Albus noch einmal ins Ohr und flog dann davon.
„Wir haben nun Verwandlung.“, sagte Jacob, „Zum Glück ist heute Donnerstag und nicht Montag, dann hätten wir nun nämlich Zaubertränke bei dieser dunkel haarigen unfreundlich wirkenden Frau.“
Gemeinsam machten sich sich auf den Weg das Klassenzimmer für Verwandlung zu suchen.

Vor dem Klassenzimmer warteten schon die Ravenclaws mit welchen sie Verwandlung und Zauberkunst hatten. Rosie wurde gleich von einem blonden Mädchen mit Pferdegesicht und einem Mädchen mit großen dunklen mandelförmigen Augen und Herzgesicht gerufen. Sie warf Albus noch einen Blick zu und verschwand dann zu den Mädchen. Albus stand nun mit Jacob alleine am Ende der Schlange und versuchte krampfhaft mit ihm ein Gespräch zu führen.
Nach einiger Zeit tauchte Professor McGonagall auf und öffnete den Klassenraum. Albus zog Jacob mit in die letzte Reihe und auch Rosie folgte ihm so schnell sie konnten.
„Wer waren denn das eben?“, fragte Albus sofort leise.
„Ach das sind Leila und Octavia sie sind auch in Gryffindor.“, antwortete Rosie gelangweilt.
„Und was wollten sie von dir?“, wollte Albus nun neugierig wissen.
„Ach ist egal. Und nun sei ruhig Professor McGonagall möchte etwas ansagen.“
Die Direktorin hatte sich hinter das Pult gestellt und beobachtete die neuen Schüler aufmerksam. Sie gab ihnen etwas Zeit sich im Klassenzimmer umzusehen und die Plätze auszusuchen. Nachdem auch die letzten Schüler schwiegen und sie anschauten begann sie zu sprechen.
„Es freut mich, dass endlich Ruhe eingekehrt ist
. Ihr wundert euch bestimmt, dass ich vor euch stehe und nicht Professor Umbridge, welcher normalerweise dieses Fach unterrichtet, doch da unser Professor für Verteidigung gegen die Dunklen Künste nicht aufgetaucht ist, habe ich kurzfristig eine Änderung vorgenommen und werde heute und morgen den Unterricht in Verwandlung unternehmen, während Professor Umbridge Verteidigung gegen die Dunklen Künste übernimmt. Am Sonntag wird unser neuer Lehrer eintreffen und ich werde mich wieder meiner Arbeit als Direktorin zuwenden. Hat bis hierhin irgendjemand eine Frage?“ Sie sprach genauso streng, wie sie es am letzten Abend zu Albus und seinem Bruder getan hatte, doch ihre Augen strahlten nun in die Klasse, wobei sie mit jedem Schüler kurz Blickkontakt aufnahm. Albus bemerkte, dass viele seiner Klassenkameraden ihrem Blick nicht stand hielten und schnell nach unten schauten, als sie zu ihnen hinsah. Als sie bei Albus ankam, schaute sie ihn nur flüchtig an und schaute dann Jacob in die Augen. Nachdem keiner eine Frage zu haben schien fuhr sie fort: „Dieses ist zwar Ihr erstes Schuljahr, doch Sie sollten immer wissen wo sie hinarbeiten und sich schon in diesem Jahr anstrengen. In Hogwarts basieren alle Jahre aufeinander und wenn sie nun gleich zu Beginn des Jahres den Faden verlieren, werden Sie ihn nie wieder aufnehmen können. Aus diesem Grund vordere ich in meinem Unterricht die vollste Konzentration.“
Albus schaute Rosie von der Seite an, die damit beschäftigt war Zickzack Muster auf ein Stück Pergament zu zeichen, und flüsterte dass: „Sie unterrichtet uns ja nur zwei Stunden, dann brauchen wir uns ja nicht lange konzentrieren.“
Professor McGonagall schaute Albus nun mit funkelnden Augen an und fragte: „Haben Sie etwas hinzuzufügen Mr. Potter.“
„Nein, Professor.“, erwiderte Albus wohl etwas zu schnell, denn ihr Blick blieb auf ihn gerichtet, als sie fort fuhr: „Ich werde Ihnen nun vorführen, was Professor Umbridge Ihnen in den nächsten sieben Jahren beibringen wird. Anschließen verwandeln sie bitte diese Streichhölzer in Nadeln.“
Professor McGonagall wandte sich ab und holte mit einem kleinen Wink ein Buch aus einem der in der Ecke stehenden Schränke. Sie lief es zum Pult schweben und legte es dort ab. Dann richtete sie ihren Zauberstab auf das Buch und es verwandelte sich in ein Pony. Die Schüler aus der ersten Reihe schrien erschrocken auf, doch Albus schaute das Pony nur verwundert an und wusste nun was er lernen wollte. Natürlich wollte er kein Buch in ein Pony verwandeln, den er teilte die Meinung, dass Pferde etwas für Mädchen seien.
„Nun haben Sie gesehen wie es geht. Das hier erfordert noch etwas Übung, wenn Sie aber immer gut lernen, können sie das auch bald. Und nun holen sie sich jeder ein Streichholz und verwandeln dieses in eine Nadel. Ich werde nun das Pony wieder zurückverwandeln, denn Professor Umbridge braucht dieses Buch bestimmt noch.“
Albus stand schnell auf und holte sich einige Streichhölzer vom Pult der Professorin. Diese schaute ihn kurz an, widmete ihre Aufmerksamkeit dann aber doch einigen anderen Schülern, die schon angefangen hatten. An seinem Platz angekommen holte er seinen Zauberstab heraus und begann mit dem Zaubern. Sein Zauberstab bestand, genau so wie der seines Vaters, aus den Holz der Stechpalme gemacht und enthielt die Schwanzfeder eines Phönix, doch da der Phönix Dumbledores verschwunden war, mussten sie mit einem anderen Vorlieb nehmen.
Albus versuchte einige Male das Streichholz zu verwandeln. Rosie hatte schon nach einigen Anläufen aufgeben und schaute Albus nun zu.
„Warum versucht du es nicht selbst?“, fragte er genervt durch ihre Blicke.
„Es ist langweilig und ich schaffe das sowieso nicht.“, meinte Rosie entmutigt und schnipste ein Streichholz vom Tisch.
Professor McGonagall schien dieses bemerkt zu haben und sagte laut: „Sie dürfen jetzt noch nicht aufgeben einige Schüler brauchen Tage. Das Beste ist sie üben heute Nachmittag weiter nachdem sie einen Aufsatz über den Grund für Verwandlungszauber geschrieben haben.“ Alle starrten sie mit offenem Mund an und jeder wollte fragen, am ersten Tag schon Hausaufgaben? Doch niemand traute sich.
„Und nun fahren sie fort.“, fügte McGonagall hinzu.
Albus nahm seinen Zauberstab wieder in die Hand und auch Rosie versuchte es wieder. Jacob hatte einen roten Kopf bekommen und sah aus als würde er gleich platzen. Nun richtete Albus den Zauberstab erneut auf das Streichholz und murmelte die Formel. Plötzlich wurde das Streichholz grau und als er es nochmals probierte hatte er eine Nadel vor sich liegen. Sowohl Rosie als auch Jacob starrten ihn an.
„Was ist?“, fragte Albus, als wäre es das Normalste von der Welt, dass er es geschafft hatte.
„Ach nichts.“, sagten Rosie und Jacob gleichzeitig und versuchten es selbst nun noch ehrgeiziger. Albus meinte sehen zu können, wie sie einen Blick wechselten.
Nachdem Albus den Dreh erst einmal raus hatte, erschien es ihm sehr einfach und verwandelte alle weiteren Streichhölzer, die vor ihm lagen, nacheinander in Nadeln. Als er sich verstohlen umschaute, stellte er fest, dass er der einzige war, der es bis jetzt geschafft hatte und so stand er auf, um sich neue Streichhölzer zu holen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 15:49:52 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.08.2007 15:50:19 GMT+02:00
Meierle meint:
ja super Geschichte *daumenhoch*
kommt mir schon bekannt vor, lässt sich aber kaum vermeiden, oder? *g*
schnell weiter posten!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2007 16:00:24 GMT+02:00
Rin meint:
@ meierle das parallelen und so müssen wohl sein. sonst wäre es nicht hoqwarts. ich gebe zu, dass ich die unterrichtsinhalte ein bisschen aus dem steinder weisen klaue.

Professor McGonagall saß hinter dem Pult und las etwas. Wie sie Albus kommen sah, schaute wie ihn über ihre Brille hinweg an. „Was ist, Potter?“, wollte sie ebenso streng wie sonst wissen.
„Ich hole mir noch ein Paar Streichhölzer, M’am.“, antwortete Albus und nahm ein Paar der Streichhölzer in die Hand.
„Was haben Sie mit den anderen gemacht?“ Sie hob nun ihren Kopf an und schaute ihn abschätzend an.
„Ich habe sie in Nadeln verwandelt, so wie Sie es wünschten, M’am.“ Albus wusste nicht, was die Fragerei sollte und als er sich umdrehte, sah er, dass ihn die gesamte Klasse beobachtete. Er entschied sich doch lieber wieder die Professorin anzuschauen, deren Züge hatten sich inzwischen entspannt und so meinte sie nun freundlich: „Damm zeigen sie Mal Mr. Potter.“ Albus wollte sich umdrehen um seinen Zauberstab von seinem Platz zu holen, doch Professor McGonagall rief schon: „Accio Zauberstab.“ Und der Zauberstab flog über drei Tischreihen direkt in ihre linke Hand. „Bitte Mr. Potter und nun beginnen Sie.“
„Ja, M’am.“, erwiderte Albus schüchtern. Er genauso weiche Knie wie gestern vor der Auswahl durch den Sprechenden Hut. Mit dem Gefühl, dass es dieses Mal nicht klappen wird hob Albus den Zauberstab und murmelte die Formel. Statt des Streichholzes lag eine Nadel zwischen ihm und der Direktorin.
„Gut Mr. Potter. Mir scheint, als müssten Sie heute Nachmittag nur einen Aufsatz schreiben.“ Dann sagte sie zur Klasse gerichtet: „Sie sehen es funktioniert. Wir sehen uns morgen.“
Alle packten ihre Zauberstäbe ein und rannten aus der Klasse. An der Tür warteten Rosie und Jacob auf ihn und liefen zusammen den anderen hinterher zu Verteidigung gegen die Dunklen Künste.
„Du musst uns nachher auf jeden Fall zeigen, wie du das gemacht hast.“, rief Jacob begeistert aus.
„Ich sagte dir gestern doch, dass du sehr begabt bist.“, meinte auch Rosie stolz. Sie schienen sich nichts daraus zu machen, dass er es geschafft hatte und alle anderen nicht. Albus kam sich komisch dabei vor, dass er es geschafft hatte und lief schweigend neben den anderen beiden her.
Das Klassenzimmer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste war dunkel und stickig. Albus und seine Freunde setzten sich wieder in die letzte Reihe und schauten sich um. An den Wänden hingen einige alte Tabellen auf denen man nichts mehr erkennen konnte und auf dem Pult lag ein altes dickes Buch. Diese Stunde hatten die Gryffindor nicht wie die letzte mit Ravenclaw, sondern es betraten Scorpius und seine Freunde den Raum. Hector war wieder gesund, doch sah noch immer etwas mitgenommen aus. Als er Albus in der letzten Reihe entdeckte, begann er mit seinen Muskeln zu spielen.
Nach einiger Zeit betrat ein sehr hoher Mann mit schwarzen kurzen Haaren das Klassenzimmer. Professor Umbridge stellte sich hinter das Pult und erzählte den Schülern noch einmal das Gleiche, wie zuvor Professor McGonagall.
„Nun schlagen Sie bitte in ihrem Buch Kapitel eins auf und beginnen zu lesen.“, sagte Umbridge rau und begann in dem dicken alten Buch zu blättern.
Alle schlugen widerwillig ihre Bücher auf. Albus zögerte kurz, öffnete sein Buch dann aber auch und begann zu lesen.
Die Verteidigung gegen die Dunklen Künste stellt schon…
Albus hielt inne, schaute auf seine Uhr, dann blickte er wieder in sein Buch. Er wusste, dass er nicht die nächste Stunde in diesem Buch lesen konnte, also tippte er Jacob an, der nervös durch die Klasse schaute.
„Ich kann euch nachher zeigen, wie ich die Streichhölzer verwandelt habe.“, flüsterte er.
„Wie kommst du da nun drauf?“; fragte Jacob schüchtern. Er hatte offensichtlich Angst erwischt zu werden. Professor Umbridge sah Furcht einflößend, wie er vorne auf seinem Stuhl saß und den Schülern hin und wieder strenge Blicke zuwarf.
„Ich meinte nur. Es ist so schrecklich langweilig das zu lesen.“, erwiderte Albus lässig.
Nun meldete sich Rosie mit gespielter Strenge zu Wort: „Du kannst ja noch nicht viel gelesen haben.“ Auch die anderen Schüler langweilten sich und begannen sich miteinander zu unterhalten. Professor Umbridge schien von all dem nichts zu merken.
„Ich wüsste gern wer unser neuer Lehrer wird. Professor McGonagall meinte sie hat schon jemanden in Aussicht.“, flüsterte Albus nun. Er musste schon etwas lauter sprechen, damit die anderen beiden ihn verstehen konnten.
„Und was mit Professor Finnigan passiert ist.“, fügte Rosie aufgeregt hinzu.
„Und warum Dad nicht möchte, dass -.“
„Ruhe.“, schrie da plötzlich eine wütende heisere Stimme. Professor Umbridge war aufgestanden und blickte auf die Klasse hinab. Alle waren still, doch Albus beendete noch seinen Satz: „, dass ich mich mit der Professorin anlege.“
Umbridge war nun zur letzten Reihe gelaufen und rief: „Habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt, Potter?“
„Doch.“, antwortete Albus schüchtern. Er wollte nicht schon am ersten Tag Ärger haben, besonders nach dem was James ihm über den Professor erzählt hatte.
„Das heißt: Sir oder Professor.“
„Ja, Professor.“ Albus schaute auf den Tisch und Umbridge entfernte sich wieder von ihm und sagte dann laut in die Klasse: „Und nun lesen Sie weiter, Sie sind hier nicht um zu tuscheln. Zu Morgen fertigen Sie eine Inhaltsangabe zum ersten Kapitel an.“ Er setzte sich wieder und begann in seinem Buch zu blättern.
„Ich wüsste gern, was das für ein Buch ist.“, murmelte Albus.
„Ich glaube wir sollten nun wirklich lesen, Al.“, meinte Rosie und blickte schnell in ihr Buch. Auch Jacob schaute in sein Buch und tat als würde er lesen.
Albus stieß ihm unsanft in die Rippen, dann flüsterte er: „Du willst doch nun nicht wirklich lesen?“
Albus bemerkte nicht, dass Professor Umbridge seinen Blick auf ihn gerichtet hatte und langsam auf ihn zuging.
„Habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt, Potter?“, schrie Umbridge zornig.
„Doch, Sir. Ich wollte nur -.“, erwiderte Albus mit piepsiger Stimme und er konnte Scorpius lächeln sehen.
„ICH WERDE IHNEN NUN EIN FÜR ALLE MAL ZEIGEN, WAS MIT SCHÜLERN PASSIERT, DIE SICH MIR WIDERSETZEN!“ Professor Umbridge zog nun seinen Zauberstab aus seinem Umhang. Albus hatte gar keine Möglichkeit nach seinem Zauberstab zu suchen oder sich wegzuducken, denn in einen Moment später rief Umbridge schon: „Oculosarium.“
Albus war, als würde sich eine kalte Hand um seinen Hals legen und diesen zusammendrücken. Er wollte schreien, doch er bekam keine Luft. Panik machze sich in ihm breit und er hörte neben sich ein Mädchen laut kreischen. Auch andere Schüler begannen nun zu schreien. Albus bekam noch immer keine Luft und hatte aufgeben zu strampeln und sich zu wehren. Plötzlich folg Umbridges Zauberstab durch den Raum und Albus bekam wieder Luft. Bevor irgendjemand anderes reagieren konnte, sprang er mit letzter Kraft auf und lief aus dem Klassenzimmer. Hinter sich hörte er noch Umbridges Stimme: „WENN IRGENDJEMAND ERZÄHLT, WAS PASSIERT IST, WIRD IHM DAS GLEICHE WIEDERFAHREN. UND POTTER, ICH WEISS NICHT WIE SIE ES GETAN HABEN, ABER SIE WERDEN DAS BÜSSEN.“
Albus lief so schnell er konnte weiter. Er hatte nichts schlimmes getan und nicht mit solch einer harten Bestrafung gerechnet. Schluchzend rannte er den Weg zur Eingangshalle. Dort traf er zum ersten Mal auf den Poltergeist Peeves, der gerade dabei war mit Kreide zu werfen.
„Bist du neu? Dich kenn ich noch gar nicht. Warum heulst du?“, lief er laut und schwebte kichernd über Albus hinweg.
„Lass mich in Ruhe!“, schrie Albus und wollte die Treppe nach draußen nehmen.
„Du bist bestimmt der kleine Potter. Nimm das.“ Mit diesen Worten schmiss er ein Stück Kreide gegen Albus' Kopf.
„Lass das!“, rief Albus und lief zum Garten hinaus, doch da kam ihm jemand entgegen und er stieß mit ihm zusammen. Der dunkel haarige Mann prallte zurück und schaute sich kurz um. Albus wollte diesen Moment nutzten um vor Professor Longbottom zu fliehen, doch dieser hatte eine besser Reaktion, als Albus erwartet hatte und packte ihn schnell an den Armen.
„Lass' mich los.“, schrie Albus laut und versuchte sich aus dem Griff zu befreien.
„Was ist denn los Albus?“, fragte Neville ruhig, „Komm wir gehen in mein Büro.“
Sanft zog er Albus hinter sich her den Weg zurück durch die Eingangshalle zu seinem Büro. Er öffnete leise die Tür und setzte Albus zärtlich auf einen Stuhl. Dann setzte er sich in den großen Sessel, in welchem am vohrigen Tag noch Professor McGonagall saß.
„Warum bist du nicht im Unterricht?“ Neville betrachtete ihn kurz und fügte dann hinzu: „Was ist das für eine rote Stelle an deinem Hals?“
Albus strich sich über den Hals, erwiderte jedoch nichts.
„Sag schon Albus. Möchtest du, dass ich James holen lasse? Er hat gerade Verwandlung.“
Albus schüttelte fast unmerklich den Kopf, doch Neville hatte schon seinen Zauberstab gezückt und es erschien ein Patronus, der schnell das Zimmer verließ.
„Du brauchst mir nicht sagen, was passiert ist, wenn du es nicht möchtest, aber trink wenigstens diesen Tee, der wird dir gut tun.“ Neville ging zu einem der Regale und nach wenigen Sekunden stand eine grüne Tasse mit rotem Tee vor Albus. Dieser hob sie an und roch an ihr. Er nahm einen Schluck und sein rauer Hals fühlte sich gleich besser an. Nachdem er ein Paar Schlücke getrunken hatte, öffnete sich die Tür mit einem lauten Knall und James stand vor ihm. Er schaute sich kurz im Raum um, sah aus als wollte er etwas sagen, entschied sich dann aber anders und nahm Albus in den Arm.
„Was ist passiert?“, fragte nun eine weibliche Stimme aus der Richtung der Tür.
„Er sagte es mir nicht, Minerva, aber es geht ihm besser.“, antwortete Neville sachlich.
James ließ Albus los und betrachtete einen Moment Albus' Hals. „Wie geht es dir? Und noch was, wer war das? Der bekommt es mit mir zu tun Meine Furunkulus Zauber sind unschlagbar.“ James war sehr aufgeregt und fing an im Raum auf und ab zu laufen.
„Ja, das haben wir gestern gesehen.“, meinte Professor McGonagall freundlich, „Nun was ist passiert Albus?“ Sie kam näher und schaute sich die nun blau werdende Stelle an Albus' Hals an.
Albus saß da und sagte nichts. Er wollte nicht erzählen, was passiert war. Professor Umbridge würde dann erst richtig sauer werden und Albus wollte nicht wissen, was dann passieren würde. Umbridge hätte ihn umgebracht, wenn er es nicht irgendwie geschafft hätte ihn zu entwaffnen. Doch war das wirklich er gewesen? Wie hatte er das angestellt? Plötzlich viel ihm auf, dass er seinen Zauberstab in der rechten Hand hielt. Schnell steckte er ihn in seine Tasche. Hatte er ihn schon lange so in der Hand gehalten?
Professor Longbottom hatte sich auf seinen Sessel gesetzt und schaute James dabei zu, wie er im Büro auf und ab lief. Professor McGonagall blickte noch einmal von James zu Albus und sagte dann: „Da Sie uns offensichtlich nichts zu sagen haben, können Sie beide nun gehen. Albus ich glaube nicht, dass sich Mrs. Pomfrey das angucken muss, also gehen auch Sie bitte zur nächsten Stunde.“ Sie drehte sich auf dem Absatz um und verließ mit erhobenem Kopf das Büro. Auch Professor Longbottom stand auf und schob James und Albus aus dem Büro.
„Albus, wenn du es dir anders überlegst, du findest mich immer in meinem Büro, oder schreibe deinem Vater. Ich muss nun zum Unterricht und auch ihr solltet gehen.“, brummte Neville, etwas enttäuscht wegen dem mangelnden Vertrauen und ging davon. James zog Albus an seinem Umhang durch die leeren Gänge, da die nächste Stunde schon angefangen hatte.
„Nun sag schon wer das war. Den Lehrern hätte ich es auch nicht gesagt.“, meinte er nun eindringlich und schaute Albus fest in die Augen.
„Aber erzähle es niemandem. Ich will nicht, dass jemand wegen mir Ärger bekommt.“,flüsterte Albus und schaute sich verstohlen um. Er wusste, dass er James in solchen Situationen immer vertrauen konnte und hätte es auch gern den Lehrern erzählt. Er hatte Angst es könne auch jemand anderem widerfahren.
„Es war der Umbridge. Ich hatte im Unterricht geredet.“, fügte er hinzu und schaute beschämt zur Seite, weil er sich nicht an das gehalten hatte, was sein Bruder ihm geraten hatte.
James stampfte wütend auf und fuhr sich durch seine langen Haare. „Der bekommt es mit mir zu tun. Ich habe ihn jetzt.“ Er schaute schnell auf seine Uhr. „Ich sollte auch gehen, der reißt mir den Kopf ab.“
Auch Albus wollte sich auf den Weg machen und drehte sich um, denn das Klassenzimmer für Zauberkunst lag in der anderen Richtung. Da hielt James ihn zurück und schwenkte seinen Zauberstab. Nach einiger Zeit erschien ein rot goldenes Halstuch in seinen Händen und er band es Albus um den Hals. „So nun sieht es nicht jeder. Halt die Ohren steif.“ Dann lief er davon.
Albus kam vor dem Klassenraum an und stellte fest, dass er ungefähr eine viertel Stunde zu spät erschien. Nach kurzem Zögern klopfte er an und betrat den Raum. Sofort waren alle Gesichter auf ihn gerichtet. Die der Gryffindors und auch die der Ravenclaws, mit denen sie nun wieder Unterricht hatten. Ihnen war bestimmt schon erzählt worden, was passiert war. Auf dem Pult stand Professor Flitwick und blickte zu ihm herüber.
„Guten Morgen Mr. Potter. Nach dem was Mrs. Weasley mir erzähl hatte, dachte ich sie kommen gar nicht mehr. Die Flüche von älteren Schülern sind immer die Schlimmsten. Nehmen Sie Platz.“, quiekte er. Albus fand Jacob und Rosie in der ersten Reihe und ließ sich erleichtert neben Rosie nieder.
Professor Flitwick fuhr nun mit seinem Unterricht fort, als wäre nichts gewesen.
„Nun werden wir uns mit den Grundlagen der Zauberkunst beschäftigen. Sie finden alle vor sich eine Feder liegen, welche sie nun bitte mit zum Schweben bringen. Ich werde Ihnen das nun mal demonstrieren.“ Professor Flitwick nahm eine der Federn und rief laut und deutlich: „Wingardium Leviosa.“ Die Feder erhob sich und schwebte durch den Raum, wobei die der Bewegung des Zauberstabes folgte. Albus schaute mit staunend zu und hatte sofort die Geschehnisse der letzten Stunde vergessen. Es kribbelte in seinen Fingern, er wollte nur noch zaubern. Professor Flitwick ließ seinen Zauberstab sinken und mit einer Handbewegung erschien vor jedem Schüler eine Feder. Gleich machten sich alle an die Arbeit und versuchten die Feder genauso schön schweben zu lassen wie der Professor.
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Harry Potter and the deathly Hallows - Buch 7 von J.K. Illustrations by Mary GrandPre. Rowling (Gebundene Ausgabe - 2007)
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