Kurzbeschreibung
Harrouda - die Hexe, die Verworfene, die Hure. Als Phantasiegestalt und Inbegriff des Weibes brennt sie sich in die Träume und Begierden der Jungen. Sie verschwindet im Ramadan und spukt wieder in den Köpfen, als die Eltern die Söhne im Befreiungskrieg einsperren.
In "Harrouda" entwirft der große marokkanische Geschichtenerzähler Tahar Ben Jelloun zugleich ein Bild der geheimnisvollen Städte Fes und Tanger.
Autorenportrait
Tahar Ben Jelloun wurde 1944 in Marokko geboren, lebt in Paris. Er gilt als bedeutendster Vertreter der französischsprachigen Literatur des Maghreb, wurde 1987 mit dem Prix Goncourt für seinen Roman "Die Nacht der Unschuld" ausgezeichnet.